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Dieses Thema hat 4 Antworten
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Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

07.10.2009 17:53
RE: Angriffswaffen für Israel - geschenkt Antworten

Da sage mal noch mal jemand, wir hätten kein Geld. 333 Millionen Euro sollen wir Israel einmal mehr einfach so schenken - in Form von U-Booten. Wofür braucht Israel diese heimtückischen Angriffswaffen? Immerhin können sie diese U-Boote mit Atomwaffen bestücken und sie irgend wann mal auch gegen Europa richten, wenn unsere Nase den Kriegsherren nicht paßt. Wir sind diejenigen, die in Krisenherde noch Waffen liefern, Waffen mit denen man Millionen Menschen ermorden kann. Ich persönlich kann damit nicht umgehen. Es frisst mich innerlich auf, wie wir nach all den Kriegen immer so weiter machen, besonders wenn mir bewusst wird, dass der Mensch nur bedingt lernfähig ist. Die 333 Millionen Euro zahle ich gern an die Israelis, wenn sie mit diesem Geld ihre Siedlungspolitik stoppen und die nach Israel zurück kehrenden Siedler damit unterstützen - das wäre ein echter Beitrag für den Frieden. Die Lieferung von heimtückischen Angriffswaffen zähle ich nicht dazu, schon gar nicht, wenn man die auch gegen uns richten kann. Diese dann auch noch mit einem Rabatt zu liefern, das grenzt aus meiner Sicht an Hochverrat!

Hier die Meldung in Kurzform:

Zitat
Bericht: Israel will deutsche Subventionen für U-Boot
zuletzt aktualisiert: 05.10.2009 - 02:30

Berlin (ddp). Israel will Deutschland offenbar um Zuschüsse für ein neues U-Boot bitten. Der "Spiegel" berichtet, Jerusalem wolle bei der Kieler HDW-Werft ein sechstes Militär-U-Boot der "Dolphin"-Klasse bestellen und wünsche sich von der Bundesregierung wie bei früheren Booten millionenschwere Unterstützung. Für das vierte und fünfte Boot der Reihe zahlt Deutschland demnach insgesamt bis zu 333 Millionen Euro, ein Drittel der Kosten.

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Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

10.06.2010 08:21
#2 RE: Angriffswaffen für Israel - geschenkt Antworten

Im Urlaub erfuhr ich, dass Israel in internationalen Gewässern fremde Schiffe geentert hat, und die darauf befindlichen Personen nach Israel verschleppt hat. Das ist nichts anderes, als das was vor Somalia die Piraten tun. Piraterie, Kidnapping und Mord, denn bei dem Überfall wurden auch 9 Zivilisten ermordet... aber noch immer sieht es so aus, als stehe Israel außerhalb von internationalem Recht und kann tun und lassen was es will.

Sofort nach dem mörderischen Angriff routierte die israelische Propagandamaschinerie, am Ende waren die Opfer selbst schuld, dass sie umgebracht wurden.

Nun kann man von einem Zeugen seine Berichte lesen, jemanden, der in Literaturkreisen Bekannt sein dürfte - Henning Mankel. Wer sich bei dem Nachrichtenwirrwarr nicht sicher ist, was wahr und was falsch ist, der sollte sich seinen Bericht im STERN durchlesen.:

http://www.stern.de/politik/ausland/krimiautor-in-berlin-mankell-schildert-angriff-auf-gaza-flotte-1571416.html

Zitat
Henning Mankell wirkt müde. So müde wie sein berühmter Kommissar Kurt Wallander am Ende eines Tages, der ihm von Berufswegen wieder viel Böses zugemutet hat. Der schwedische Bestseller-Autor entschuldigt sich bei seinen Zuhörern in der Berliner Volksbühne, die nicht wegen Wallanders letztem Fall "Der Feind im Schatten" gekommen sind, sondern um ihn als Augenzeugen zu befragen. Denn der 62-jährige Autor war an Bord eines der Schiffe der Gaza-Hilfsflotte, die am Montag von israelischen Soldaten gewaltsam gestoppt wurde. Neun Menschen starben.

