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Dieses Thema hat 16 Antworten
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Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

02.01.2009 10:42
RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Was soll das für ein Krieg da in Israel-Palästina sein, wo die eine Seite eine hightech-Armee hat und ungefährdet nach Belieben den Gegner Bombardieren und Massakrieren kann? Wer sich allein die Opferzahlen anschaut... bisher über vierhundert Tote auf Seiten der Palästinenser und mehr als 2000 Kriegsverletzte, und dagegen vier Tote auf Seiten Israels, der wird wenn er einigermaßen fair ist, leicht feststellen, dass man hier nicht von Krieg sprechen kann. Vielmehr begeht Israel an den Araber erneut ein Kriegsverbrechen. Es werden Schulen, Universitäten, zivile Regierungsgebäude, Gefängnisse und Krankenhäuser bombardiert. Hilfslieferungen werden blockiert und die 1,5 Millionen Menschen in Gaza als Geiseln genommen.
Und wieder sieht die Welt untätig dabei zu. Kanzlerin Merkel äußert sogar Verständnis für die Verbrechen der Israelis, als wenn ein Verbrechen ein anderes Verbrechen rechtfertigen würde. Wir im Westen sind von eine unerträglichen Doppelmoral. Wir haben jede Legitimation verloren, dem Rest der Welt vorzusagen, wie er leben soll. Unsere Regierungen sind in Wirklichkeit menschenverachtend, brutal, und selbstherrlich. Warum nehmen wir, die normalen Bürger dieser Länder das eigentlich so lange einfach hin? Es ist nicht gottgegeben, dass die Militärs in unserem Namen wilde Sau spielen dürfen. Wir bezahlen das auch noch mit unseren Steuergeldern.
Nun ja, das neue Jahr beginnt halt wie das alte Jahr aufgehört hat. Leider.
Dennoch oder gerade deshalb wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein gesundes , erfolgreiches Jahr 2009. Seid wachsam und laßt Euch nicht von den Militärs und Geheimdiensten und ihren willfährigen Politikmarionetten ins Bockshorn jagen. Ziviler Widerstand könnte notwendig werden, denn eine mafiöse Struktur ist dabei unsere Welt in Brand zu setzen.

Viele Grüße vom Schreiberling

http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...art2662,2695472

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Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

02.01.2009 10:59
#2 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Zitat
Der Riss in der Welt
Verletzte sterben auf Krankenhausfluren, der Boden ist voller Blut, das Medikamentenlager zerbombt. Israels Armee attackiert seit Tagen den Gazastreifen, und die Menschen dort können nicht einmal fliehen. Die Palästinenser fühlen sich von der Welt allein gelassen. Die israelischen Angriffe treiben sie in die Arme der Hamas.

Die Kinder schliefen, als nebenan die Bombe in der Moschee einschlug. Dach und Minarett krachten auf die Behausung der achtköpfigen Familie. In totaler Dunkelheit gelang es Nachbarn schließlich, ein Loch in die Außenwand zu hacken. Nach zwei Stunden zogen sie den 37-jährigen Anwar Balousha, seine Frau und ihr 15 Tage altes Baby aus den Trümmern. Für die fünf Töchter des Paares im Alter zwischen vier und 17 Jahren kam jede Hilfe zu spät.

Zwei der Mädchen fanden die Retter tot in ihren Schlafanzügen, die drei anderen zusammengekrümmt unter einem Laken. Humpelnd und weinend, gestützt von zwei Verwandten, folgte der Vater am Tag danach dem stummen Trauerzug, der die Leichen seiner Kinder zu dem kleinen Friedhof am Rande des Flüchtlingslagers Dschabalia – nördlich von Gaza-Stadt – geleitete. Seine Frau liegt mit einem Nervenzusammenbruch im Krankenhaus. "Wenn ein einziges israelisches Kind getötet wird, regt sich die ganze Welt auf und trifft sich der UN-Sicherheitsrat", schimpft er mit tränenerstickter Stimme gegenüber einem lokalen Reporter. "Das Blut unserer Kinder aber ist in den Augen der Welt nichts wert."

In den Augen der Palästinenser macht Ägypten gemeinsame Sache mit Israel

Eingewickelt in grüne Hamasflaggen tragen die Nachbarn die toten Mädchen auf ihren Schultern. Bevor sie die kleinen Körper in die Erde senken, flehen sie zu Allah um Hilfe "gegen Israel, Amerika und alle anderen, die sich gegen die Menschen in Gaza verschworen haben".

Diese Kritik gilt vor allem Ägypten. In den Augen der Palästinenser aus Gaza macht Kairo inzwischen insgeheim gemeinsame Sache mit Israel. Seit die Hamas im Juni 2007 die Macht an sich riss, kooperieren die beiden Staaten bei der Blockade des übervölkerten Küstenstreifens. In den vergangenen beiden Monaten waren sämtliche Übergänge abgeriegelt. Auch ausländische Reporter haben seitdem keinen Zutritt mehr. Viele der Informationen aus dem Gazastreifen, auch diejenigen, die diesem Text zugrunde liegen, stammen also aus zweiter Hand.

