hay Schreiberling,
Ich glaube du hast mich missverstanden. Dieses Gedicht ist nicht Ergebnis irgendwelcher Selbstmordgedanken. Es geht nicht um mich und es ging mir auch nicht schlecht als ich das Gedicht geschrieben habe. Ich war in einer Phase, in der ich viel nachgedacht habe und mir vor allem Gedanken darüber gemacht habe, was Menschen zum Selbstmord bewegen könnte, weil dieses mir unerklärlich schien. Ich habe keine wirkliche Antwort gefunden, ich kann es immer noch nur erahnen. Ich gebe in meinem Text keine Informationen über das genaue Schicksal des einzelnen Menschen, sondern ich habe versucht, mit möglichst wenigen aber aussagekräftigen Worten den Zustand eines leidenden Menschens zu beschreiben. Die Person im Gedicht ist dabei nicht individuell; sie steht sozusagen als ein Muster für alle Menschen denen es so geht.
Hoffe es ist jetzt etwas verständlicher für dich^^
Lg Gina
hi Fürst^^
Auch zu deiner Frage muss ich zuerst sagen, dass es sich bei der Person und auch bei deren Schicksal um Variablen handelt.
"War auf der Suche nach Seinesgleichen" könnte zum Beispiel heißen, dass diese Person eine bestimmte philosophische Lebensvorstellung hatte und nach Menschen gesucht hat, die diese teilen. Geausogut könnte es aber auch einfach heißen, die Person war alleine und suchte andere Menschen denen es ähnlich geht, um nicht mehr einsam zu sein.
Ähnlich verhält es sich auch mit dem Begriff "Hoffnung". Dieser Begriff könnte je nachdem welches Schicksal dem Menschen widerfahren ist verschieden ausgelegt werden.
Lg Gina
[ Editiert von Lavalista am 27.01.09 21:55 ]