Drei Tage später sitzt Mankell, etwas zerzaust, auf der Bühne des Großen Hauses, und will über das Böse reden, das er selbst erlebt hat. "Niemand hat mich gezwungen, diese Pressekonferenz zu geben", sagt er. Am Abend wird er auf derselben Bühne seinen neuen Wallander-Krimi vorstellen, in dem es am Rande auch um die Verletzung schwedischer Hoheitsgewässer geht. Was Mankell am Montagmorgen erleben musste, fand dagegen in internationalen Gewässern im Mittelmeer statt: Israelische Elitesoldaten seilten sich von Hubschraubern erst auf das Führungsschiff "Mavi Marmara" der Gaza-Flotte ab und später auch auf andere der insgesamt sechs Schiffe.
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"Ich hasse Lügen"

"Ich war dort", sagt er wie zur Selbstvergewisserung vor rund einem Dutzend Fernsehkameras. "Ich habe nicht alles gesehen", räumt er ein. Rund hundert Journalisten und andere Gäste wollen dennoch wissen, wie es wirklich war. Mankell verspricht ihnen, "nichts zu erzählen, was nicht wahr ist". "Ich hasse Lügen", sagt der Krimiautor. Dann berichtet er, wie er auf dem kleinen Frachter "Sophia" den Moment des Angriffs erlebte, etwa zwei Fahrtstunden vor der eigentlichen Sperrzone vor der Küste des Gazastreifens. Gegen 4.00 Uhr morgens habe er Schüsse gehört und Lichtkegel aus Hubschrauber-Scheinwerfern gesehen.

Eine halbe Stunde später sei auch die "Sophia" von maskierten Soldaten geentert worden. "Sehr aggressiv" seien diese aufgetreten. Ein älterer Mitfahrer sei von einem Elektroschocker getroffen zusammengesackt. Die Soldaten hätten mit Gummi- und Farbmunition geschossen. Nach der Durchsuchung des Schiffes seien zum Beweis "Waffen" präsentiert worden: darunter ein Nassrasierer und ein Teppichmesser aus der Küche.
"Kamera, Kreditkarten, Socken - alles weg"

Daraufhin seien sie in den israelischen Hafen Aschdod geleitet, gefilmt und bestohlen worden: Kamera, Kreditkarten, ja selbst seine Socken seien weg, sagt Mankell. Der 62-Jährige spricht von schweren, aber auch "dummen" Rechtsverstößen. Auf die Frage, was er zu israelischen Videoaufnahmen von auf Soldaten einprügelnden Aktivisten sage, antwortet Mankell: "Keiner hat sich am Seil zum Hubschrauber nach oben gehangelt, die Soldaten sind nach unten aufs Schiff gekommen."

Vielleicht hätte er sich in einer solchen Situation auch verteidigt. "Piraterie" und "Entführung" sei das gewesen. Falls möglich solle der Vorfall in Den Haag vor den Internationalen Gerichtshof gebracht werden. Aber Mankell will auch nicht zu einseitig erscheinen. Er sei kein "Antizionist" und sehe "sehr kritisch", was die radikalislamische Hamas im Gazastreifen tue.

Ob er die Schmähung "nützlicher Idiot" kenne?, fragt einer provozierend aus dem Publikum, schließlich sei der türkische Hauptsponsor der Unternehmung als Finanzier islamischer Extremisten bekannt. Nein, er sehe sich nicht als "nützlichen Idioten", sagt Mankell. Wenn die Aktion auch nur ein Schritt auf dem Weg zur Lockerung der Gaza-Blockade sei, sei sie erfolgreich. Die letzte Frage stellt ein israelischer Reporter: "Wollen Sie dem israelischen Volk etwas sagen?" Über einen Anruf habe er sich in den letzten Tagen gefreut: Die israelischen Zeitung "Haaretz" habe ihn um ein Interview gebeten, antwortet Mankell. "Dialog ist das beste Instrument der Konfliktlösung."



Millionen Menschen werden in Gaza von Israel derzeit in Beuge-Haft gehalten. Ihnen wird das Nötigste (Arznei, Baumaterial, Essen) immer wieder verweigert. Erinnern wir uns. Als die Hamas in demokratischen Wahlen von den Palästinensern mit der Regierungsbildung beauftragt wurden, fielen israelische Bomben und man spaltete das Land noch weiter, in dem man Gaza isolierte und für Restpalästina den Wahlverlierer ins Amt brachte. Dann erfolgte ein Vernichtungsfeldzug gegen Gaza. Als die internationalen Proteste zu groß wurden, ging man zur vollständigen Blockade des geplagten Küstenstreifens über. Seit dem herrscht bittere Not in Gaza. Auf diesem Weg wird es keinen Frieden geben.

