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  • Thema von Amy94 im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Hallo ihr lieben,

    Ich bin ganz frisch hier angemeldet und wollte gerne mal eure Meinung höhren.Ich arbeite jetzt seit kurzen an meinem Roman und bin im großen und ganzen recht zufrieden.
    Ich stelle erstmal nen Teil des ersten Kapitels rein.Sorry wenn Rechtschreibfehler drin sind.

    The shadowcurse-die erste Blume des Winters

    1

    "Ich starrte ihn an und bekam kein Wort raus.Seine blauen Augen strahlten."



    Sie sind leicht, fast schwerelos, scheinbar sorglos und frei.
    Auch wenn ihr Leben nur wenige Sekunden dauert, scheinen es glückliche Sekunden zu sein und ein paar wenige Sekunden des Glücks sind wertvoller als tausend Jahre voll Schmerz.
    Zusoke beneidete die Schneeflocken darum.
    Sie stand auf der Brücke und sah zu wie die weißen Geister schwerelos in den Fluss unter ihr sanken und in dessen Fluten erstickten.
    Sollte sie mit ihnen gehn.Sie sah nach unten.Der Strom war nicht stark.
    Das junge Mädchen war eine gute Schwimmerin.
    Vieleicht würde sie Panik bekommen und losschwimmen.
    Ja, vieleicht würde sie es ans Ufer schaffen.Durchnäst käme sie dann zuhause an.
    Halb erfrohren würde sie sich das Gemecker ihrer Großmutter anhören müssen.
    Nein, dafür lohne sich eine glückliche Sekunde nicht.
    Sie seufzte.
    Ihr Atem kristalisierte in der Kälte.Sie knöpfte die Jacke weiter zu.
    Langsam ging sie die Brücke entlang.An schwarzen Gassen vorbei.
    Zusoke hasste diese Gegend.
    Die Schatten machten ihr Angst.Sie kamen von allen Richtungen.
    Sie ging schneller.
    Gleich würde sie zuhause sein.Dieser Gedanke trieb sie an.
    Die Stadt war immer so trostlos und zu dieser Stunde menschenleer.
    Die Häuser wuchsen wie eisige Betonblöcke aus der Erde.
    Es war eine lieblose Gegend.Obwohl so viele Menschen hier lebten schien sich keiner zu bemühn sie etwas freundlicher zu gestalten.In einer Zeit in der kalte Technik die Welt der Menschen beherrscht, ist für eine schöne, grüne Umgebung wohl kein platz mehr.
    Die ersten Laternen gingen schon aus.So spät war kaum noch jemand auf den Straßen, deshalb schaltete man schon früh das Licht aus.
    Zusoke war das in diesem Augenblick gar nicht lieb.
    Sie ging noch schneller.
    Zusoke wusste das sie sich die Gestalten nur einbildete.Ihre Augen spielten ihr Streiche.
    Das hatte Großmutter ihr schon oft erklärt.
    Doch da!Ein Schatten.Weit voraus.
    So weit das die Schhneeflocken ihn wie ein Nebel fast verschluckten.
    Aber dieser Schatten, war er nur Einbildung?
    Nein, er war wirklich da.
    Zusoke bog in eine Nebengasse um.
    Sie hörte leise Schritte.Schritte von kräftigen Füßen.Sie kamen näher.Bedrohlich nah.
    Sie rannte los.Hastig rutschten ihre Beine über den Schnee.
    Doch der Weg führte in eine Sackgasse.
    Sie drehte sich um.Der Schatten stand vor ihr.
    Er nahm langsam Gestalt an.
    "Na kleines, So Spät noch allein unterwegs?" Fragte er mit gewollt freundlicher Stimme.
    "Ich...ähm...ich muss nach hause." Stammelte sie ängstlich.
    "Oh ich bring dich nach hause wenn du willst."
    Er kam näher.
    "Nein, ist schon gut..."
    Zusoke versuchte dem Mann auszuweichen, doch dieser Griff nach ihrem Arm.
    "Komm schön kleines, nicht so schüchtern."
    "Bitte lassen sie mich..."Flehte Zusoke und versuchte sich aus dem kräftigen Griff zu befrein.
    Doch der Mann packte nun erst recht hart zu.
    Es schmerzte.
    "Aaaauuuhhh....sie tun mir weh!Lassen sie los!"
    "Hör auf zu brülln du kleine Zicke!"
    Grob packte der Mann Zusoke an beiden Schultern.Seine Augen glänzten bedrohlich.
    Ein Blick von Hass und Gier.
    "Bitte nicht...NEIN!"
