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Dieses Thema hat 27 Antworten
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Rosenblüte ( gelöscht )
Beiträge:

30.09.2004 10:34
#16 RE: eine warnung Antworten

@ Miss Rainstar

Danke, jetzt bin ich beruhigt. :-)

Zu Deiner Frage: Bei Gedichten kenne ich mich nicht aus. Bei Kurzgeschichten, besonders im Spannungsbereich, ist das auf jeden Fall so. Ideen werden geklaut und leicht verändert unter anderem Namen herausgebracht. Das ist manchmal so offensichtlich, daß es zum Himmel schreit. Du liest in einer Zeitung oder einem Buch eine Geschichte, und in einer anderen zeitschrift ist dieselbe geschichte von einem anderen Autoren in leicht geänderter Form drin. Eigentlich fällt das in der Masse nicht so auf, nur wenn Du sehr intensiv darauf achtest merkst Du es.

Ich denke, daß eiejenigen, die hier im Forum Ihre Werke posten, sich intensiv auf die Suche nach einem geeigneten Verlag machen sollten. Möglichkeiten gibt es viele, nur ist vielen gar nicht bewußt, welch guten Möglichkeiten sich bieten. Gerade im Bereich Gedichte gibt es einige Spezialverlage, die händeringend neue Talente suchen.

Miss Rainstar Offline




Beiträge: 1.967

30.09.2004 14:34
#17 RE: eine warnung Antworten

@ rosenblüte

"Gerade im Bereich Gedichte gibt es einige Spezialverlage, die händeringend neue Talente suchen."

ehrlich? ich bin nämmich grad am überlegen ob ich einige meiner gedichte veröffentliche. bin mir aber noch nicht so sicher.

hmm... aber irgendwie glaube ich, das man bei gedichten gar nicht so sehr klauen kann, da ein gedicht immer ein stück seele des autors ist und ein dieb könnte die stimmung des gedichtes nie hinbekommen, wie sie der auotr erzeugt, da er den text ja aus sich heraus schneidet.

Rosenblüte ( gelöscht )
Beiträge:

30.09.2004 15:52
#18 RE: eine warnung Antworten

@ Miss Rainstar

Da gebe ich Dir gerne Recht. Wie gesagt, bei Gedichten kenne ich mich nicht so aus. Ich glaube aber auch, daß Geschichten deutlich häufiger geklaut werden als Gedichte.

Schreiberlilly1 ( gelöscht )
Beiträge:

14.10.2004 03:34
#19 RE: eine warnung Antworten

Hallo,

sagt mal, kann man was unternehmen, wenn man feststellt, dass ein "angeblicher" Autor Werke anderer Autoren auf seiner HP stehen hat, ohne die Quelle anzugeben? Sollte man die wirklichen Autoren dieser Texte darauf aufmerksam machen, dass da Texte von ihnen ohne Quellenangabe auf einer HP stehen? Ich möchte euch den Fall mal etwas genauer schildern:

2001 war ich in einer AOL-Hobbyautorengruppe, die sich Autorentreff nannte. Dort war auch ein Typ namens Kurt Keese Mitglied und der hat immer jede Menge Texte geschickt, was uns schon stutzig machte, denn jeden Tag kam was von dem. Einigen Mitgliedern fiel dann nach einiger Zeit auf, dass das, was er da schickte, gar nicht von ihm geschrieben war. Sie sprachen ihn darauf an, er stritt aber ab, es geklaut zu haben. Der Hammer war dann, als er versuchte, uns den Text eines Phudy-Liedes und ein Märchen der Gebrüder Grimm als seine Werke zu verkaufen. Der hat echt behauptet, diese Texte sein von ihm. Danach bagann dann die Recherche, die ich durchgeführt habe. Ich habe mir jeden Text, den er geschickt hat und den ich noch hatte, genauer angesehen und in eine Internet-Suchmaschine eingegeben. Da kam dann raus, dass alle Texte, die er uns als seine eigenen verkaufen wollte, von anderen Autoren stammten. Nur wollte er uns glaubhaft machen, dass er diese Texte geschrieben hatte, was aber gar nicht sein konnte. Er fing mit mir einen üblen Streit an, sicherlich, weil ich ihn als Plagiator enttarnt hatte. Ich habe diese Autorengruppe dann verlassen.

