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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 706 mal aufgerufen
 Texte aller Art, Gedichte, Lyrik, Kurzgeschichten, Altbeiträge
mksmith Offline



Beiträge: 3

06.03.2011 18:19
RE: Leseprobe meines Fantasy-Romans Antworten

Hallo an alle!
Ich stelle hier eine Leseprobe von meinem Fantasy-Roman. Ich würde mich sehr freuen einen Feedback von euch zu erhalten. Habt ihr eventuell irgendwelche Verbesserungsvorschläge?

Folgende Fragen interessieren mich besonders:
1) Liest es sich gut?
2) Gibt es Verständlichkeitsprobleme?
3) Ist es atmosphärisch oder gibt es Wiedersprüche bzw. logische Fehler?
4) Würdest Du weiterlesen?

Vielen Dank im Voraus


Kapitel 1
Geburtstag

Die Sonnenstrahlen haben gerade erst begonnen durch das Fenster zu scheinen und beleuchteten so einen kleinen Raum. Links neben dem Fenster stand ein Bett, in dem ein kleiner Junge lag und friedlich schlummerte. Das Zimmer war passend für ein Kind eingerichtet. Zwar ein bisschen unordentlich, aber das Kind fühlte sich wohl. Eine leise, freundliche Stimme durchbrach die Stille im Raum.
-Aufstehen, mein Kleiner, aufstehen.- Lysander machte langsam die Augen auf. Geblendet durch das Licht brauchte er einige Sekunden, damit seine Augen sich an die Helligkeit gewöhnen konnten. Der Himmel war blau, fast ohne Wolken. Ein perfekter Sommertag, der in dieser Region nicht oft vorkam. Schläfrig stand Lysander auf, holte seine Lieblingskleider und schlüpfte schnell in sie. Eilig huschte der kleine Junge die Treppe hinunter in das Erdgeschoss. -Ah, du bist wach. Schön! Freust du dich auf den heutigen Tag, mein Kleiner?-, begrüßte ihn seine Mutter, die in einem prachtvollen Sessel saß und lächelte.
-Und wie. Ich gehe endlich mit Papa auf die Jagt-, entgegnete Lysander und sah direkt in die Augen seiner Mutter. -Aber ich bin nicht mehr klein. Ich werde heute sieben-, fügte er hinzu.
-Ah was, du wirst immer mein kleiner Junge bleiben-, flüsterte seine Mutter, dass es kaum einer wahr nahm. -Musst du denn wirklich jagen gehen? Es ist ja gefährlich!-
-Ihr habt es mir versprochen-, erinnerte Lysander seine Mutter. Sie seufzte traurig.
-Du und dein Vater bringen mich noch um-, antwortete sie und sah, wie ihr Sohn durch das Wohnzimmer rannte. Hektisch machte er die Haustür auf. Draußen sah er seinen Vater stehend.
-Papa-, schrie der Kleine und eilte zu ihm. -Heute nimmst du mich mit auf die Jagt, ja?-
-Natürlich. Ich habe es ja versprochen-, entgegnete der Mann und merkte, wie sein Sohn ihn an der Hose zog. Dabei schaute der Kleine in Richtung des Nachbarshauses. Der Vater drehte sich um und erblickte ein kleines Mädchen vor dem Haus stehen. Sie trug ein weißes Kleid aus glänzendem Stoff, der die starken Sonnenstrahlen grell reflektieren ließ.
-Sie sieht aus wie ein Engel-, flüsterte Lysander. Seine Wangen färbten sich, als er das Mädchen etwas genauer betrachtete.
-Willst du sie nicht einladen?-, fragte der Vater.
-Schon, aber was ist wenn sie nein sagt?-
-Sie wird schon ja sagen, denn ich glaube sie mag dich-, entgegnete der Vater und schubste Lysander sanft in Richtung des Mädchen. Der Kleine ging langsam auf sie zu. Kalter Schweiß bildete sich auf seinen Händen und tausende Gedanken strömten durch seinen Kopf, doch kaum hat er sie zu Ende ordnen können, schon war er bei dem kleinen Engel angekommen. Seine Hand zitterte, doch er hob sie dennoch hoch und winkte dem hübschen Mädel zu.
-G... Gut... Guten Morgen, Desidera-, kam über seine Lippen hervor und sein Gesicht lief rot an.
-Morgen, Lysander. Wie geht es dir?-
-D... da... danke gut.- Lysander nahm seine Hände hinter seinem Rücken, ballte sie zu Fäusten und fand so neuen Mut. -Ich wollte dich f... fr... fragen, ob du zu m... meiner Geburtstagsfeier kom... kommen willst?- So, als ob sein Fuß ein eigenes Leben entwickelte, zeichnete er auf dem sandigen Boden der Straße verschiedene Kreise.
-Ich helfe noch meiner Mutter und nachher komme ich gerne vorbei-, entgegnete Desidera.
-Ah super, denn weißt du, ich werde heute mit meinem Vater jagen gehen und dann gibt es ganz frisches Fleisch zu essen.- Lysander merkte nicht, dass sein Stottern plötzlich verschwunden war und zwar so schnell, wie es auch gekommen war.
-In Ordnung, dann sehen wir uns nachher-, bestätigte Desidera und ging zurück ins Haus. Lysander starrte noch einige Sekunden hinter ihr her, zog den süßen Geruch in seine Nase, den das Mädchen hinterlassen hat, drehte sich anschließend um und hopste langsam zurück zu seinem Vater. Nach der erfolgreichen Begegnung mit Desidera glänzte sein blondes, kurzgeschnittenes Haar, das er wohl von seiner Mutter geerbt hatte, um so mehr.
-Na, habe ich dir nicht gesagt, dass sie dich mag?-, meinte der Vater. -Und nun, lass uns rein gehen und frühstücken, Mutter wartet schon.- Die Beiden durchquerten den Garten, der mit schönen Blumen bepflanzt war. Links, neben dem Teich standen einige Gartenzwerge aus getrocknetem Lehm, die mit Schaufeln irgend etwas suchten, jedoch nichts fanden. Ihre knallroten, spitz zulaufenden Hüten erkannte man schon vom Weiten. Lysanders Blick wanderte zum Haus. Große Fenster mit liebevoll ausgearbeiteter Maserung verzierten die Vorderseite des Bauwerks und reichten beinahe bis zur Bodenplatte. Auf dem Dach stand eine mehrere Ellen hohe Statue.
-Papa, was ich schon lange fragen wollte, wieso haben wir diesen komischen Mann da oben?- Der Vater sah runter zu dem Kleinen.
-Die Statue hält einen runden Stein in den Händen. Und auf dem Stein steht ein königliches Siegel. Kurz gesagt, weil ich ein Hauptmann unseres Königs bin, haben wir diese Statue da oben.-
-Wenn ich groß bin, werde ich auch Hauptmann des Königs werden-, sagte Lysander voller Freude und ein Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht. Der Vater hob seine linke Hand und streichelte sanft die Wange des Kleinen.
-Ja, eines Tages wirst du es. Merke dir eines. Wir sind, wer wir sind und dass, was du in deinem Herzen trägst, behalte es dein ganzes Leben lang. Ich weiß es ganz genau, du bist wie ich und egal, was die Zukunft bringen mag, kämpfe für das Gute, sei stark. Dann wirst du auch eine Statue bekommen.- Lysander umarmte kräftig seinen Vater.
-Ja, das werde ich-, entgegnete der Junge und rannte durch die Haustür. Sein Magen knurrte vor Hunger. Die Küche war groß, fast schon zu groß, aber für besondere Anlässe perfekt geeignet. Ein großer ovaler Tisch aus Holz stand in der Mitte des Raumes. Lysander schob einen Stuhl beiseite und setzte sich. Seine Lippen formten sich zu einem Lächeln, während er seiner Mutter an der Theke beim Zubereiten zusah. Dabei schaukelte er mit den Füßen und summte so vor sich hin.
-Lysander, du strahlst ja-, bemerkte seine Mutter.
-Desidera kommt heute hierher. Lysander hat sie eingeladen-, sagte der Vater und betrat die Küche. Lachend setzte er sich zum Tisch. Eine warme Mahlzeit erfühlte die hungrige Familie mit Freude.


