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Dieses Thema hat 12 Antworten
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tHEfOOl Offline




Beiträge: 559

20.01.2009 23:20
RE: I have a dream - but we can't Antworten

Yeah, I have a dream ...
und ich habe diesen Traum, seit ich lebend denke. Als Sechsjähriger hatte ich ihn zum 1. Mal.
Da ist soviel Zündstoff drin.
Wir alle ... nicht nur der Präsident (gleich welchen Landes - und das hat der Neue ja auch gesagt), wir ALLE sind die Welt.
YES WE CAN .... nur bitte, langsam mal beginnen!
Wie's grad aussieht, ist der Beginn noch einige Lichtjahre entfernt:

Die Tagesnachrichten
vom 22. März 2007:
(psst: meine älteste Tochter wurde an einem 22.3. Geboren und an diesem Tag 2007 glatte 19 Jahre alt!!!)


Sprecher:

Wie aus vagen internen Quellen bekannt wurde, hat die Bundesregierung möglicherweise für die nahe Zukunft die Richtlinien vorgegeben, eine Regulierungsbehörde zu berufen, um die umweltschädigende Belastung durch Industrie und Endverbraucher gleichermaßen in den Griff zu bekommen.
Ab 2038 sollen -vorausgesetzt der Bundesgerichtshof und andere bedeutende Instanzen stimmen zu- sämtliche, die Umwelt belastende Produktionen eventuell verboten oder nach profitablen Richtlinien gemessen, zumindest durch massive Steuerbemessungsmaßnamen ....

Nun, wir verzichten heute ausnahmsweise darauf, diese letztlich vom Bundespressesprecher Heiner Sagwaß nicht bestätigte Meldung in voller Länge zu bringen. Nicht, weil es sie nicht wert wäre, Ihre geschätzte Aufmerksamkeit zu fordern, sondern weil es schließlich Wichtigeres gibt:

Sprecherin:

Das Pop-Sternchen Brigitta Speer hat sich die Haare schneiden lassen. Wie aus internen Kreisen bekannt wurde, soll der verantwortliche Scherenmeister zwei Stunden lang hart gearbeitet und dabei eine halbe Million Dollar verdient haben. Frau Speer hat sich zudem von ihrem langjährigen Partner getrennt, der einen besseren Schnitt gemacht hat. Nach zweieinhalb-wöchiger Ehe erhält er eine Abfindung von neunzehn Millionen Dollar.
Ja, da kann man den Hair-Designer nur bemitleiden! Ein paar Stunden mehr und ...

Sprecher:

Weitere Nachrichten aus aller Welt:

Bei einem Bombenattentat in Bagdad wurden wieder einmal 22 oder auch mehr Menschen -wahrscheinlich vorwiegend Zivilisten- Opfer eines islamistischen Extremisten. Der Selbstmordattentäter hat sich zwar nicht mehr zu seiner Tat bekennen können, aber wie wir inzwischen aus verlässlichen Quellen wissen, wird es auch morgen wieder einen vergleichbaren Vorfall geben. Unser Korrespondent im Irak -Eberhard Schauhin- wurde deshalb aus redaktionären Gründen gar nicht erst zugeschaltet.
Wir senden dafür den Kommentar zum Weltfriedenstag vom 22. März 1988 - denn die Aussage von damals besteht nach Meinung der verantwortlichen Politiker und der noch weit mehr verantwortlichen Manager von ...

Sprecherin:

Weitere Meldungen vom Tage:

Werner Krampf, der weltweit gefeierte Designer, ist im Alter von 88 Jahren überraschend gestorben. Wie erst heute bekannt wurde, erlag Krampf bereits letzten Mittwoch einem 19 Jahre andauernden Leberleiden. Wir wünschen seinen Erben und Bewunderern aus tiefster Anteilname heraus ...

