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  • Thema von schäumchen im Forum Tipps und Erfahrungen...

    Wer hat Erfahrungen mit dem Verlag Epubli? Hat jemand schon mal sein Buch dort verkauft? Ich habe dort meine Bücher, muss aber die Werbung selber machen. Fange nun ganz klein an. Habe darin überhaupt keine Ahnung. Stelle mein größtes Werk demnächst hier vor. Freu mich auf eure Antworten, wenn dann welche kommen.
    Grüße
    Angelika

  • Thema von schäumchen im Forum Texte aller Art, Gedic...

    ich möchte euch hier mein buch vorstellen. Es heißt planänderung. Es ist ein auszug.

    Susanne betrat den Hausflur und hörte schon die Musik aus ihrer Wohnung. Sie freute sich riesig auf Andy. Er öffnete die Tür und zog sie sanft in seine Arme. Küsste sie leicht auf die Lippen, hob sie hoch und trug sie ins Schlafzimmer. Überall brannten kleine Kerzen und lagen rote Rosenblätter. Er legte sie sanft auf das Bett und küsste sie zärtlich, dann immer fordernder. Susanne wurde ganz heiß. Es war das zweite Mal, dass sie zusammen waren. Er öffnete ihre Bluse und legte ihre beiden Hügel frei. Wie schön sie war, er konnte seine Augen nicht von ihr lösen. Langsam zog er ihre Bluse aus. Küsste ihre Brüste und umkreiste mit seiner Zunge ihre steifen Brustwarzen. Sie stöhnte auf, so sehr erregte es sie. Nun war sie es die sein Hemd auszog und seine beharrte Brust streichelte, seine Hose öffnete und seinen Luststab in die Hand nahm. Das machte ihn nur noch mehr an. Er küsste sie am ganzen Körper und zog ihr dabei alles aus. Nun lag sie völlig erhitzt vor ihm. Es begann ein heißes Liebesspiel, was in einem Rausch überging. Sie schwebten gemeinsam von einem Orgasmus zum anderen. Ihr Liebesspiel steigerte sich immer mehr. Susanne bäumte sich auf und fing an zu zucken, sie hatte das Gefühl zu explodieren. Andy erging es nicht anders und sackte zusammen. Erschöpft blieben sie liegen. Sie spürten, dass etwas ganz besonderes passiert war.
    Sie hatten ganze zwei Stunden im Schlafzimmer verbracht und wollten es für heute nicht mehr verlassen, immer wieder liebten sie sich.

