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  • begreifenDatum15.07.2004 16:19
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema begreifen

    Hallo Gast!

    Ich habe mich sehr gefreut, dass meine vorangegangenen Kommentare/ Kritiken in diesem Forum stets so positiv aufgenommen wurden, wie ich es mir erhofft habe. Und ich hoffe, dass auch du mir meinen Kommentar nicht verübelst!

    Meiner Meinung nach ist dein Gedicht nämlich sehr "platt": Da ist jemand, der sich verliebt und große Hoffnungen gemacht hat, schließlich einsehen muss, dass seine Gefühle nicht erwidert werden beziehungsweise worden sind. Die Ich-Form und ausgedrückte Wut machen den Eindruck, als würdest du damit eingene (schlechte) Erfahrungen verarbeiten wollen. Das ist psychologisch nützlich. Weil aber auch der Stil übermäßig simpel ist, hat dein Text keinen literarischen Wert.
    Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister... :-)

    Michael

  • PrologDatum06.07.2004 15:25
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Prolog

    Hallo Felios!

    Ich kann mich mit deinem "Prolog" nicht ganz anfreunden!
    Natürlich beinhaltete er manche Erkenntnis und manchen "Schlüsselsatz", den man gut auswendig lernen und in passenden Situationen "verwenden" (beziehungsweise "um sich schmeißen") könnte. Allerdings wirkt dein Text genauso: wie ein Um-dich-Schmeißen angesammelter "Weisheiten".
    Damit sage ich nichts über die inhaltliche Qualität des "Prologs" aus. Sprachlich verfügst du zudem über einen breiten Wortschatz. Unschönerweise wird allerdings der erste Gedanke vieler Leser nicht dem Inhalt des Textes folgen, sondern sein: "Kennt der aber tolle Wörter!"
    Wenn du bloß diese Wörter "abladen" möchtest, kannst du den Text unverändert stehen lassen: in dieser Hinsicht ist er imposant! Wenn es dir jedoch auf den Inhalt ankommt, rate ich dir, ihn umzuschreiben, direkter und klarer zu formulieren.


    Michael

  • Kinder der Tränen (Geschichte)Datum01.07.2004 21:29
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Kinder der Tränen (Geschichte)

    Hallo Anja!

    Du hast angegeben, dass eine negative Kritik zu dieser Geschichte dich besonders schwer belasten würde, da sehr viel "von dir" dort "drinsteckt", "eingeflochten" ist. Deshalb ringe ich etwas mit mir, ob ich dir zu "Kinder der Tränen" schreiben soll. Ich möchte jetzt aber nicht einfach nichts schreiben. Deshalb vorweg: Meine Kritik an deiner Geschichte kannst du nicht mit einer Kritik an deiner Person gleichsetzen! Deine Gedichte sind - das sei nochmals betont - wirklich gut geschrieben!

    Der weitere Verlauf von "Kinder der Tränen" gefällt mir hingegen überhaupt nicht. Sprachlich hat er dieselben Mängel wie Kapitel eins, von denen ich ja nur ein paar herausgestellt habe. Damit kannst du keine Atmosphäre transportieren, nicht fesseln - was ja gerade bei Geschichten wie dieser wichtig ist!

    Ich würde dir raten, "Kinder der Tränen" nicht bloß zu überarbeiten, sondern die Fehler zu analysieren und eine neue Geschichte zu schreiben, die deinem deinem "inneren Zustand" auch entspricht - ihn aber auf ausgereiftere Weise wiedergibt.
    Solche Umarbeitungen sind für "erste Werke" ja ganz normal. Das kenne ich zu genüge von mir selbst! Oder du bleibst bei den Gedichten, wo du ja ein sehr hohes Niveau erreicht hast.

    Michael

    [f1][ Editiert von Michael H am: 01.07.2004 21:32 ][/f]

  • Kinder der Tränen (Geschichte)Datum30.06.2004 23:44
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Kinder der Tränen (Geschichte)

    Hallo Anja!

