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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 353 mal aufgerufen
 Texte aller Art, Gedichte, Lyrik, Kurzgeschichten, Altbeiträge
Pauline * Offline




Beiträge: 15

16.10.2011 20:23
RE: Wenn dein Lächeln doch nicht so unheimlich wäre.... Antworten

Die Blätter zeigten ihre schönste Pracht zu dieser Jahreszeit und der Wind wurde kühler. Er stand unter einer großen Eiche und blickte auf den schimmernden See. Wie viele Jahre waren nun schon vergangen, ohne dass er sie gefunden hatte? Er wusste es nicht. Er hatte schon lange aufgehört zu zählen. Trotzdem ging sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Ihre Seele musste hier sein. Gefangen in einem Menschlichen Körper , für immer dazu erkoren auf Erden zu weilen und wiedergeboren zu werden. So wie er.
Der Wind wehte ein paar rote Blätter zu seinen Füßen und er hörte kleine Kinder fröhlich im Wald spielen. Sie bauten Laubhaufen um sich dann hinein zu schmeißen und ihre kleinen Gesichter strahlten vor Freude. Eine Freude, die in seinen Augen das schönste war, das er jemals gesehen hatte. Denn diese Fröhlichkeit blieb. Er hatte sie schon on den Augen der Kinder von vor 100 Jahren gesehen und auch diese trugen ein Leuchten in den Augen, das jedes Gemüt aufzubessern vermochte. Auch auf seinem Gesicht zeigte sich ein kleines Lächeln, das jedoch zugleich von bösen Erinnerungen zerstört wurde. Er wollte nichts lieber als seine Vergangenheit vergessen…doch dann hätte er Sie auch vergessen…und das wollte er auf keinen Fall. Er erinnerte sich noch schwach an ihr Gesicht doch wusste, dass es von Schönheit besessen war. Er erinnerte sich nicht mehr an viel. Das meiste war verschwommen und unklar. Nur noch ihren Namen wusste er…ein Name der klang wie Engelsglocken. Er erinnerte sich daran, dass er sie immer liebevoll Annabell gerufen hatte.
In diesem kurzen Moment der Erinnerung, lief plötzlich ein kleines Mädchen, gejagt von ihrer Freundinn, zu ihm und übersah ihn. Sie lief gegen sein Bein und ihre Freundinn schlug sie ab, rief: „ Du bist!“, und lief weiter. Das Mädchen sah erschrocken zu ihm auf und ließ schnell sein Bein wieder los. Er jedoch lächelte sie an und bückte sich zu ihr runter. Er streichelte über ihren Kopf und sagte nett: „ Nicht schlimm meine Kleine. Los spiel nur weiter.“ Er blickte in die tiefblauen Augen des Kindes und bekam ein Lachen von ihr Geschenkt. In ihrem pinken Kleidchen schien sie nicht besonders zu frieren und ihre Augen strahlten etwas aus, das ihn berührte. Er wollte sie grade fragen wer sie denn sei, da hallte die Stimme ihrer Freundinn aus dem Wald. Das Mädchen drehte sich um und lief lachen vor Freude in die Richtung um ihre Freundinn zu fangen.
Er jedoch kniete noch immer da, starr von dem, was er grade gehört hatte. Langsam richtete er sich auf und lehnte sich an den Stamm der Eiche. Er versuchte seine Gedanken zu ordnen, doch es gelang ihm nicht…denn das was er grade gehört hatte brachte ihn zum Nachdenken. Es war der Name, wie die Freundinn das Mädchen gerufen hatte. Der Name, der ihn so erschrocken hatte. Denn die Freundinn hatte laut und deutlich mit einem großen Lachen gerufen: „ Fang mich doch! Annabell!!“

Lohnt es sich weiterzuarbeiten???

m-a-l-3000 Offline




Beiträge: 2.628

17.10.2011 16:30
#2 RE: Wenn dein Lächeln doch nicht so unheimlich wäre.... Antworten

Hallo,

die ersten paar Zeilen fand ich etwas mühsam, aber dann muß ich sagen hat mich die Geschichte reingelassen. Ich würde sagen: Auf jeden Fall daran weiterarbeiten. Weißt Du schon wie es ausgeht?

Meiner Meinung nach, sollte man, bevor man anfängt zu schreiben, immer schon die Exit-Strategie im Kopf haben - also wie die Geschichte ausgeht.

:welcome: Grüße aus Österreich :welcome:
Marc


Alle regen sich über das U(h)rheberrecht auf. Warum eigentlich? Von mir aus darf jeder das Recht haben soviele Uhren zu heben, wie er will!

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