"Wir sind total überfordert"


Vier Tage und Nächte lang schon heulen rund um die Uhr israelische Kampfflugzeuge und unbemannte Drohnen über die Häuser hinweg. Vom Mittelmeer aus schießen Kriegsschiffe in die Wohngebiete. Mindestens 380 Menschen kamen nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörde bisher ums Leben, mehr als 1800 wurden verletzt – rund ein Viertel Frauen und Kinder. In den Regierungskrankenhäusern mit ihren insgesamt 1500 Betten herrschen chaotische Zustände. "Wir sind total überfordert", sagt der Chefchirurg des Schifa-Hospitals in Gaza-Stadt. "Ich habe noch nie etwas Vergleichbares erlebt."

Viele der Eingelieferten haben schwerste Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule – ihnen können die Ärzte mit ihren wenigen verbliebenen Mitteln nicht mehr helfen. Verletzte sterben auf den Fluren, bevor sich die Ärzte um sie kümmern können. Der Boden ist teilweise glitschig vor Blut. In allen zwölf Operationssälen wird rund um die Uhr gearbeitet. Viele Noteingriffe müssen ohne Betäubung gemacht werden, es fehlt an sterilen Handschuhen, Blutkonserven, Verbandsmaterial und Sauerstoffflaschen. Die Hälfte der 58 Krankenwagen ist nicht mehr einsatzfähig. Verzweifelte Menschen suchen nach ihren Angehörigen. Im Keller des Hospitals liegen noch Dutzende Tote, entstellt bis zur Unkenntlichkeit.

"Wir sind herumgerannt wie kopflose Hühner", sagt einer der Ärzte dem Fernsehsender Al Dschasira. "Wir wussten nicht, wo wir zuerst anfangen sollten." Das wichtigste Medikamentenlager in Gaza, es liegt direkt neben dem Palästina-Fußballstadion, wurde ebenfalls bombardiert. Ein Großteil der Bestände ist vernichtet, und Ersatz rollt nur langsam heran.

Ägypten will Massenflucht in Rafah verhindern

Am Montagabend ließ Ägypten nach massivem internationalen Druck Hilfssendungen aus Katar und Libyen durch seinen Übergang in Rafah. Auch die ersten 30 Schwerverletzten durften die Grenze in Richtung Kairo passieren – die meisten waren bewusstlos und kaum transportfähig. Saudi-Arabien schickte inzwischen zwei fliegende Krankenhäuser in die nahe gelegene Grenzstadt El Arish.

Die Tage zuvor hatten sich in Rafah dramatische Szenen abgespielt. Hunderte Palästinenser aus dem Gazastreifen versuchten, sich auf ägyptischer Seite in Sicherheit zu bringen. Mit einem Bulldozer rammten sie gegen die Grenzsperren aus Beton. Schließlich gelang es ihnen, ein kleines Loch in die Barriere zu sprengen, umsonst, die Leute wurden von den Grenzsoldaten mit Waffengewalt zurückgetrieben. Bei anschließenden Schusswechseln zwischen Palästinensern und Ägyptern starb ein Grenzoffizier, als ihn zwei Kugeln in den Magen trafen. Fünf weitere Grenzer wurden durch Schüsse oder Steinwürfe verletzt.

Inzwischen sind eilends 300 zusätzliche Soldaten nach Rafah verlegt worden, die die Schäden an den Sperranlagen reparieren sollen – einen Massenausbruch der Bevölkerung wie im Januar wollen die ägyptischen Behörden mit allen Mitteln verhindern. Der nach Israel gehende Erez-Übergang ist seit vergangenem Freitag total geräumt. Nach Angaben der Ärzteorganisation Medico International verweigert die israelische Seite seither jede Kontaktaufnahme. Am Dienstagmorgen rammte ein israelisches Kampfboot auf offener See die Motorjacht einer Solidaritätsinitiative aus Zypern, die Medikamente für Gaza an Bord hatte, und zwang sie zum Abdrehen.

Die meisten Palästinenser wagen sich nicht mehr vor die Tür

Die meisten Menschen in Gaza haben seit Beginn der Angriffe kaum ein Auge zugetan. "Wir schlafen alle in der Küche und versuchen, unsere Kinder so gut es geht zu beruhigen", sagt eine Mutter. "Sie zittern jedes Mal, wenn irgendwo eine Bombe einschlägt." Nachts terrorisiert das israelische Militär die Bewohner zudem durch automatische Telefonanrufe. Eine Stimme auf Arabisch sagt: "Verlassen Sie sofort Ihr Haus, es wird bald bombardiert" oder "Wenn Sie Waffen oder Raketen in Ihrem Haus haben, verlassen Sie es sofort. Wir werden es bombardieren."