    Es freut mich, dass du meine Kritik zu deinen (letzten) Gedichten anerkennst und "schätzt". Ich bemühe mich auch, nicht einfach "rumzumeckern", wenn mir etwas nicht gefällt, sondern meine Meinung konstruktiv darzulegen. Das möchte ich auch hinsichtlich deiner Geschichte "Kinder der Tränen" (beziehungsweise erstmal ihres ersten Kapitels) tun:

    Insgesamt finde ich die Geschichte nicht schlecht, obwohl sie mich - zugegeben - nicht fesselt. Mit anderen Worten: Als "Lyrikerin" wirkst du tatsächlich geübter, die Geschichte werde ich in erster Linie voraussichtlich wohl nur deshalb weiterverfolgen, weil du sie geschrieben hast, ich bislang Vielversprechendes von dir kenne. Zum Detail:

    Erstmal vermisse ich in deiner Geschichte natürlich ein wenig die Absätze. Formal wirkt es teils auch nicht so ausgereift (Kleinigkeiten: Zahlen unter 12 schreibe ich immer aus...). Viel wichtiger aber: der Ausdruck! Du verwendest manchmal umgangssprachliche Ausdrücke (lümmeln...) oder "coole" Phrasen, wie im "Gangsterfilm", ("schmiss das Ding in den Mülleimer"), dann wiederum fast "hochtrabende" Begriffe ("trat dieses Phänomen nur bei mir auf"). Diesbezüglich solltest du noch ein bischen an der Geschichte "pfeilen", einen "Mittelweg" aus gesprochener und geschriebender Sprache/ Schriftsprache suchen. Was mir auch auffällt: Solche Ausdrücke wie "lustlos und gelangweilt": Obwohl sich Motivation und Langeweile meist sowieso ausschließen...!

    Aber trotzdem: Ein guter Start im Geschichten-Genre!

    Michael

  • Aufgewühlt (Gedicht)Datum29.06.2004 21:56
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Aufgewühlt (Gedicht)

    Hallo Anja!

    Jetzt habe ich dein Gedicht "Seele" noch gar nicht kommentiert, wie es eigentlich tun wollte, da hast du gerade schon wieder zwei neue Gedichte eingestellt...!

    Ich möchte jetzt nicht auf jedes einzelne neue Gedicht eingehen, sondern vielmehr auf eine Tendenz, die mir beim Lesen der letzten drei aufgefallen ist:

    Meiner Meinung nach haben deine Gedichte konstant eine ansehnliche Qualität, wobei ich die letzten drei Gedichte eher "nur" annehmbar fand - nicht aber hervorragend, wie das vorangegangene! Ich habe etwas darüber nachgedacht, woran das liegen könnte, bin zu folgender Vermutung gekommen: Die von dir verwendeten Ausdrücke sind immer sehr direkt, aber untergründig doch rätselhaft. Dieses Rätselhafte, aus meiner Sicht Interessante, geht aber etwas verloren, wenn du die direkten Ausdrücke in gängige Satzstrukturen "verpackst". Natürlich wird das Gedicht dadurch nicht wirklich oberflächlich. Ich persönlich denke aber nicht so sehr darüber nach, "gehe drüber hinweg" wie über einen simplen Satz in einem Roman.

    Michael

    [f1][ Editiert von Michael H am: 29.06.2004 21:58 ][/f]

  • Just a little bit HorNiDatum26.06.2004 00:22
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Just a little bit HorNi

    Hallo Nici!

    Ich finde es ja immer schön, jemanden zum Schmunzeln zu bringen ;-) Ich weiß jedoch nicht, wie ich dein Schmunzeln zu verstehen/ auf mich zu beziehen habe?!
    Ich habe diesen Beitrag nicht aufgrund eigener Erfahrungen bzw. einer eigenen Enttäuschung verfasst. Vielmehr gebe ich jemandem Recht, der mal den Satz gesagt hat, dass man sich erst dann richtig kennt, wenn man sich einander gegenübergestanden hat/ sich von "Gesicht zu Gesicht" (natürlich aufrichtig) miteinander unterhalten hat. Jedenfalls kann - ohne, dass ich hier eine "Grundsatz-Diskussion" beginnen möchte - eine Liebe meines Erachtens nie virtuell entstehen!

