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Gusano Offline



Beiträge: 53

05.09.2006 03:37
RE: Worte Antworten

Worte erscheinen einflussreich, bestimmend, groß und mächtig. Sie können die Welt verändern, sie können alles zum Guten wenden, können Katastrophen auslösen. Wenn wir uns nur mal Göbbels anschauen, das ganze Naziregime um Hitler, sie haben durch geschickte Rethorik, durch manipulative Worte ein Volk in einen Krieg gegen die Welt und die Menschlichkeit geführt. Wenn wir nach Amerika sehen, was der Präsident der USA sagt, ist fast immer Gesetz, auch wir spüren Auswirkungen seiner Worte. Wenn ich zu meinen besten Freunden sage, dass ich sie nicht brauche, oder sie hasse, es würde mein Leben um 180 Grad drehen, ausgelöst durch diese wenigen Aussagen. Andersrum würde es eine Freundschaft auf den Kopf stellen, wenn einer aus dem Nichts sagt, er fühle Mehr.

Worte haben Macht, verändern Dinge, haben Aussage, haben Konsequenzen.

Worte sind gegenstandslos, nicht aussagekräftig, klein und machtlos. Egal was Hitler sagte, es war nicht viel Wahrheit dahinter. Egal was Bush sagt, ob er aus Erfahrung oder mit Ahnung spricht, es ist zu bezweifeln. Egal was ich sage, keiner kann sagen, dass ich es auch so meine. Es sind einfach Worte, die einen banalen Inhalt übermitteln, aber noch lange nicht den Gedanken dahinter. Was wollte Hitler, was Bush, was will ich bezwecken? Wisst ihr nicht.

Worte sind nichtig, nicht real, ohne Aussage, ohne Hintergrund.

Worte sind nicht dazu geeignet Gefühle auszudrücken. Gefühle kann man nicht beschreiben. Ich habe schon einmal, in einem anderen Kommentar, davon gesprochen: Worte sind universell. Nicht jeder sieht hinter den Worten „Ich liebe dich“ dasselbe, man kann nur hoffen, dass der Andere versteht was einem selbst diese Worte bedeuten. Es ist unmöglich diese Bedeutung in Worte zu fassen. Genauso unmöglich ist es jedoch, exakt zu verstehen und zu erkennen, was Andere damit aussagen. Eine moderne Sprache hat an die 5000.000 Wörter, wohl zu wenig um die komplexe Welt unseres Denkens und vor allem Fühlens zu beschreiben.

Man muss den Menschen hinter den Worten wahrnehmen, versuchen erst ihn zu verstehen, bevor man Worte oder Aussagen bewertet und interpretiert.

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