Sprecher:

Bundeskanzlerin Merkauf ist mit ihrem kostspieligen Besuch im Nahen Osten auf heftige Kritik im Fernen Osten gestoßen. Wie unsere Korrespondentin in Bejing (früher Peking) zu berichten wußte, haben dort Umweltschützer, in Ermangelung einer Möglichkeit, die eigenen Politiker anzugreifen, die Deutsche Kanzlerin zur Persona Non-Grata erklärt. Nähere Gründe dafür wurden nicht angegeben ... aber die kennen wir ja ohnehin alle.

Ah, hier kommt gerade eine Mail herein ... mit den neuesten Ergebnissen der Verhandlungen zwischen dem Arbeitnehmerverband BELLINI und den Vertretern der Arbeitgeber. Wortführer Maximilian Behalts und sein Stellvertreter Gerhard Selber von der Arbeitgeber-Seite erklärten gegenüber der Puchheimer Rundschau, dass man aus wirtschaftlichen Gründen die Forderung des Gewerkschaftsführers Horst Gibb nicht akzeptieren könne. 25 % mehr Lohn bei vollem Freizeitausgleich seien einfach nicht zu machen. Das letzte Angebot stehe bei 3,25 % Lohnerhöhung und einer gesplitteten Einmalzahlung zum Jahresende - in Höhe von etwa 118 Euro 99 ... - die Summe sei noch verhandelbar.

Sprecherin:

Ja, da kann man nur abwarten, was Gewerkschaftsvize Daniel Sher dazu sagen wird.
Jetzt aber, worauf sie alle gewartet haben: das Wetter!

Hurrikan Hansele wütet weiterhin im Norden Europas. Mehr als 88 Opfer hat der Wirbelsturm bereits gefordert und ein Ende der Katastrophe ist nicht abzusehen.
In Mittel- und Südeuropa hingegen bleiben weiterhin die milden Einflüsse des atlantischen Hochs bestimmend. An Elbe, Rhein, Main und Donau voraussichtlich 5 bis 19° - mit den üblichen Abweichungen in den Niederungen und Höhen. In den Mittelgebirgen und im Alpenvorland möglicherweise konstantere Verhältnisse mit eventuellen Orkanböen.
Die Prognosen für Freitag, Samstag und das nächste Wochenende: Für die Jahreszeit zu mild, unbeständig und sehr freundlich ...

... aber vielleicht auch doch nicht.

Genaueres im anschließenden Wetterbericht von Kaspar Ohnesorg.


... und jetzt zur Entspannung etwas ...


Chor:


W E R B U N G!

Sprecher:

... denn weiter ist nichts passiert ...

schon seit Jahrzehnten nicht!







... wirklich nicht?

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tHEfOOl Offline




Beiträge: 559

20.01.2009 23:28
#2 RE: I have a dream - but we can't Antworten

Nur, um alle drauf einzuschwören:
Ich bin bin FÜR den Neuen Präsidenten, aber er wird, wenn ihm nicht alle (vor allem solche wie wir) helfen, genauso kläglich scheitern, wie die anderen, (die wir NIE unterstützt hätten), reüssiert haben!
Bitte die vielen Kommas zu entschudligen - aber die dt. Spr. ist halt so blöd!
WE CAN!
TOGETHER!
Nur!
HE OO

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Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

21.01.2009 05:59
#3 RE: I have a dream - but we can't Antworten

Diese künstlich in den Medien inszenierte Obama-Hysterie hier in Deutschland ist mir ganz und gar unverständlich. Um unsere ureigensten Probleme zu lösen brauchen wir keinen neuen Präsidenten in den USA sondern fähige Politiker hier bei uns. Und genau daran mangelt es. Wenn man sieht, wie selbstverliebt sich der Lügner Roland Koch in seinem Amt bestätigt fühlt, obwohl ihn nicht einmal ein Drittel der Hessen gewählt haben (selbst wenn man alle FDP Stimmen großzügig hinzu zählt), da kommt Ohnmacht auf. Wir werden regiert von einer Gruppe Berufspolitiker, denen es zuallererst um ihre eigenen Pfründe geht. (Ausnahmen gibt es , aber die sind eben Ausnahmen) Und so längt die US-Wahl vortrefflich von den eigenen Schwächen ab. Was zum Beispiel will man von Frau Merkel erwarten, die sich mit den israelischen Kriegsverbrechern beim gemeinsamen Schmaus vorführen läßt?