    Michael

  • Erinnerung an... (Gedicht)Datum24.06.2004 00:22
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Erinnerung an... (Gedicht)

    Hallo Anja!

    Ich habe den spontanen Eindruck, dieses Gedicht ist das beste, das du bisher eingestellt hast!

    Ich kann mir vorstellen, dass man durch das von dir eingangs empfohlene Album/ Lied einen tieferen Eindruck in den Inhalt bekommen könnte, der so ja nur "herauszuinterpretieren" ist - was der Qualität des Gedichts natürlich keinen Abbruch tut! Auf jedem Fall bewegst du dich hier aber auf einem sehr hohen sprachlichem Niveau.

    Weil das Niveau aber gerade so hoch ist, wage ich es mal, auf zwei Details einzugehen, derer ich mir nicht sicher bin(beide in Kapitel 2):
    - Hast du das Wort "Kugelgesiebter" absichtlich groß geschrieben?
    - und, "wichtiger": Beziehst du das "nur sehen/ sehen und fragen" noch auf die Toten? (Dass Tote "sehen", wäre "metaphorisch" ja noch "vertretbar" - aber fragen...?!)

    Michael

  • Die Hoffnung stirbt zuletztDatum23.06.2004 20:13
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Hallo Clemenza!

    Unter thematischem/ inhaltlichem Aspekt betrachtet, hebt sich dein Gedicht von der "breiten Masse" hervor, ist es wirklich ansprechend! Dein Schreibstil ist auf angenehme Weise klar. Stilistisch wirkt das Gedicht allerdings weniger ausgereift, eher etwas holprig (Vers- und Strophenlängen, eventuell Metrik).

    Also: "Die Hoffnung stirbt zuletzt" ist ganz gut, würde in einer entsprechenden (anspruchsvollen) stilistischen "Verpackung" hervorragend werden!

    Michael

  • Just a little bit HorNiDatum22.06.2004 00:17
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Just a little bit HorNi

    Hallo Nici!

    Den "Alters"-Aspekt habe ich auf die Pointe des Gedichts bezogen: Ich denke nicht, dass eine Frau deines Alters - also zwar noch jung, aber mit einer gewissen Lebenserfahrung - ein Gedicht schreiben sollte, dessen Inhalt darauf hinausläuft, dass eine Internet-Bekanntschaft zwar erstmal als Projektionsmittel zärtlicher Gefühle genutzt wird/ dient, letztlich aber ins Leere läuft. Mit anderen Worten: Dass Internet-"Lieben" nicht viel "taugen", mag einem blauäugigen Teenager zur Erkenntnis gereichen - für eine Frau Anfang Dreißig sollte das schlichthin selbstverständlich sein!
    Und Selbstverständliches ist als "Pointe" nie gut geeignet - höchstens, man schreibt unter seinem Niveau!

    Michael

    [f1][ Editiert von Michael H am: 22.06.2004 0:19 ][/f]

  • Die SandburgDatum21.06.2004 15:37
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Die Sandburg

    Hallo Nici!

    Meine Kritik gegenüber deinem anderen Gedicht lässt sich fast genau auf dieses übertragen. Positiv finde ich hier (allerdings) die "Sandburg"-Metaphorik.

    Michael

  • Just a little bit HorNiDatum21.06.2004 15:31
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Just a little bit HorNi

    Hallo Nicci!

    Leider kann ich keinen rechten Gefallen an deinem Gedicht finden.
    Es ist schlicht geschrieben, wie eine kleine Geschichte oder die "Skizze" einer Geschichte, frei angeordnet in ein paar Zeilen. Dir mangelt es scheinbar etwas an "dichterischem Gespür", und deine Rechtschreibung ist nicht immer fehlerfrei.
    Vor allem hat mich aber überrascht, wie "alt" du schon bist: Die in deinem Gedicht übermittelte "Erkenntnis" kann einer Frau Anfang Dreißig doch keine Pointe wert sein!