................. Vortsetzung folgt, da nicht alles in einen Beitrag rein passte!

[ Editiert von mksmith am 08.03.11 11:55 ]

mksmith Offline



Beiträge: 3

06.03.2011 18:21
#2 RE: Leseprobe meines Fantasy-Romans Antworten

Vortsätzung wird bearbeitet

[ Editiert von mksmith am 08.03.11 11:54 ]

Harald-H Offline




Beiträge: 5.232

06.03.2011 18:59
#3 RE: Leseprobe meines Fantasy-Romans Antworten

Hm, es ist nicht sehr förderlich, etwas zu lesen, das zum einen voller Rechtschreibfehler steckt, zum anderen in der Zeichensetzung - speziell in der direkten Rede - absolut verkehrt ist und zu allem Überfluss auch wenig struturiert.

Dass dann noch der Erzählstil, sagen wir mal "sehr einfach" ist, das verführt auch nicht grade zum Weiterlesen.

Gleich der erste Satz, das Wichtigste in einem Buch, lässt den geneigten Leser schon zurückschrecken - und der weitere Text bestätigt diese Meinung sehr schnell!

Du schreibst:

Die Sonnenstrahlen haben gerade erst begonnen durch das Fenster zu scheinen und beleuchteten so einen kleinen Raum. Links neben dem Fenster stand ein Bett, in dem ein kleiner Junge lag und friedlich schlummerte. Das Zimmer war passend für ein Kind eingerichtet. Zwar ein bisschen unordentlich, aber das Kind fühlte sich wohl. Eine leise, freundliche Stimme durchbrach die Stille im Raum.

Also , im ersten Satz schon eine Diskrepanz der Zeiten, nach ... die Sonnenstrahlen haben ... kommt ... und beleuchteten so ...