Davon ab wünsche ich dem neuen US-Präsidenten Kraft und Mut, wirklich neue Wege zu gehen. Die Mails die ich aus den USA erhalten habe, die klingen allerdings anders. Da wird davon gesprochen, dass er bereits mit der Berufung zahlreicher Vertreter der schlimmsten US-Regierung aller Zeiten , der Bushregierung weiterhin in verantwortlichen Ämtern belassen will. Wie aber soll dann der radikale Umbau der US-Gesellschaft in eine militaristische, nationalistische Gesellschaft umgekehrt werden? Wie will er da die Bürgerrechte wieder stärken und die Verbrechen der Vergangenheit aufklären und sühnen? Und wie will er das Land aus der wirtschaftlichen Krise führen, wenn er personell es in dieselben Hände legt, die für das Disaster verantwortlich sind? Bush und Co - das sind Verbrecher vom Schlage eines Pinochet, sie gingen und gehen über Leichen. Sie denken und handeln nach dem Motto, der Zweck heiligt die Mittel. Sie gehören vor ein Gericht gestellt. Damit kann man dann einen Schlussstrich ziehen und die Zukunft positiv verändern.

Was ich in den Medien auch las... es existiert der Glaube, die USA seien das stärkste Land dieser Welt. Es ist an der Zeit, diesen Irrglauben endlich aufzugeben. Die USA finanzieren sich durch immer neue und immer gewaltigere Schulden. Sie investieren in Krieg , Repression, Militär und Geheimdienste soviel, wie kein anderes Land in der Welt. Sie halten sich weltweit Vasallen. Nur dort rumort es. Bush hat dafür gesorgt, dass viele Menschen weltweit heute in den USA einen gefährlichen Staat sehen, ja einen Schurkenstaat. Wie wäre es da mit ein wenig Demut, ein wenig Bescheidenheit, ein wenig Zurückhaltung. Davon sehe und höre ich beim neuen US-Präsidenten sehr wenig. Vielleicht kommt das ja auch noch. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben.

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tHEfOOl Offline




Beiträge: 559

21.01.2009 12:07
#4 RE: I have a dream - but we can't Antworten

Ja, das ist das Problem, Schreiberling.
Wir sehen den Makel, doch während er auf der einen Seite verschwindet und vielleicht sogar von einigen Idealisten ganz gezielt eliminiert werden konnte, taucht er an anderer Stelle mannigfaltig und vermehrt wieder auf.
Das, was wir wählen, ist nicht das, was wir bekommen. Darin liegt die Krux. Kein einziger Politiker, Wirtschaftsmächtiger etc. kann es sich erlauben, Idealist zu bleiben. Das geht nur ganz am Anfang, wenn keine wirkliche Macht da ist und kein wirklich messbarer Einfluß ausgeübt werden würde.
Trotzdem sollte man den Glauben an eine bessere Möglichkeit nicht afgeben.
Vielleicht ist es Obama nicht gegeben, etwas in der Welt zu verändern ... aber ich wünsche mir nur 2 oder 3 gute Sachen für die USA, dann hätte seine Wahl schon mehr bewirkt, als nur der 1. schwarze Präsident zu sein.

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Der Fürst Offline



Beiträge: 616

21.01.2009 17:17
#5 RE: I have a dream - but we can't Antworten

@ he OO: Was hat der 22.März 2007 mit dem Obama zu tun?

