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GottWLeibniz Offline



Beiträge: 7

25.06.2012 05:09
RE: Katharsis Antworten

Überall Dinge die mein Herz rühren
Meine Nase wird trocken, meine Augen werden getrübt
Nicht nur die Bilder in meinen Gedanken verschwimmen,
Sondern alles Sehbare wird diffus

Ein Wandel, dem man keiner Seele zumuten möchte, vollzieht sich
Indem erblickte Ungerechtigkeit zu Trauer wird
Vergiftet fühlt sich mein Geist an
Meine Seele wollte, nein sollte rein bleiben,
Doch sie trauert um ihre Geschwister

Tiefe Betroffenheit und Hilflosigkeit umgibt,
Durchsetzt meine Seele und meinen Verstand
Das edle Licht der Reinheit droht zu entgleisen
Und die erste Träne gleitet meine Wange entlang

Alleine stehe ich auf einem verlassenen Hügel
Es ist eine kalte Nacht, die vom weißen Licht des Mondes überschwemmt wird
Jegliche Art von Kälte durchnetzt die Sinne
Bitterkalt ist der Schauer, der mir über den Rücken läuft

Meine Träne löst sich von meinem Gesicht
Und fällt immer langsamer und langsamer,
Als ob sie eine Schneeflocke wäre
Vielleicht ist sie eine, denn sie kam an meinem Herzen vorbei,
Welches nicht mehr fühlen will und deswegen zu Eis wurde

Der erhofften Unwirklichkeit dieser Situation bewusst
Verfolge ich den vergifteten Tropfen weiter
Er musste den Boden berühren können,
Denn sonst würde dieser Moment,
Der einer Erlösung bedarf, niemals enden

Kurz vor dem Boden bleibt die Träne stehen
Und wird zu einer Welle, die mich erfasst
Doch anstatt mich von diesem Ort zu befreien
Hält sie mich gefangen,
Bis ich durch meine eigene Kraft einen Weg aus mir selber gefunden habe

(Mir ist Kritik wichtig, weswegen ich mich über jeden Kommentar freuen würde.)

[ Editiert von GottWLeibniz am 21.08.12 17:24 ]

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