Die meisten wagen sich nicht mehr vor die Tür. Überall im Gazastreifen haben Familien vor ihren Häusern Trauerzelte aus grünen Planen aufgestellt, doch viele Stühle für die Gäste bleiben leer. Straßen sind wegen der Trümmer unpassierbar, Geschäfte geschlossen. Nur vor Apotheken und Bäckereien bilden sich morgens lange Schlangen.

UN protestiert gegen Angriffe

Auch am Dienstag setzte die israelische Luftwaffe ihre Bombardierung fort. Praktisch sämtliche Hamas-Ministerien wurden dem Erdboden gleichgemacht, einschließlich der Büros von Hamas-Premier Ismail Haniyeh und zahlreicher benachbarter Wohnhäuser.

"Das war die härteste Nacht bisher – schlimmer noch als am Samstag", berichtete die Familie von Abu Salah der Reporterin Amira Hass, die für die israelische Tageszeitung "Haaretz" arbeitet. Sie ist die einzige israelische Journalistin, die im Gazastreifen lebt. "Von Mitternacht bis sieben Uhr morgens haben wir keine Minute geschlafen – überall Bomben, Explosionen und Krankenwagen."

Auch von dem fünfstöckigen Frauenzentrum der Islamischen Universität in Gaza, einem Vorzeigeprojekt der Hamas, stehen nur noch Ruinen. Mehrere Treibstofflager sind in Flammen aufgegangen, der Hamas-Fernsehsender Al-Aksa-TV sowie die Zentrale der Sicherheitskräfte und zahllose Polizeiposten wurden zerstört. In weiten Teilen des Gazastreifens ist die Stromversorgung zusammengebrochen. Selbst das Hauptquartier der Vereinten Nationen in Gaza wurde von zwei Raketen getroffen, acht Helfer starben. "Wir protestieren gegen diese Angriffe in schärfster Weise", schrieb die Chefin des UN-Hilfswerks für die palästinensischen Flüchtlinge, Karen Abu Zayd, an den israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak. Die internationale Gemeinschaft versorgt inzwischen etwa die Hälfte der verarmten Bevölkerung in Gaza mit Grundnahrungsmitteln.

Israelische Angriffe treiben Palästinenser in die Arme der Hamas

Der 55-jährige Lehrer Abdel Hafez steht an diesem Morgen Schlange vor einer der staatlichen Bäckereien. Er sei kein Hamas-Anhänger, vertraut er einem palästinensischen Journalisten an, aber der israelische Angriff würde dafür sorgen, dass deren Zahl immer größer werde. "Die Angriffe gelten nicht nur der Hamas", zitiert "Haaretz" einen anderen Bewohner aus Gaza-Stadt. "Die Angriffe gelten uns allen, unserer gesamten Nation. Kein Palästinenser kann tatenlos mitansehen, wie sein Volk und seine Heimat in dieser Weise verwüstet werden."

Al-Aksa-TV interviewte am Montag ein Mädchen. Es sagte: "Wir schliefen und wussten nicht, was geschah. Am Morgen waren Backsteine auf meinem Kopf und auf denen meiner Schwestern. Meine vier Jahre alte Schwester neben mir war tot. Ich sage, Hamas ist der Grund für alle Kriege." Nach diesen Worten brach die Übertragung ab.

Am Dienstag wurden aus dem Gazastreifen mehr als 20 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 31.12.2008)


http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-D...;art705,2694849

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tHEfOOl Offline




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02.01.2009 13:44
#3 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Hallo Schreiberling.

Text:
<Wir haben jede Legitimation verloren, dem Rest der Welt vorzusagen, wie er leben soll. Unsere Regierungen sind in Wirklichkeit menschenverachtend, brutal, und selbstherrlich. Warum nehmen wir, die normalen Bürger dieser Länder das eigentlich so lange einfach hin? Es ist nicht gottgegeben, dass die Militärs in unserem Namen wilde Sau spielen dürfen. Wir bezahlen das auch noch mit unseren Steuergeldern.>>

Die Aufregung ist groß und die Wirkung verpufft durch die Sache an sich.
Wir hatten NIE eine Art Legitimation, der Welt irgendwas zu erklären - weder aus unserer Sicht im Westen, noch aus der Sicht jener im Osten, Norden, Süden (und wo immer oberhalb und unterhalb) auf uns.
Kriege sind die tägliche BEWEISFÜHRUNG FÜR DIE DÄMLICHKEIT DES MENSCHEN.

Also laß gut sein ... es lohnt nicht, die Energie, die man sinnvolle Kreativität investieren sollte, in der Darstellung von allbekanntem Generve zu verschwenden.