    Michael

  • Der Narr (Gedicht)Datum19.06.2004 17:47
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Der Narr (Gedicht)

    Hallo Anja!

    Dass ich auf deine Gedichte verhältnismäßig oft eine "Reaktion" schreibe, zeigt, glaube ich, recht deutlich, dass ich sie insgesamt interessant und niveauvoll finde, lesenswert.

    An diesem Gedicht gefallen mir "Bilderreichtum" und Tiefe gut.
    Allerdings bin ich der Ansicht, dass das "Problem"/ "Dilemma" beim Wissensdurst darin liegt, dass man sehr wohl manche Antwort bekommt, damit aber wiederum neue Fragen entstehen, usw. Am Ende hat man also nach vielen Antworten einen Einblick in seine Unwissenheit, um es ironisch auszudrücken. Diesen "Punkt" erkenne ich in deinem Gedicht so nicht...

    Der Sprung/ Übergang von der fünften in die sechste Strophe ist meiner Ansicht nach leider weniger glücklich.

    Michael

    [f1][ Editiert von Michael H am: 19.06.2004 17:47 ][/f]

  • Das GeheimnisDatum18.06.2004 17:16
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Das Geheimnis

    Hallo Anja!

    Auch, wenn dich das jetzt etwas verwirren mag: Ich habe den Text gerade erstmalig gelesen - und hätte die Ergänzungen/ "Hinweise" dünner gesäht, als du es in der zweiten Version getan hast, ...die Leser ruhig erst etwas raten lassen. Manche Hinweise sind natürlich sinnvoll. Andere aber nicht: Beispielsweise würde ich die "drei Jahre" nicht so oft wiederholen!

    Insgesamt finde ich die Geschichte allerdings recht gut.

    Michael

    [f1][ Editiert von Michael H am: 18.06.2004 17:17 ][/f]

  • GlücksmomentDatum15.06.2004 23:48
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Glücksmoment

    Hallo "Mannhay"!

    Dein kleines Gedicht ist stilistisch ordentlich. Inhaltlich wirkt es aus meiner Sicht allerdings etwas "einfach".

    Möglicherweise liegt aber hierin genau der "Knackpunkt" - in der Freude über das "kleine Glück", die schönen Momente, die man vielleicht später besser "erspürt" bzw. mehr schätzt als in der Jugend.

    Michael

  • Mare Serenitas (Gedicht)Datum13.06.2004 23:33
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Mare Serenitas (Gedicht)

    Hallo Anja!

    Dein Gedicht ist alles in allem nicht schlecht - hat aber nicht die Qualität des letzten, das du hier eingestellt hast!

    Die Begründung nimmst du mir (und dem Gedicht), wie es das beurteile, schon vorweg, indem du schreibst, es handle sich um ein "Frühwerk", sei ziemlich direkt geschrieben.

    Ich denke, darin liegt ein Grundproblem dieser Art von Gedichten, die ich jetzt gar nicht in irgendeine Untergruppe "stecken" kann: Sie sollen ein Lebensgefühl ausdrücken, irgendetwas Existenzielles, aus dem alles wurzelt, Leben und Tod, Tiefe, Welt, Erkenntnis, Metaphysisches... Versucht man das so "direkt" auszudrücken, wie du es hier tust, wirkt es irgendwie aufgesetzt, fast unreif, pupatär. Der indirektere Weg führt aber über die Metaphorik, Metaphorik in übermäßig hohem Maß - das wirkt reifer, wird aber nicht von allen verstanden.

    Wie du meinem Kommentar entnehmen kannst, empfehle ich die "metaphorische Variante".

    Michael

    [f1][ Editiert von Michael H am: 13.06.2004 23:36 ][/f]

  • Bi Sona Thu Blodeuweed (Gedicht)Datum10.06.2004 23:01
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Bi Sona Thu Blodeuweed (Gedicht)

    Hallo Anja/ "Miss Rainstar"!