@ Schreiberling: Es stimmt leider alles was Du schreibst und es wird sich wohl nicht allzuviel ändern auf der Welt, aber man darf eines nicht vergessen: Die Mehrheit der Menschen sind keine Politiker und keine Verbrecher: Ich finde, diese Tatsache, auch wenn sie absolut bedeutungslos ist, kommt bei Deinen Kommentaren zu aktuellen Themen nicht deutlich genug heraus...

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tHEfOOl Offline




Beiträge: 559

22.01.2009 00:09
#6 RE: I have a dream - but we can't Antworten

@fürst
als meine Tochter (1. Kind) an einem 22. 3. geboren wurde, glaubte ich, dass mit dem Jahr 1988 sehr viel "CHANGE" kommen würde.
Kam auch!
Nie wieder danach habe ich so empfunden, gedacht oder auch nur geatmet wie vor diesem Datum.
2007 hat keine Bedeutung ... habe den vorgestellten Text meiner dann 19-Jährigen als Einleitung zu einem Gedichtband präsentiert. Aber - wie im Text herauszuhören ... die entsprechenden Statements können ebensogut 1979 oder 2009 gewesen sein!
Obama hat damit sehr viel zu tun ... vielleicht nicht wirklich direkt mit uns hier in D - aber doch irgendwo ... indirekt. (Wie immer, wenn sich weltpolitisch was tut! D liegt ganz im Welt-zentralen Bereich ... nicht erst seit Dolfi und seinen Vorgängern!)
Wart's ab ...in ein paar Monaten werden wir alle klüger sein - leider!

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Der Fürst Offline



Beiträge: 616

22.01.2009 17:07
#7 RE: I have a dream - but we can't Antworten

Oh, ich dachte eher, der Obama wäre z.B. auch an einem 22.3. zur Geburt gekommen...

Und wie geht's der Tochter? Wohl eh gut!

Ich wurde übrigens in Wien geboren und lebe auch hier, klar, wo sonst, bin also kein Deutscher - kleiner Hinweis so nebenbei...

Ja, und noch eine kleine Anmerkung: Irgendwie bin ich nicht ganz so pessimistisch. Ich könnt mir schon vorstellen, daß der Obama die Welt verändern wird und natürlich zum Positiven, denn wer soll das sonst tun?

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Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

23.01.2009 17:21
#8 RE: I have a dream - but we can't Antworten

@derFürst
du hast natürlich Recht, die sehr sehr große Menge der Menschen sind rechtschaffen, friedliebend, ehrlich, liebevoll. Das gestehe ich sorgar Soldaten der israelischen Armee zu. Aber, da gibt es etwas, was ich noch nicht durchschaue. Warum ßt sich diese große (wirklich sehr sehr große) Mehrheit immer und immer wieder von Machtmenschen missbrauchen, manipulieren und gegeneinander ausspielen? Wenn es gelänge, diese Unlogik zu klären und auszumerzen, dann können diese kriegsgeilen Wichtigtuer doch in irgend einem Zoo übereinander herfallen und wir alle hätten Ruhe und Frieden.

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Der Fürst Offline



Beiträge: 616

24.01.2009 17:06
#9 RE: I have a dream - but we can't Antworten

Einfache Antwort: Weil die große Mehrheit der Menschen ihre Ruhe und ihren Frieden haben will und hat, auch wenn es den meisten schlecht geht, aber anscheinend ist ihre geistige und körperliche Verfassung nicht schlimm genug, um die "Machtmenschen" zu entfernen...

Außerdem bedeutet das ja wieder Anwendung von Gewalt und das will die große Mehrheit ja nicht...