Das neue Jahr wird trotzdem besser als das alte ... auch wenn der Übergang fließend war.

Happy N Y

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Der Fürst Offline



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08.01.2009 18:04
#4 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Ich möchte dazu auch etwas schreiben: Immerhin hat die Hamas Raketen auf israelisches Territorium gefeuert, und tut dies immer noch...

Die Hamas sind natürlich nicht die Palästinenser, aber ein paar sind's doch.

Außerdem steht etwas interessantes im Koran, wurde mir von einem praktizierenden Moslem vor ein paar Monaten gesagt: Wenn Dich jemand angreift, darfst Du zurückschlagen, auch wenn dieses Zurückschlagen weit härter und stärker ist, als der Angriff.

So gesehen tun die Israelis eigentlich nur das, was im Koran steht, und der sollte der Hamas ja wohl bekannt sein...

Klingt jetzt vielleicht alles ein bißchen komisch und geht am Thema vorbei, aber ich will ehrlich gesagt den Koran nicht genauer kennenlernen...

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Schreiberling Offline




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10.01.2009 12:28
#5 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Die Hamas und die Raketen...
man muss sich mal die Wirkung vor Augen halten, um zu erkennen, das dieses nur ein Vorwand für Israel sein kann. Diese Raketen richten wenn überhaupt, Sachschaden an. Durch ein sehr gutes Warnsystem können sich die Israelis vor diesen Raketen sehr gut schützen. Während also diese weitesgehend wirkungslosen Raketen auf israel abgefeuert werden, fehlt nicht viel zum 1.000sten getöteten Palästinenser. Bei solch einem Verhältnis kann man nicht mehr von Krieg sprechen. Hier drischt der Starke auf den Schwächeren skruppellos ein. Eine Lösung des Konfliktes bietet das nicht. Eine Lösung kann nur sein, dass Israel endlich die Hamas als Verhandlungspartner und vor allem als legitimen (weil gewählten) Vertreter des palästinensischen Volkes anerkennt. Im gegenzug hat die Hamas längst angekündigt, würde sie das Existenzrecht Israels anerkennen. Um etwas zu lösen, muss man erst einmal miteinander sprechen. Das diese Gespräche von den Kriegstreibern, Kriegshetzern, den Militanten mit allen Mitteln, wie Terror , Intrigen usw. torpediert werden, das muss man ertragen. Da kann vielleicht die Erkenntnis weiterhelfen, dass es diese Extremisten auf beiden Seiten gibt. Doch die große Masse der Menschen auch auf beiden Seiten will Frieden, und darauf muss man aufbauen.
Zudem kann man nicht ein Verbrechen mit einem anderen Verbrechen rechtfertigen. Israel schießt auf Hilfskonvois, UNO Gebäude in denen Zivilisten Schutz suchen, Israel verhält sich wie ein Terrorstaat. Und wir der Westen lassen ihn gewähren. Das ist die traurige Realität.

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12.01.2009 08:57
#6 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Hier ein interessantes Interview über die Hintergründe und den Irrglauben, der diesen Staatsterror am Laufen hält...
http://karlweiss.twoday.net/stories/5438671/

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Der Fürst Offline



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14.01.2009 17:36
#7 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Weißt Du, was mich wirklich stört: Daß Du seitenweise Kommentare schreibst und irgendwelche Interviews hier im Politikforum einstellst, aber wenn ein Autor oder eine Autorin einen Text ins Forum schreibt, kommt kein Kommentar von Dir...

Tut mir leid, ist die falsche Seite, aber ich hoffe, Du verstehst...

Ich habe im Moment keine Lust hier lang und breit über irgendwelche bösen Israelis oder die Hamas oder sonst wen zu schreiben, vielleicht in ein paar Wochen, wenn ich mein Notebook wieder habe...

Sorry!

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Schreiberling Offline




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14.01.2009 18:21
#8 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Was soll ich dir denn auf deine Meinung schreiben? Das du den Koran anführst, ohne ihn zu kennen? Auch in der Bibel gibt es Stellen, wo zur Gewalt aufgerufen wird. Ist doch die Frage, ob man danach lebt. Und in diesem Konflikt geht es nicht um Religionen, sondern darum, dass den Ureinwohnern, den Palästinensern schlicht das Land geraubt wurde, und sie nun seit Jahrzehnten Gefangene auf eigenem Territorium sind. Und da sie sich gegen diesen Zustand wehren, wird eben solange draufgehauen, bis sie schweigen, und sei es, dass man einen Völkermord begeht - so könnte man zumindest Äußerungen der Zionisten deuten. Manche von denen werden ja auch deutlich, worin deren Angst besteht. Da wird dann davon gesprochen, dass sich die Palöästinenser viel zu schnell vermehren, und bei einem friedlichen Zusammenleben wären die Juden über wenige Jahre auf eine Randgruppe reduziert, was bei einer gelebten Demokratie dazu führt, dass sie kaum noch Einfluss auf die Geschicke des Landes hätten. Also forciert man eine Zwei-Staaten - Lösung, auch wenn die völlig unpraktikabel ist, und versucht die Palästinenser mittels massiven Bombardemensts zahlenmäßig zu reduzieren. Oder sehe ich da zu schwarz? Ein arabisches Menschenleben ist für Zionisten nichts Wichtiges. Das leben sie uns gerade mal wieder vor.