    Dein Gedicht zu beurteilen, ist gar nicht so leicht. Ich würde das nämlich in "zwei Schritten" machen:

    Erstmal habe ich gehört, dass es nichts Schwierigeres in der Literatur geben soll, als als "noname" (wie es so uncharmant heißt) mit Gedichten Fuß zu fassen. Du hast das Gedicht damals für deinen Freund/ Partner geschrieben, was ja eine sehr schöne Geste - und für diesen Zweck sehr gelungen - ist. Im kleinen Rahmen also kein Problem.

    Meiner Meinung nach hat das Gedicht wegen seiner sprachlichen Qualität aber auch im Literaturbetrieb gewisse Chancen - wenn du ein paar von dieser Sorte oder besser schreibst/ geschrieben hast. Allerings frage ich mich, ob ein so breiter Leserkreis, wie nötig ist, um eine Gedichtsammlung nicht zum Flot werden zu lassen, dieses Gedicht annehmen könnte - oder mit diesem Maß an Metaphorik nicht zurecht kommt...

    Michael

  • Damals und jetztDatum04.06.2004 15:02
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Damals und jetzt

    Hallo brombeeer!

    Ich freue mich über deine Reaktion, hatte nämlich schon befürchtet, abschreckend hart geantwortet zu haben.
    Tatsache ist nämlich, dass jemand, der gerne und viel schreibt, mit der Zeit fast "automatisch" dazulernt, seinen Stil verbessert. Auch, wenn es gelegentlich so dargestellt wird, als hätte ein Autor mit seinem Erstling einen "Geniestreich" produziert, ist dem bestimmt ein langer Übungs- und Lernprozess vorausgegangen.
    Insofern kann ich nur nochmals betonen: Der Autor, dessen Aussage ich wiedergegeben habe, hat sich anfangs auch vergeblich an Gedichten bemüht. Mit Romanen hatte er Jahre später aber großen Erfolg. Und ausgeschlossen ist es nicht, dass spätere Gedichte von dir besser werden, wenn du aus den Fehlern zu lernen bereit bist...

    Michael

  • Damals und jetztDatum03.06.2004 23:25
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Damals und jetzt

    Hallo brombeeer!

    Es hat einmal jemand gesagt, dass junge Menschen beim Schreiben immer zuerst mit Gedichten anfangen - bis sie merken, dass sie keine schreiben können...!

    Möglicherweise ist diese Aussage in der Formulierung recht hart getroffen, und sie trifft wohl auch auf viele andere Gedichte zu, nicht nur deines - aber eben auch darauf. Du suchst nach einer Möglichkeit, in einem kurzen Prozess deine Gefühle abzuladen. Deshalb mag dein Text psychologisch wertvoll sein - nicht aber literarisch!

    Ich kann dich aber trösten: Der Autor, der die eingangs widergegebene Aussage gemacht hat, hat sie auch auf sich selbst bezogen - und ist heute einer der bekanntesten in Deutschland...

    Michael

  • Die TraumfrauDatum03.06.2004 19:58
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Die Traumfrau

    Hallo Peter (Nathschlaeger)!

    Dein Vorschlag ist nicht schlecht.
    Allerdings schreibe ich aus Erfahrung, wenn ich "sage", dass man nicht versuchen sollte, zuviel Energie in die Änderung einer öffentlichen Diskussionsplattform zu investieren...

    Michael

  • SchutzDatum22.05.2004 00:41
    Foren-Beitrag von Michael H im Thema Schutz

    Hallo Coline!

    Dein kleines Gedicht gefällt mir!

    Das "lyrische Ich" will jemandem (vor der "Welt"/ den "Ungerechtigkeiten darin") Schutz geben, vermag das - trotz verzweifelter Bemühungen - aber nicht, fühlt sich deshalb hilflos...

    Michael

    [f1][ Editiert von Michael H am: 22.05.2004 0:44 ][/f]

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