    Knuth war schon sehr aufgeregt, er begrüßte seine Mutter mit einem zaghaften Lächeln. Sie sollte seine Unsicherheit nicht spüren. Wie Mütter nun mal sind, spürte sie es sehr wohl. Er hatte am Telefon sehr geheimnisvoll geklungen. Vielleicht lernte sie heute ihre zukünftige Schwiegertochter kennen. Sie kannte die Gerüchte der Homosexualität ihres Sohnes, schenkte ihnen aber keinen Glauben. Eine Mutter spürt so etwas, so war sie wenigstens der Meinung.
    „Knuth mein Sohn, schön, dass du uns eingeladen hast. Onkel Horst kommt etwas später, er hat einen Arzttermin. Mit seinem Herzen, du weißt doch, da hat er laufend Probleme. Junge, was ist der Grund deiner Einladung?“ Sie sah ihn erwartungsvoll an. Zu erwartungsvoll für Knuth. Wer weiß, was sie schon wieder dachte.
    „Mama ich möchte warten bis Onkel Horst auch da ist, setze dich doch bitte schon an den Tisch. Andy und Susanne kommen auch gleich.“
    „Susanne?“ Da war es wieder, das erwartungsvolle. Sie konnte es nicht lassen. Vielleicht sollte er sich auch gleich outen, dann hätte er vielleicht Ruhe vor ihr, oder auch nicht. Wer weiß das schon. Er kannte seine Mutter nur zu gut.
    „Ja, Susanne ist eine gute Freundin von mir. Sie und Andy sind verlobt und kommen heute auch.“
    Er sah förmlich wie seiner Mutter die Hoffnung aus dem Gesicht wich.
    „Aha“, sagte sie nur. Es klingelte an der Tür. Seine Mutter sprang auf und wollte öffnen, aber Knuth drückte sie wieder zurück auf ihren Stuhl. Beleidigt blieb sie sitzen.
    „Hallo Susanne, Andy, schön euch zu sehen“, sagte er laut und zog dabei eine Augenbraue hoch. Susanne schaute etwas irritiert, verstand aber seinen Wink und sagte ebenso laut
    „Hallo Knuth, ja wir freuen uns auch.“ Andy verstand überhaupt nichts. Knuth zog ihn in die Küche.
    „Ich will mich heute outen, sie geht mir auf den Zünder mit ihrem ständigen Fragen nach einer Freundin, was meinst du?“
    „Oh Gott, alles auf einmal Knuth, ich weiß nicht, ob sie das verkraftet. Warte doch etwas, hast du denn zurzeit einen Freund?“ Knuth sah ihn an und lächelte, mehr nicht. Andy verstand ihn auch so.
    „Wer ist es, kenne ich ihn?“ Er schüttelte den Kopf.
    „Noch nicht mal Susanne, ihr erzähle ich sonst fast alles, aber das habe ich mich noch nicht getraut. Ich bin mir nicht sicher, ob sie weiß, dass ich auf Männer stehe.“
    „Hmm, verstehe, ich glaube aber sie weiß es. Psst, deine Mutter kommt.“
    Sie hörten auf zu reden und gingen ins Wohnzimmer.
    „Seine Mutter hat mir Löcher in den Bauch gefragt. Ob ich den Grund kenne, warum wir nun hier sind, man bin ich froh, dass ihr wieder da seid. Sie wollte schauen, wo ihr bleibt und hat euch offenbar gefunden. Was wollte Knuth?“ flüsterte sie.
    „Erzähle ich dir später, Onkel Horst kommt, nun wird es spannend.“ Diesmal durfte seine Mutter die Tür öffnen. Ihr Bruder sah schlecht aus, er war sehr bleich und setzte sich sogleich auf den Stuhl.
    „Mein Gott Horst, wie siehst du denn aus, was hat der Arzt gesagt?“
    „Später Greta, jetzt möchte ich erst einmal Kaffee trinken, nicht wahr mein Junge?“ Er sah ihn prüfend an. Knuth bekam weiche Knie, was sollte das, ahnte er schon etwas, aber woher?
    „Ja, genau. Lasst uns Kaffee trinken.“ Sie saßen alle steif am Tisch und sahen sich argwöhnisch an. Seine Mutter konnte die Spannung nicht mehr aushalten und unterbrach die Stille.
    „Warum sind wir hier, raus mit der Sprache Knuth!“
    „Ja, genau, raus mit der Sprache Knuth“, sagte sein Onkel und sah ihn belustigt an.
    „Nun gut, ich habe von Oma ein Haus geerbt.“ Es war raus.
    „Ja und? Ist das alles? Deshalb holst du uns hierher?“ fragte seine Mutter. Knuth sah sie fragend an.
    „Wusstest du das schon? Woher?“
    „Es ist doch nur das kleine Strandhäuschen in Polen, was ist da schon besonderes dran. Das kannst du behalten, “ sagte seine Mutter. Knuth holte den Brief aus seiner Jackentasche und gab ihn ihr zu lesen. Horst schaute verwundert zu Knuth und lief zu seiner Schwester, um ihn auch zu lesen. Andy und Susanne nahmen Knuth in ihre Mitte. So warteten sie, bis ihn beide gelesen hatten. Greta senkte die Arme und schaute ihren Bruder an. Der war noch bleicher als vorher. Normalerweise wäre seine Mutter in Ohnmacht gefallen. Das war ihre Masche, wenn sie nicht weiter wusste, aber sie blieb aufrecht, setzte sich nur auf den Stuhl oder besser gesagt, plumpste.
    „Hast du einen Schnaps? Den brauche ich jetzt.“
    „Für mich bitte auch, Junge“, bat Horst. Knuth ging in die Küche und holte eine Flasche edelsten Weinbrand.
    „Was anderes habe ich nicht“, sagte er entschuldigend. Er goss zwei Gläser voll und reichte sie weiter.
    „Wir sind die Kinder einer Puffmutter, Horst. Wer weiß, wer unsere Väter sind.“
    „Greta, nun mach mal nen Punkt. Natürlich sind wir von Papa. Das hat sie doch geschrieben. Sie hat doch erst angefangen, als er abgehauen ist.“
    „Weißt du, ob er nicht abgehauen ist, weil sie eine Nutte war?“ Horst sah sie an. Er schüttelte den Kopf.
    „Nein, natürlich nicht, aber das ist doch auch egal. Jedenfalls ist es kein Strandhäuschen, sondern ein Schloss, “ brummelte er.
    „Was willst du damit machen, Knuth? Willst du es behalten? Andy, was sagst du dazu. Du bist doch Makler. Kann man das Schloss verkaufen?“
    „Greta, das musst du Knuth überlassen, er hat das Schloss geerbt. Was willst du damit machen Knuth?“ fragte nun auch Horst. Knuth, der bis jetzt still war, sah beide an.
    „Ich habe mich entschlossen, das Schloss weiter als Bordell zu führen. Ist doch eine gute Einnahmequelle, oder nicht?“ Nun war es soweit. Seine Mutter fiel bühnenreif mit einem schluchzenden Ahh in Ohnmacht.
    „Junge, das kannst du doch nicht machen, sieh wie es deiner Mutter dabei geht.“
    „Greta, stehe sofort wieder auf, ist ja lächerlich“, schimpfte ihr Bruder.
    „Lass sie lieber liegen, denn ich muss euch noch etwas sagen.“ Er sah zu Andy rüber und holte tief Luft. Andy schüttelte leicht den Kopf, aber Knuth wollte jetzt reinen Tisch machen. Jetzt oder nie, eine bessere Gelegenheit würde er nicht bekommen. Seine Mutter hob den Kopf und sah ihren Bruder flehend an. Was würde jetzt noch kommen?
    „Ich bin schwul“. Endlich. Er verspürte eine große Erleichterung. Sein Onkel sah ihn an, sah zu seiner Schwester und dann wieder zu Knuth. Keiner sagte etwas. Noch nicht mal seine Mutter. Statt den Kopf zu senken und erneut in Ohnmacht zu fallen, stand sie auf. Sie war sehr blass. Sie plumpste wieder auf den Stuhl.

  • Thema von schäumchen im Forum Rund um Literatur, Alt...

    hallo, ich fahre zum ersten mal zur buchmesse in leipzig. habe vom bund deutscher schriftsteller eine einladung erhalten. will es mir malanschauen und evt. mein buch vorstellen. gibt es da etwas besonderes zu beachten?
    lg
    schäümchen

Inhalte des Mitglieds schäumchen
Beiträge: 8
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