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Schreiberling Offline




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15.01.2009 17:26
#9 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Die dürfen scheinbar tun, was sie wollen und wie sie es wollen. Keiner der Schurkenstaaten dürfte sich sowas trauen - Israel schon.

Zitat
Israel beschießt UN- Hauptquartier und Klinik in Gaza
Gaza/Tel Aviv (dpa) - Ungeachtet intensiver Anstrengungen um eine Feuerpause haben die Bewohner von Gaza den schlimmsten Tag in den seit fast drei Wochen dauernden Kämpfen zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas erlebt.

Während UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sich in Tel Aviv um Vermittlung bemühten, beschoss die israelische Armee in Gaza das UN-Hauptquartier, ein Krankenhaus sowie ein Haus mit internationalen Medienbüros. Die Zwischenfälle lösten weltweite Empörung aus.

Nach dem Beschuss des UN-Gebäudes in Gaza sagte Ban während einer Pressekonferenz mit der israelischen Außenministerin Zipi Livni in Tel Aviv: «Ich habe dem Verteidigungsminister (Ehud Barak) und der Außenministerin meinen scharfen Protest und meine Empörung deutlich gemacht und eine vollständige Untersuchung gefordert.» Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier verurteilte den Gewaltakt.

«Das sind militärische Angriffe, die nicht akzeptabel sind», sagte er nach einem Gespräch mit dem palästinensischen Regierungschef Salam Fajad in Ramallah im Westjordanland. Der für Entwicklungshilfe zuständige EU-Kommissar Louis Michel zeigte sich in Brüssel «zutiefst schockiert und bestürzt». Dies sei «nicht hinnehmbar».

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert bedauerte den Vorfall. Das Internet-Portal «ynetnews» zitierte ihn mit der Behauptung, israelische Truppen seien aus dem UN-Komplex heraus augegriffen worden. Der Sprecher des UN-Hilfswerks UNRWA, Chris Gunness, wies diese Darstellung als «jeglicher Grundlage entbehrend» zurück. Die Berichte der anwesenden UN-Mitarbeiter, aber auch anderer Augenzeugen hätten klargestellt, dass es zum Zeitpunkt des Beschusses keine militanten Aktivitäten im Umfeld des UN-Hauptquartiers gegeben habe.

In dieses waren nach UN-Angaben drei Phosphorbomben eingeschlagen. Aus dem Gebäude, das auch ein riesiges Treibstofflager für die UN- Fahrzeuge beherbergt, mussten rund 700 Menschen geborgen werden. Die UN-Hilfsorganisationen stellten alle Tätigkeiten in der Stadt Gaza ein. Im Al-Kuds-Krankenhaus in Gaza, das ebenfalls beschossen wurde, brach ein Brand aus. Löschmannschaften konnten das Feuer erst nach mehreren Stunden löschen. 40 Ärzte und Helfer sowie über 100 Patienten und andere Zivilsten hatten dort bis dahin festgesessen.

Eine israelische Granate schlug am selben Tag auch in einem Hochhaus ein, in dem mehrere Medienunternehmen, darunter die Nachrichtenagentur Reuters sowie der Fernsehsender Al-Arabija, ihre Büros haben. Dabei wurden zwei Mitarbeiter des emiratischen Fernsehsenders Abu Dhabi TV verletzt.

Israelische Bodentruppen rückten in den Morgenstunden des 20. Tags der Offensive massiv in Richtung Stadtzentrum vor. Das israelische Vorrücken löste in der Bevölkerung Panik aus. Panzer standen nach Augenzeugenberichten nur noch eineinhalb Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Im ganzen südlichen Stadtgebiet brannten demnach zahllose Wohnungen und Autos. Die Bevölkerung in den Hochhäusern im Stadtteil Tell al-Hawa zeigte sich voller Angst und Verzweiflung.

