Ich schreibe über Dinge, die ich erlebe, und mische die Realität mit Fantasie. Angefangen hat es mit Tagebuchschreiben, aber nicht über Probleme, sondern als Erinnerung für später. Ich habe schnell gemerkt ,dass es mir mehr Spaß macht, wenn ich die Szenen ausschmücke,s tatt nur zu berichten, und so kam nach und nach eine ganze Sammlung von willkürlichen Einzelpassagen zusammen. Ich habe meistens loses Papier und Stift dabei, so dass ich gleich aufschreiben kann was mir in den Sinn kommt (z.B. irgendwelche Beobachtungen, Menschen, Tiere, schöne Landschaft usw., denn später ist es weg oder nicht mehr in den Worten abrufbar, die man beim ersten Einfall hatte). Irgendwann hat man automatisch so viel zusammen,d ass man aus den Passagen, die gelungen sind (richtig anschauliche, herrlich witzige usw.) eine GEschichte entwickeln kann. Bei mir kamen einige Motive häufiger vor und lasen sich insgesamt schon ganz gut, gerade wegen der Beschreibungen und Passagen dazwischen, die mit diesen Motiven nichts zu tun hatten. Ich habe mir in Romanen daraufhin mal genauer angeguckt, wie die aufgebaut sind. Nicht um abzukupfern, sondern um rauszukriegen, ob ich da eine Technik erkennen kann. Mittlerweile habe ich etwas die Unschuld verloren,w as das SChreiben betrifft, weil ich auf das fertige Buch schiele, das daraus mal werden soll, aber ich denke, das verliert sich mit der Zeit wieder.