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  • Welt-Unter-GangDatum07.09.2011 09:48
    Foren-Beitrag von Herbstgewitter im Thema Welt-Unter-Gang

    Ich denke sie will damit sagen, dass Lyrik nicht unbedingt dazu da sein muss, anderen etwas zu geben.
    Also nicht als Werkzeug missbraucht werden sollte.
    Vielmehr ist sie doch dazu da, Gedanken, Stimmungen und Gefühle auszudrücken und zu vermitteln,
    praktisch mal aus dem eigenen Gedankenlabyrinth auszubrechen.
    Ich finde das Gedicht wunderschön, und wenn man auch nicht die Genaue Intention des Autors
    und den wirklich genauen Sinn erfasst, so versetzt es einen doch in eine gewisse melancholische
    Stimmung, und ich denke das ist das wichtige, oder eben das schöne, daran.

  • Thema von Herbstgewitter im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Und wenn ich mir noch so oft wünsche, dass unsere Hände sich berühren und unsere Lippen sich finden,
    so wird es doch niemals sein. Kann es niemals sein.
    Denn du bist mein schillernder Traum.
    Du bist meine Illusion von Perfektion in dem Gefühlschaos des Lebens.
    Du bist meine Flucht aus der Dunkelheit und Nebelwelt der Wirklichkeit.
    Und wenn es mich noch so sehr verletzt, dass du unerreichbar bist,
    und wenn es mich noch so sehr verletzt, dass du andere küsst,
    so würde es mir umso mehr das Herz brechen, zu realisieren, dass
    mein Traum, meine Flucht nicht perfekt, sondern auch nur
    graue Wirklichkeit ist.
    Und so träume ich mich immer wieder in die schillernde, bunte Welt
    unseres Zusammenseins, wohl wissend, dass diese immer nur eine
    Illusion, ein wunderschöner Traum sein wird.
    Vielleicht ist Nichts manchmal besser als Alles, denn das Nichts muss
    nicht vor den Prüfstand der Realität.

  • Thema von Herbstgewitter im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Der graue Himmel, leichenblass,
    erfüllt mit Rabenflüchen.
    Das Gesicht von Tränen nass,
    und du hast nichts zu büßen?

    Tote Bäume, wie Gespenster,
    lassen ihre Blätter fallen.
    Der trübe Blick aus dem Fenster,
    schärft noch des Todes krallen.

    Das stolze Leben längst verblüht,
    übrig nur des Körpers Form.
    Zorn und Wut sind schon verglüht.
    Tief im Herzen steckt ein Dorn.

    Ein Dorn den du hineingetrieben,
    durch deine blinden Hassintrigen.

Inhalte des Mitglieds Herbstgewitter
Beiträge: 3
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