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Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

25.01.2009 09:48
#10 RE: I have a dream - but we can't Antworten

@Der Fürst
Gewalt muss nicht unbedingt angewendet werden. Der Sturz des DDR-Regimes ist ein gutes Beispiel. Da standen hunderttausende unter Waffen, die diesen Staat schützen sollten. Kampfgruppen, Staatsicherheit, Volkspolizei, Armee, Grenztruppen, Bahnpolizei... doch das half den Fürsten gar nichts. Ich bin überzeugt, wenn dem Souverän erst einmal bewusst ist, wie er verarscht wird, dann können sich die Bonzen auch nicht hinter solchen Truppen verstecken, denn diese kommen ja auch aus dem Volk. Wir haben mittlerweile ein schlimmes Berufspolitikertum, welches in der Masse nur noch an seine Pfründe denkt und diese mit Zähnen und Hauen verteidigt. Wir brauchen aber Staatenlenker, die uns in eine bessere Zukunft bringen, denen das Allgemeinwohl Verpflichtung ist. Ist das noch mit demokratischen Wahlen zu erreichen? Wo ist das Alternativangebot, was mit diesen teuren und unproduktiven Hofschranzen endlich aufräumt?

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tHEfOOl Offline




Beiträge: 559

27.01.2009 20:12
#11 RE: I have a dream - but we can't Antworten

Hallo Schreiberling, hallo Fürst.
Das Alternativangebot zu jenen, die uns eigentlich den letzten Nerv kosten, wenn wir nur Nachrichten hören, lesen oder hören/sehen ist vielleicht nicht ganz so wünschenswert, wie man sich das im ersten Moment vorstellen könnte.
Alle Kontrolle zieht grundsätzlich -auf jene oder auch auf eine "gedacht" bessere Weise Druck und Gewalt, Macht und Verbot nach sich.
Das was wir als gut bejubeln, wird von anderen verdammt, das was wir als nicht machbar ablehnen, setzen andere einfach um.
Mein Hinweis auf die 2 - 3 Sachen, die Obama in den Staaten ändern könnte,sollte,hoffentlich wird ... das können unter Umständen genau die Dinge sein, die sich der Versagnisse unserer Politiker hier in GOE annehmen, ohne -wie bisher- fantastic USA als unfehlbar oben drüber zu stellen.
Wenn alleine schon mal der BLICKWINKEL korrigiert werden könnte ... nicht durch BO alleine natürlich ... auch nicht nur durch ihn und seine neuen (und alten) Ministerialien ... es würde einen Ruck durch die ganze Menschheit bewirken.
Leider gibt es noch ein paar andere Augen, die auf Mutter Erde "ein Auge" haben ... und das ist unser aller Problem - unabhängig von BO, Frau Merkauf und den gemeinsamen Steinis.
Der Mensch ist gefordert... d.h. WIR.
Statt zu denken, sollte man wieder mal was tun - hieß es 1963 bereits (und früher auch schon des öfteren) und dann haben manche was getan, was wir heute als Aufbruch bezeichnen - und andere haben was für den Absturz in die gemeinsame Suppe dazugekippt.
Na ja ... wenn einer die Möglicheit hat, auf andere Einfluß zu nehmen, dann MUSS er das tun.
Viel Einfluß habe ich bisher leider nict erreichen können - einen guten Teil des Ereichten sogar schon wieder verloren ... aber mein Wille ist da.
Solange ich irgendwo jemanden davon labern höre, dass man doch "NICHTS TUN" kann, weil man doch so hilflos ist ... werde ich zumindest diesem Menschen erklären, dass der Anfang bei sich selbst schon viel mehr ist als das nächste Waterloo oder Stalingad (oder sonstige Gratwanderungen) irgendwelche auch noch heute gerühmter/bzw. verachteter Köpfe
HE OO ... grüßt euch alle, aber ich kann leider nicht in 200 Sätzen saen, was mir alles auf dem Herzen liegt. Habe vor einigen Jahren einen Romab geschriebe, der genau dieses tragische Thema auf 1200 Seiten behandelt ... lange vor NINE-ELEVEN und den Mahnstelen in Berlin. Mein Roman spielt im Anfang des Versagens ... @fürst .... im ANFANG WAR DAS WORT!