Menschen riefen von Balkonen um internationale Hilfe. Ambulanzen und Sanitäter konnten das Gebiet wegen der schweren Kämpfe nicht mehr erreichen. Die Zahl der Getöteten seit Beginn der israelischen Offensive vor fast drei Wochen beträgt nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Gaza 1070, darunter sind nach UNICEF-Angaben 300 Kinder. Mehr als 5000 seien bei den Angriffen verletzt worden. Etwa 40 000 Einwohner waren nach UN- Angaben auf der Flucht und versuchten, etwa in UN-Schulen und Gebäuden von Hilfsorganisationen Schutz zu finden.


http://www.freenet.de/freenet/nachrichte...76e5e11fd0.html


Über eintausend Tote und noch immer tun manche so, als sei das nur ein Vergeltungsakt für die Raketen auf Israel. Israel beklagt 11 Tote, davon drei, die durch Friedly Fire umgebracht wurden... die haben jedes Maß verloren. So ungefähr müssen die weißen Siedler die Ureinwohner Amerikas abgeschlachtet haben.

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tHEfOOl Offline




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18.01.2009 00:14
#10 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Ein Freund von mir ist bekennender Islamist, gegen den judäischen Gerechtichkeitsanspruch und gegen die Sonderstatuten, die Isreal von Beginn an vom Westen zugesprochen bekommen hat. Ich selbst bin gegen jegliche Sonderreglungen jeglicher Volksgruppen, denn all jene, die jemals Sonderreglungen beanspruchen konnten, sind inzwischen verschwunden. Ich bin weder Rassist noch Narzist ... aber manchmal wünsche ich mir, dass es viel weniger Menschen geben möge als derzeit.
Vor allem die einen ... und die anderen!
G.W.Bush will pass on ... Obama will not last on ... and all the rest will not blast on!
OK?
HE OO

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Der Fürst Offline



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18.01.2009 16:31
#11 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Mein lieber Schreiberling!

Ich habe nicht Deine Antworten in dieser Rubrik, dem Politikforum, gemeint, sondern jene Antworten in der Rubrik "Texte aller Art"!

Ich möchte auch ganz klar und deutlich feststellen, daß Deine Themenvorgaben, Deine Stellungnahmen und Deine Antworten hier im Politikforum richtig und in Ordnung sind, auch wenn ich deren Inhalte nicht zur Gänze lese bzw. nicht meine Meinung sind.

Ich stelle nur fest, daß Du im Moment nur im Politikforum schreibst, aber das ist völlig in Ordnung, denn die Realität in der Welt ist ja sicherlich interessanter und diskussionswürdiger, als die mehr oder weniger phantasievollen Texte von "Jungen Autoren"... Ich habe damit kein Problem!

Zum Thema "Gaza-Streifen" möchte ich feststellen, daß es selbstverständlich unmenschlich ist, wenn eine übermächtige Armee arme, unschuldige Menschen ermordet. Leider geschieht das aber nicht zum ersten Mal und wird wohl auch nicht das letzte Mal sein.

Ich möchte aber auch darauf hinweisen, daß die Hamas nunmal im Gazastreifen ist und Israel als Feind sieht, für Selbstmordanschläge und Raketenbeschuß verantwortlich ist und auch in Zukunft darauf wohl nicht verzichten wird, also sind die Israelis nicht gerade glücklich darüber und handeln, auch wenn dieses Handeln nicht nett ist.

Jeder Mensch wird sofort aggresiv, wenn er bedroht wird, egal wo auf der Welt, da sind die Israelis und die Hamas nicht die einzigen...

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21.01.2009 06:06
#12 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

@derFürst
diesem Krieg ist ein monatelanger Waffenstillstand voraus gegangen, an den sich die Hamas gehalten hatte. Gleichzeitig hatte sich Israel verpflichtet, die Grenzübergänge zu öffnen. Doch stattdessen hat man den Gazastreifen immer wieder hermetisch abgeriegelt, den Grenzverkehr blockiert, die Menschen in Gaza drangsaliert, und nicht einmal Lebensmittel hinein gelassen und auch den Export von Waren verhindert und damit den Palästinensern die Lebensgrundlage genommen. Schlicht - der vorherige Waffenstillstand war ein Kuhhandel, der den Palästinensern nur Entbehrungen aufzwang. Wie lange soll man das ertragen. Nicht Israel wird bedroht - diese Kassamraketen sind nervend, ärgerlich, aber der Schaden den sie anrichten, der ist vergleichsweise gering. Das ist keine Bedrohung, die einen Staat zu solchen Massakern berechtigt. Mehr als 1300 Palästinenser wurden ermordet. Mehr als 5000 Menschen wurden durch den Überfall verletzt.

Und unsere Kanzlerin Merkel setzt sich demonstrativ mit diesen Verbrechern zum Schmaus an einen Tisch. Das ist ekelhaft. aber das nur am Rande.

Viele Grüße

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Der Fürst Offline



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21.01.2009 17:02
#13 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Ich verstehe Deinen Zustand, aber ich schreibe halt lieber auf anderen Forumseiten und möchte mich nicht auf die eine oder andere Seite von irgendwas stellen, daß wir eh nicht verändern können, außer wir wären vor tausenden Jahren geboren worden und hätten dort dafür gesorgt, daß es weder Israelis noch Palästinenser gegeben hätte, aber glaubst Du das wär unblutig gegangen?