Eben war ich mal wieder auf seiner HP, aus Neugier, und der hat immer noch die Texte von anderen Autoren dort stehen. Habe einige stichprobenartig überprüft, sie sind definitiv nicht von ihm, sondern von anderen Autoren. Die Namen dieser Autoren stehen allerdings nicht da. Ich muss aber dazu sagen, dass er auch seinen Namen nicht drunter stehen hat, es ist also nicht direkt ersichtlich, dass er sie als seine Texte ausgibt. Kann oder sollte man da was unternehmen?

Ich überprüfe in regelmäßigen Abständen auch meine eigenen Texte, ob ich sie irgendwo im Netz finde, wo ich sie selber nicht reingestellt habe. Bisher habe ich bei meinen Texten nix gefunden, was ja nur gut ist. Sollte ich jemals einen Text von mir finden, der irgendwo steht, wo ich ihn nicht reingestellt oder meine Erlaubnis dazu erteilt habe, werde ich dagegen vorgehen, denn ich habe genügend Zeugen, die bestätigen können, dass meine Texte auch von mir geschrieben wurden. Zum größten Teil stehen sie eh alle in meinem Kinderbuch und in zwei Anthologien.

Miss Rainstar Offline




Beiträge: 1.967

15.10.2004 15:53
#20 RE: eine warnung Antworten

ich hab keine ahnung was man machen könnte, aber ich kann mal bei mir auf arbeit nachfragen. die von der kripo oder ein staatsanwalt dürften ja bescheid wissen. ich kopier mir mal deinen texte dazu raus hier, ja?

ansonsten mal eine frage... wie gibts du texte in eine suchmaschine ein um sie im netz irgendwo wieder zu finden?? ich dachte suchmaschinen nehmen immer nur ein - drei wörter, oder so!

Schreiberlilly1 ( gelöscht )
Beiträge:

15.10.2004 17:06
#21 RE: eine warnung Antworten

Hallo Miss Rainstar,

also ich mache alles über Google, da kann man sogar mehr als drei Wörter eingeben. Ich nehme aus dem entsprechenden Text entweder nur den Titel, aber da findet er meistens sehr viel, so dass es eine aufwendige Suche wäre um das Richtige zu finden. Ich gebe dann markante Textstellen bei Google ein, bei Gedichten manchmal bis zu einer Strophe.
Bei Geschichten eine Zeile, wo man gleich den entsprechenden Text zu findet. Über Google geht das sehr schnell, wird einem gleich angezeigt, wo dieser Text überall zu finden ist. Man findet dann auch den Autor dazu.

Schreiberlilly1 ( gelöscht )
Beiträge:

16.10.2004 04:13
#22 RE: eine warnung Antworten

Hallo, ich noch mal.
Der Typ hat noch eine 2. Homepage, auf der auch geklaute Texte stehen, die er aber als "seine Werke" deklariert. Ich finde das echt kriminell, was der da treibt. Vor allem besitzt der doch die Frechheit, auf der Hauptseite seiner HP´s zu schreiben, wenn jemand "seine Werke" auf andere HP´s stellt, will er dagegen vorgehen. Er ist doch derjenige, der sich mit fremden Federn schmückt. Der ist doch krank im Kopf. Am liebsten würde ich dagegen vorgehen, nur weiß ich nicht, wie ich das anstellen soll. Wäre echt nett, wenn du dich mal kundig machen könntest, Miss Rainstar. Bei Bedarf stelle ich gerne die beiden HP´s als Link hier rein.

karona Offline



Beiträge: 124

16.10.2004 11:34
#23 RE: eine warnung Antworten

Hallo Miss Rainstar,

die Texte brauchst man selber gar nicht einzugeben. Ich bin bei Google gelistet und staunte schon oft, was ich dort an eigenen Texten von mir wiedergefunden habe. Sei es aus Foren, aus dem Gästebuch von Heide Simonis *gg*, oder Textpassagen von mir. Bei Google bin ich schon auf etwa 50 Einträge, teils unter meinem Namen, aber auch unter dem Buchtitel auffindbar gewesen. Einige kleinere Suchmaschinen scheinen sich bei Google zu bedienen, stellte ich ebenfalls überrascht fest. In letzter Zeit hab ich nicht mehr gesucht, gehe aber davon aus, dass ich noch in vielen Suchmaschinen zu finden bin. Das ist gleichzeitig Beleg dafür, dass Texte, wenn sie erst mal öffentlich gemacht wurden, in keiner Weise geschützt werden können.