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Der Fürst Offline



Beiträge: 616

28.01.2009 18:28
#12 RE: I have a dream - but we can't Antworten

Im Allgemeinen verstehe ich Euch beide ja, aber da ich Phantasiegeschichten schreibe, möchte ich nicht allzuviel über Politik schreiben, weil es leider immer viel mehr Menschen gibt, die davon viel mehr verstehen und alles besser erklären und diskutieren können, als ich... Am 5. Februar bin ich wieder da...

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Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

18.02.2009 20:57
#13 RE: I have a dream - but we can't Antworten

Ich habe es befürchtet, nun ist es Realität. Auch Obama folgt dem Militärisch Industriellen Komplex, der schon längst die gesamte Gesellschaft durchseucht hat. Er führt die falschen Kriege weiter und verstärkt sie noch.

Zitat
Obama schickt 17 000 weitere US-Soldaten

Washington - US-Präsident Barack Obama schickt 17 000 zusätzliche US-Soldaten nach Afghanistan. Der Schritt sei nötig, „um eine Lage, die außer Kontrolle zu geraten droht, zu stabilisieren“, sagte Obama. Die Zahl der US-Soldaten dort steigt bis zum Sommer auf 55 000. Es ist ein weiterer Hinweis, dass Obamas Afghanistanpolitik nicht milder ausfallen wird als die seines Vorgängers George W. Bush. Der neue Präsident hat die Angriffe mit unbemannten Drohnen auf Al-Qaida- und Talibanführer, die sich im Stammesgebiet jenseits der pakistanischen Grenze verstecken, verstärkt. Und seine Berater haben durchblicken lassen, dass Präsident Hamid Karsai, der sich im Sommer zur Wahl stellen muss, nicht mit Amerikas Unterstützung rechnen kann, weil er zu weich vorgehe und keine Kontrolle über die Entwicklung habe.

Den Nato-Verbündeten, die zusammen 32 000 Soldaten in Afghanistan stellen, hatte Obama zugesagt, die bisherige Strategie und deren Bilanz 60 Tage lang gemeinsam zu analysieren und danach über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Die Truppenentsendung stehe nicht im Widerspruch dazu, versicherte Obamas Sprecher Robert Gibbs. Bei Debatten zu Afghanistan in Washington betonen Landesexperten, Politiker und Kommentatoren in diesen Tagen, Amerika erwarte größere Beiträge der Europäer. Das Angebot von 60 Tagen Dialog sei gedacht, damit die Europäer aussprechen, wie dramatisch sich die Lage verschlimmert habe – und in der Folge erklären, was sie zu einer Wende beitragen, sagte der Washingtoner Büroleiter der „New York Times“, David Sanger, im Aspen-Institut. Das Magazin „Newsweek“ warnte in seiner Titelgeschichte, Afghanistan drohe zu „Obama’s Vietnam“ zu werden. Die Runde im Aspen-Institut reagierte mit Gelächter, als Sanger aufzählte, welche Einschränkungen europäische Verbündete für den Einsatz ihrer Soldaten in Afghanistan machten. „So kann man keinen Krieg gewinnen.“ Ein Teilnehmer rechnete vor, die USA stellten mit ihren bald 55 000 Soldaten 15 Mal so viele wie Deutschland, obwohl die USA nur knapp vier Mal so viele Einwohner haben.

Die Nato-Verteidigungsminister beraten am Donnerstag in Krakau die Drogenbekämpfung in Afghanistan. Oberbefehlshaber John Craddock stellt eine neue Strategie vor, die es der Nato erlaubt, Drogenlabore und -transporte direkt anzugreifen. Christoph von Marschall

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 19.02.2009)



Besonders interessant daran ist, dass er ganz offen auch Angriffe in Pakistan befürwortet, was der pakistanischen Regierung über kurz oder lang das Genick brechen wird, und diesen Krieg ausweiten wird. So gut, wie seine ersten Amtshandlungen zur Innenpolitik waren, so schlimm ist es, was er da außenpolitisch ankurbelt!

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