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23.01.2009 17:36
#14 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

@derFürst

ich denke, dass sowohl bei den Palästinensern als auch bei den Israelis die Masse der Menschen keine Gewalt will. Eine Lösung ist möglich, wenn die schweigende Mehrheit sich endlich mal durchringt, die Führung zu übernehmen.

@all
im nachfolgenden Interview outet sich eine ZDF Korrespondentin:

Zitat
ZDF-Korrespondentin Karin Storch
"Israel hat sich unklug verhalten"
Karin Storch, Korrespondentin des ZDF, konnte nach wochenlanger Medien-Blockade erstmals wieder im Gaza-Streifen drehen. Ein Gespräch über Arbeitsbedingungen, das Bilder-Monopol der Palästinenser und die geringen Erfolge der israelischen Armee
23.1.2009 14:11 Uhr
Von Joachim Huber -

Frau Storch, Sie waren unter den ersten Journalisten, die nach dem Krieg zwischen der Hamas und Israel in Gaza drehen durften. Besonders gute Kontakte oder pures Losglück?

Pures Losglück. Jedenfalls wurde die Auswahl der Journalisten, die nach Gaza durften, "unter notarieller Aufsicht" getroffen.

Konnten Sie sich frei bewegen oder wurden Sie "betreut"?

Vom Augenblick an, in dem ich meinen israelischen Stempel im Pass und alle Taschen durch die Drehgitter am Grenzübergang gequetscht hatte, war ich frei zu tun, was ich wollte. Der Hamas-Mensch auf der palästinensischen Seite fragte auch nicht weiter nach meinen Plänen. Ich bin dann mit meinem palästinensischen Kamerateam einmal von Nord nach Süd durch den Gaza-Streifen gefahren, von Erez nach Rafah an die ägyptische Grenze. Überall, wo es mir interessant erschien, haben wir angehalten und gedreht. Auffällig häufig war dann gleich jemand von Hamas zur Stelle. Aber behindert wurden wir nicht.

Was genau waren die Bedingungen, auf die Sie sich einlassen mussten, um überhaupt berichten zu dürfen?

Ich durfte nur alleine einreisen, ohne unseren deutschen Kameramann. Eigentlich hätte ich alles Drehmaterial allen Kollegen zur Verfügung stellen müssen, aber die Pool-Idee war am Tag zuvor geplatzt, weil die israelische Regierung auch einigen bevorzugten Journalisten die Reise nach Gaza erlaubte, die nicht im Losverfahren gezogen worden waren.

Was hatten Sie erwartet zu sehen, was haben Sie gesehen?

Großflächigere Zerstörungen hatte ich erwartet. Die israelischen Streitkräfte haben höchst gezielt Polizeistationen und Moscheen angegriffen. Außerdem hätte ich nicht gedacht, dass Hamas schon wieder so präsent ist. Geschmuggelt wird auch noch in Rafah.

Während der kriegerischen Auseinandersetzungen war der Gaza-Streifen für die internationalen Medien komplett gesperrt. Die israelische Armee ließ niemanden hinein, die Palästinenser hatten das Bilder-Monopol. War das "no go" der Israelis klug?

Ich denke, Israel hat sich unklug verhalten mit dem "no go". Die palästinensischen Kameraleute haben Verletzte, Verstümmelte, Sterbende in einer Weise gedreht, wie es ausländische Kollegen wohl nicht getan hätten. Man konnte die schlimmsten Bilder nur noch "schneiden". Auch die Zahlen konnten nicht hinterfragt werden oder die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern. Schließlich war Hamas fast vier Wochen lang "unsichtbar", d.h. wir hatten keine Bilder von Hamas-Kämpfern, haben nie eine Abschussrampe im Wohngebiet gesehen.

Von Ihren zurückliegenden und Ihren aktuellen Erfahrungen her betrachtet: War der Krieg der Bilder auch ein Krieg der Lügen?

Meines Wissens wurden in diesem Krieg keine Rauchwolken eingefärbt, wie damals im zweiten Libanon-Krieg 2006, als ein freier Mitarbeiter einer großen Fotoagentur in einem Foto die sowieso beeindruckenden Rauchwolken nach israelischen Angriffen über Beirut noch dunkler und damit bedrohlicher gemacht hatte. Wir haben Szenen, die uns zweifelhaft erschienen, gar nicht erst in unsere Beiträge eingeschnitten. Und wenn mir eine Palästinenserin im Gaza-Streifen erzählt, israelische Soldaten hätten ihrem Schwiegersohn den Kopf abgeschlagen, dann breche ich das Interview ab. - Natürlich heißt es, die Wahrheit ist das erste Opfer im Krieg. Aber Israel würde sofort Fälle der Verfälschung aufgreifen, wenn es sie denn gäbe.