Zugleich ist der ganze erste Satz zu umständlich, nicht "packend", irgendwie larifari. Ich würde diesen ganzen Absatz so schreiben:

Die ersten Sonnenstrahlen des erwachenden Tages fielen schräg durch ein schmales Fenster in den Raum, in dem ein kleiner Junge friedlich in seinem Bett schlummerte. Einige einfache, dem Alter des Bewohners angepasste Einrichtungsgegenstände, auf denen nachlässig Kleidungsstücke und Gebrauchsgegensrtände verteilt waren, ließen darauf schließen, dass hier ein kleiner Mensch sich im eigenen Reich wohl fühlte. In diese anheimelnde Stille hinein erklang eine leise, wohltönende Stimme:
"Aufstehen, mein Kleiner, aufstehen."
Lysander öffnete langsam, fast widerwillig seine Augen. Geblendet durch das Licht brauchte er einige Sekunden, in denen sich seine Augen auf die Helligkeit einstellen mussten, um sich zu orientieren ...

Liebe Grüße vom

Dichter, Denker - Lenker

Harald

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mksmith Offline



Beiträge: 3

06.03.2011 19:26
#4 RE: Leseprobe meines Fantasy-Romans Antworten

Danke für die schnelle Antwort.
Die Geschichte ist eher so ausgelegt, dass sie erst später an Spannung gewinnt.

Das mit der Zeichensetzung in der direkten Rede wollte dieses Forum bei mir einfach nicht akzeptieren, also musste ich sie gegen etwas anderes ersetzen. In meiner Datei sieht das natürlich anders aus.

Wegen der Rechtschreibfehler. Habe ich etwa wirklich so viele? Und ist der einfache Schreibstil wirklich so schlecht? Ich meine es muss ja nicht gleich ein Philosophie Text sein oder?

Harald-H Offline




Beiträge: 5.232

06.03.2011 19:44
#5 RE: Leseprobe meines Fantasy-Romans Antworten

Also, das mit den Rechtschreibfehlern hält sich durchaus in Grenzen. Aber der Erzählstil ist schon sehr wichtig!

Einfache, kurze Sätze ohne Gliederung, banale Redewendungen, das lässt Langeweile aufkommen. Was nützt dir Spannungn zu einem späöteren Zeitpunkt, wenn der Leser das Buch dann schon weggelegt hat?

Dass die Zeichensetzung nicht funktioniert, das liegt an dem Programm, in dem das Original geschrieben war und das diese Zeichen in einer nicht kompatiblen Programmiersprache installiert hat.

Ich würde dir raten, an deinem Schreibstil gewaltig zu arbeiten, Fantasie zum Schreiben ist wahrlich genug vorhanden!

LG

Harald

Liebe Grüße vom

Dichter, Denker - Lenker

Harald

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Gast ( gelöscht )
Beiträge:

07.10.2013 19:25
#6 RE: Leseprobe meines Fantasy-Romans Antworten

Harald du hast selber einen rechtschreibefehler später wird ohne "ö" geschrieben kleiner Hinweis.

Ich finde es gut geschrieben mach so weiter.



LG

Arminus Offline



Beiträge: 400

08.10.2013 09:33
#7 RE: Leseprobe meines Fantasy-Romans Antworten

Zitat
Gepostet von Gast
Harald du hast selber einen rechtschreibefehler später wird ohne "ö" geschrieben kleiner Hinweis.



Natürlich, meine Rechtschreibschwäche heißt "zu dicke Finger", wenn ich versehentlich "danebenhaue", dann stehen die Zeichen der nebeneinenderliegenden "ä" ine "ö" im Text, werden evtl. bei der Kontrolle überlesen und "Ta-ta-ta-ta " —> es findet sich jemand, der mir Rechtschreibschwäche attestiert …


Zitat
Gepostet von Gast
Ich finde es gut geschrieben mach so weiter.



Nun, ich denke, das wird schwerlich ankommen bei mksmith, denn —>

"Zuletzt online: 26. Juli 2011 (16:19)" - das sagt wohl alles

Und noch mal dazu:

Zitat
Gepostet von Gast
Ich finde es gut geschrieben mach so weiter.



Zitat
Gepostet von mksmith
Vortsätzung wird bearbeitet



Wirklich so?

Liebe Grüße vom

Dichter, Denker, Taxi-Lenker

Harald

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Errare humanum est - heißt das nicht, seid menschlich mit den Irren?[/center]

Gast ( gelöscht )
Beiträge:

09.10.2013 22:01
#8 RE: Leseprobe meines Fantasy-Romans Antworten

tach

machs doch besser

Arminus Offline



Beiträge: 400

11.10.2013 06:18
#9 RE: Leseprobe meines Fantasy-Romans Antworten

Zitat
Gepostet von Gast

machs doch besser



Hm,

wie wäre es damit

Ein wenig kurz, nur hundert Worte, aber …

Liebe Grüße vom

Dichter, Denker, Taxi-Lenker

Harald

Um ein Ziel zu erreichen ist nicht der letzte Schritt ausschlaggebend, sondern der erste!


Errare humanum est - heißt das nicht, seid menschlich mit den Irren?[/center]

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