    Zusokes Welt begann sich zu drehn und ihre Bewegungen in sich zu verschwimmen.
    Sie wusste nicht mehr was sie tun oder sagen sollte.
    Sie sah nur noch diese Augen.Dieser schreckliche Blick der ihr sagte das sie keine Chance hatte.
    Plötzlich verwandelte sich die gierige Fratze in ein Gesicht des Schreckens.
    Der Mann riss die Augen auf.Er war wie zu Eis erstarrt.
    Zusoke zuckte zusammen.
    Sie spürte wie der Druck auf ihren oberarmen schwacher wurde.
    Der Mann viel zu Boden.
    "Aber was....?"
    "Sie hat doch gesagt du sollst sie loslassen!"
    Zusokes Herz schien einen Moment nicht mehr zu schlagen.
    Atemlos drehte sie sich um.
    Ein Junger Mann kam näher.Kaum älter als sie selbst.Er trug einen langen schwarzen Mantel der fast seinen gesamten Körper bedeckte und ihn wie einen Schatten erscheinen ließ.
    Seine Schwarzen langen Haare wehten im Wind.Er sah aus wie eine wunderschöne Figur des schreckens.
    Zusokes atem stockte als sie in seine Blutroten Augen sah. Der Blick des Mannes war beängstigend gewesen, aber dieser Blick ließ einem das Blut in den Adern gefrieren.
    Denn er war so leer, erbarmungslos und Eiskalt das er kaum von einem Menschen stammen konnte.
    "Du Mistkerl, was fällt dir ein..."
    Der Mann versuchte aufzustehn.Erst jetzt sah Zusoke das Messer in seinem Rücken.
    "An deiner Stelle würde ich mich nicht so viel bewegen, sonst wird sich das Gift noch schneller verteilen."
    Zusoke schluckte.Diese Stimme.Was war das für eine Junge und wo kam er plötzlich her.
    Dem Mann schien die Warnung nicht nah zu gehn.Er stand auf und zückte eine Waffe.
    "Du Arschloch ich knall dir den Schädel weg!!!"
    Der Junge blieb stehn.
    "Worauf wartest du?drück ab!"
    Der Mann wirkte verunsichert.Seine Hände zitterten.
    "Was ist?"
    "HALT DIE KLAPPE!!!"
    Ein Schuß!
    Es war nur ein winziger Moment, kaum eine Sekunde.Fast nicht wahrnembar.
    Der Junge verschwand.Wie Nebel war er plötzlich verschwunden.
    Zusoke zuckte zusammen. Sie sah zwa was sich vor ihr abspielte, schien es aber nicht zu begreifen.Wohin war dieser seltsame Typ verschwunden?
    "Was...?"
    Der Mann war nicht weniger verwirrt.
    Dann plötzlich tauchte der Junge hinter ihm wieder auf, ein Schlag, der Mann sank zu Boden.
    Er windete sich vor Schmerzen.
    Der Junge jedoch schien kein Mitleid zu haben.Er hob eine seite seines Umhangs und holte ein großes Messer hervor.
    Zusoke schrie und sank zu boden. die rote Pfütze bewegte sich auf ihre Füße zu.
    Sie zitterte am ganzen Körper.
    Er hatte ihn umgebracht. Er hattte ihn eiskalt getötet ohne eine Miene zu verziehn.
    Langsam sah sie auf.
    Er stand immer noch da und wischte das Blut von seinem Messer, als hätte er eine Arbeit erledigt.
    "Pass nächstes mal besser auf!"
    Erst jetzt verstand Zusoke was überhaupt passiert war.
    Er hatte sie gerettet.Ja, tatsächlich.
    Doch bevor sie etwas sagen konnte, war er auch schon verschwunden.


    Also ich bin gespannt auf eure Kritik.Aber bitte seit nachsichtig^^

  • Thema von Amy94 im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Hallo ihr lieben,

    Ich hab mal ein Gedicht ausgegraben das ich vor ca. 3 Jahren geschreiben habe.Nein, ich hatte keine Liebeskummer.;-)


    Ein Herz

    Ein Herz das zerbricht,
    weil es dem Schicksal erliegt.
    Ein Herz das schreit,
    nach Liebe und Geborgenheit.
    Ein Herz das weint,
    denn es bleibt ganz allein.
    Ein Herz das verstummt,
    nur du kennst den Grund.
    Ein Herz,
    es erlag dem Trug,
    weil es nur für einen schlug.
    Und nun wird das Herz es nicht mehr wagen,
    für einen anderen,
    den Richtigen,
    zu schlagen.

    ...Keine ahnung ob es gut ist oder Schrott.xD

    [ Editiert von Amy94 am 16.06.11 23:48 ]

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