LG Katrin

Rosenblüte ( gelöscht )
Beiträge:

19.10.2004 13:01
#24 RE: eine warnung Antworten

@ Schreiberlilly

Hallo, habe mit großem Interesse Deinen Beitrag gelesen. Das ist einer der dreistesten Plagiatsschilderungen, die mir je untergekommen sind. Wenn Du das beweisen kannst (und das scheint ja der Fall zu sein), dann solltest Du den Urheber der plagiierten Texte (also z.B. die Gruppe PUHDYS) informieren. Das kannst Du z.B. über deren Homepage machen (als Mail). Deren Management wird dann vermutlich Kontakt zu Dir aufnehmen, sich den Fall schildern lassen und die Sache strafrechtlich verfolgen. Eine Alternative ist, die verlage zu informieren, wo der Klauer veröffentlicht. Die werfen ihn dann aus dem Programm, er wird auf die Bannliste gesetzt und hat für alle zeiten ausgeschissen.

Viele Grüße, Rosenblüte.

Schreiberlilly1 ( gelöscht )
Beiträge:

19.10.2004 17:28
#25 RE: eine warnung Antworten

Hallo Rosenblüte,

also das mit dem Gedicht, was der Text eines Phudy-Liedes war ( ob es der Titel ist weiß ich nicht genau, es ging darum "Wenn ein Schwan singt, schweigen die Tiere" usw.. ) das hat er damals als Mail durch die Autorengruppe geschickt und gemeint, es wäre sein Text. Nun liegt das Ganze knapp drei Jahre zurück und diese Mail habe ich natürlich nicht mehr. Ob und wo der veröffentlicht, weiß ich nicht, ich glaube, der hat nicht mal einen Verlag gefunden. Grade heute habe ich mit einem Freund telefoniert, der das Ganze damals auch mitbekommen hat. Er meinte, der sei krank, also psychisch krank, er wisse es nicht besser und hat absolut kein Einsehen, dass das, was er da treibt, falsch ist. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man dem einen Riegel vorschieben müsste, auch wenn der krank im Kopf ist. Dann soll er sich behandeln lassen.

Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

19.10.2004 19:51
#26 RE: eine warnung Antworten

Hallo Conny,
also meiner Meinung nach stammt diese Textzeile:

Zitat
"Wenn ein Schwan singt, schweigen die Tiere"



von der Gruppe Karat. Es war ein ziemlich schwülstiger Text soweit ich mich erinnere.

Viele Grüße
vom Schreiberling

Felios Offline



Beiträge: 416

19.10.2004 20:41
#27 RE: eine warnung Antworten

Klau gibt es eigentlich immer. Ich kann ein Blatt Papier ja auch einfach kopieren, ablichten und ohne Quellenangaben irgendwo verbreiten. Wieso also davor schützen?

Ich hätte jedenfalls ein schlechtes Gewissen,wenn ich aus anderen Texten wissentlich abkupfere und sie als meine eigenen ausgebe.

Gruß,
Felix

Schreiberlilly1 ( gelöscht )
Beiträge:

19.10.2004 23:23
#28 RE: eine warnung Antworten

Hallo Schreiberling,

ja, du hast Recht, es war Karat, nicht die Phudys, war mein Fehler, lach! Fiel mir vorhin auch ein, dass das von Karat war. Aber es war der Text mit dem Schwan, das weiß ich noch genau. Ich bitte diese Verwechslung zu entschuldigen. Komme zwar selber aus dem Osten, wusste es aber nicht mehr genau. Also es ist ein Lied von Karat.

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