Nach Meinung der ZDF-Nahostexpertin Karin Storch: Was hat Israel erreicht?

Nach meinen jüngsten Eindrücken: zu wenig. Hamas ist nach wie vor an der Macht, die Palästinenser im Gaza-Streifen geben Israel und nicht Hamas die Schuld an der Zerstörung, die Schmuggelwege sind noch nicht unterbunden.

Glauben Sie, dass der neue US-Präsident Barack Obama mehr erreichen kann als sein Vorgänger George W. Bush?

Ich hoffe es. Der Ausgangspunkt ist gut: eine starke Außenministerin wie Hillary Clinton, mit George Mitchell ein kenntnisreicher US-Nahostbeauftragter, bald eine neue Regierung in Israel.
Das Interview führte Joachim Huber.

Karin Storch, 61, ist Leiterin des ZDF-Studios Tel Aviv. In gleicher Funktion hat sie zuvor in Rom gearbeitet. Weitere Korrespondenten-Stationen waren Brüssel, New, Washington.


http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...art2662,2713536

Gehts noch? Diese Frau sieht einen zielgenauen Beschuss und das bei 1400 Toten und ca. 4000 Verletzten? Die haben sich wohl alle in Polizeistationen und Moscheen versammelt? Diese Frau repräsentiert die Stimme der Zionisten und wird mit unseren GEZ Gebühren bezahlt. Das ist das, was mich daran am meisten stört.

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tHEfOOl Offline




Beiträge: 559

23.01.2009 18:08
#15 RE: Der sogenannte "Krieg" gegen Hamas... Antworten

Nein, Leute ...
@schreiberling und alle anderen

Was da gepostet wird, ist zwar ideologisch sehr fein, aber es ist nicht durchführbar!
Wir haben eine Demokratie vor uns, die entsprechenden anderen "Formen" werden von uns (Demokraten) nicht akzeptiert.
Ändern können wir einzelne Menschen nichts - das zumindest suggeriert man uns.
Ändern können WIR (die begehrlichen Bürger) gar nichts ... das lehrt die Geschichte!

Halt!
WE Can!

Nicht mit (oder ohne) Obama, sondern WIR.

Es gab in den (furchtbar fernen, für die meisten heute lebenden Bürger genauso verklärten Zeiten wie ... (?!) - vorausgesetzt, irgendwann sind 95 % der älteren Herrschaften nach 1933 geboren)))))) ---
jaja, die SECHZIGER!
Da hiess es mal:
STELL DIR VOR, ES IST KRIEG und KEINER geht hin!

Aktuell:
Stell Dir vor, es ist WAHL und keiner wählt die, die sich zur Wahl stellen .... sondern geht HIN und enthält sich seiner Wahlstimme!
Ja, das ist es ... jicht um KONTRA zu sein, sondern um zu zeigen, dass man NICHT eins ist mit dem Sch ..., der gerade passiert!
Ich wünsche mir eine Wahlbeteiligung von 70 % (ist das vermesen?) und dann Stimmenthaltungen von 90 %.
Das kostet den Staat ( also uns Steuerzahler, Hart-Empfänger, Schmarotzer und all die anderen, die sich sonst nicht besonders um BRD und die anderen Demokratien (????!) kümmern, viel Geld, aber besser einige Milliarden mal richtig in den Wind geschossen, als Miliarden von vorne herein in den Abgrund geworfen! Im Wind kann man noch hoffen, das es vielleicht eine Kehrtwende gibt.

Gott, tut mir meine Rippe weh ... aber wahrscheinlich liegt das an Adam und den anderen vor mir!
(siehe anderes Posting von heute .... aber ich kann es nicht lassen! - Schon der "Guest" hat mich genervt, mit seinem Spiegel, den er uns allen vorhält. Dabei haben wir zusammen bestimmt sbviel Potential, wie die Politiker, die gerade USA neu formieren wollen.
(Oh Gott, was habe ich gesagt ...!?)
HE OO

@ Fürst:
I don't care.... ganz richtig. Ich bin kein Lektor, ich rede Klartext und schreibe leider nur mit 4,5 Finger-System. (Ich arbeitete daran, mit 5-10 zu reüssieren ... habe aber wenig Zuversicht nach 45 Jahren!!!)
Nicht umsonst vermisse ich ein Dutzend Schreibmaschienen. (PC-Tastaturen zähle ich nicht, die sind ersetzbar!)

"FEUERAUGEN" (3 Bände: 1-Das Dorf, 2-Drei Städte, 3-Das Schloss)
Mein Roman im Buchhandel

Auf meiner Homepage viele weitere Texte, Musik und Infos

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