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 RE: Literaturstipendien

LOL ist ziemlich unverblümt. Das mag weh tun, wenn man noch nicht veröffentlicht ist. Mir entlockt seine Zickigkeit ein Lächeln, weil ich ihm grundsätzlich recht gebe. Und auf dünnem Eis bewegen hin oder her... Die Wahrheit ist, dass mehr als 90 Prozent von der an einen Verlag gesendeten Manuskripte abgelehnt werden. Warum?

In den Verlagen sitzen Leute, die ihr Geld damit verdienen zu erkennen, was absatzträchtig ist und was nicht. Oder, mit einem anderen Auge gesehen, dem verlag dienen kann, seinen Ruf als Förderer junger Literaten zu forcieren.

Manuskripte werden per Definition nicht deshalb abgelehnt, weil der Name auf dem Deckblatt unbekannt ist, sondern weil:

.) Das Anschreiben fehlerhaft und/oder dilledantisch ist
.) Das Expose lieblos hingenudelt wurde oder nicht erkennen lässt, ob die Geschichte lesenswert ist
.) Auf den ersten Seiten des Manuskripts erkennbar ist, dass die Geschichte belanglos, austauschbar und beliebig ist.
.) Weil herauslesbar ist, dass der lektorische Aufwand in keiner Relation zu der erwartenden Qualität der Geschichte steht
.) Weil es gerade keinen Markt für die 175te Veröffentlichung eines historischen/fantasy/schicksals/liebes/Ich hab es selbst erlebt Romans gibt.
.) der Autor vielleicht schreiben kann, aber nichts zu erzählen hat

Wie gesagt: LOL ist unfreundlich, hat aber recht. Verlage kaufen nur Manuskripte, von denen sie sich einen guten Umsatz erwarten, oder die dem Ruf des Verlags dienlich sind. Alles andere kann den BODs und DKZV zum Fraß vorgeworfen werden.
Und ja: Die Geschichte des Literaturbetriebs ist voll von Irrtümern und Schenkelklopfern, wenn sich wieder einmal ein Verleger in den Arsch beißt, weil er diesen oder jenen Autor abgelehnt hat. Sich als Opfer eines solchen Irrtums zu wähnen, tut zwar dem Ego gut, ist aber elendsweit von der Wahrheit entfernt.

lg/Peter

[ Editiert von peter nathschlaeger am 28.09.06 12:05 ]



peter nathschlaeger, 28.09.2006 12:02
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