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Der Fürst Offline



Beiträge: 616

27.06.2010 14:13
#3 RE: Angriffswaffen für Israel - geschenkt Antworten

Man sollte sich allerdings auch ein wenig fragen, warum es immer wieder Menschen gibt, die einen der größten Militärmächte der Welt (ISRAEL!!!), von denen jeder weiß, daß sie sofort zuschlagen, wenn ihnen was nicht paßt, in irgendeiner Art und Weise so herausfordern.

Ich meine, sind diese Menschen auf diesen Hilfsbooten intelligent oder nicht? Glauben die, nur weil sie in friedlicher Absicht kommen, passiert ihnen nichts? Ich meine, schön blöd... Echt...

Man sollte einmal nachdenken, was den Israelis schon seit Jahrtausenden alles angetan wird und wurde, und dann sollen DIE friedlich sein?

Na danke, wer das glaubt...

Ich bin echt kein Freund oder Fan von diesem Volk, aber ein bißchen intelligenter sollten gewisse Menschen schon werden, bevor sie sich mit Israel messen wollen...

Universen und Welten feiern prächtig, Galaxien singen hell und klar und die Sterne tanzen mit Dir... (EMail: Idee@gmx.at)

Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

28.06.2010 18:49
#4 RE: Angriffswaffen für Israel - geschenkt Antworten

ok, man kann sich wirklich hinstellen und einfach sagen, was geht es mich an, wenn man mehr als eine Million Menschen einpfercht und aufs übelste aushungert. Die Menschheit hat schon öfters weggesehen. Das was da passiert, das können wir hier in unserem Deutschland überhaupt nicht nachempfinden. Es ist ein Verbrechen, was Israel an seinen Nachbarn begeht, und es ist nicht entschuldbar mit ein paar Raketen, die irgendwer ab und an mal auf Israel abschießt, und deren Wirkung im Vergleich zu den beiden israelischen Völkermorden im Libanon und Palästina geradezu harmlos ist.
Aber mir doch egal - ich muss solche Meinungen akzeptieren, aber ich teile sie in keiner Weise.

Ich finde es sehr gut, dass viele Menschen noch immer anders denkt und sich für andere Menschen engagieren. Gegenseitige Hilfe und Unterstützung, das sind für mich Grundsäulen der Menschlichkeit. Wenn wir aufhören, uns für das Leid anderer Menschen zu interessieren und wir Hilfe verweigern, dann kann man die Menschheit getrost vergessen, dann sind wir eine Fehlentwicklung im Bauplan der Natur.

Und ich finde es sehr sehr mutig und keineswegs dumm, wenn man Israel endlich mal bloß stellt und der ganzen Welt zeigt, wie maßlos und und ungerecht dieser Staat agiert, wie er Gefahr läuft, genau zu einem Tyrannen zu werden. Die Aktion hat hoffentlich auch vielen Israelis die Augen geöffnet, was diese verbrecherischen Hardliner in ihrem Namen alles so anrichten. Stoppt die Generäle!

Das was Israel da betreibt ist völkerrechtswidrig, und ich verstehe diejenigen, die da von internationalem Terrorismus sprechen. Es ist nichts anderes als Piraterie, wenn man fremde Schiffe in internationalen Gewässern überfällt, und es ist Geiselnahme, wenn man die Menschen entführt und gegen ihren Willen an fremde Orte verschleppt. Und jeder Tote bei solchen Aktion ist ein Mordopfer. Und Israel sollte nicht vergessen, wem es seine Existenz verdankt. Man kann nicht immer darauf rumreiten, dass man selbst großes Leid erlitten hat - schon gar nicht, wenn man gerade dabei ist, Verbrechen zu begehen und selbst zum Täter zu werden.

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*Naomi* Offline




Beiträge: 229

28.06.2010 18:59
#5 RE: Angriffswaffen für Israel - geschenkt Antworten

Deutsche Waffen, Deutsches Geld
Mischen mit in aller Welt

Da war ich (das bin ich nicht, wäre es aber gerne xD): http://www.youtube.com/watch?v=dyrredEMNSk
# "They have bad taste. I am not a good-looking guy."
# "School is practice for the future, and practice makes perfect, and nobodies perfect, so why practice?"
# "Dogs are gonna take over the world. It's a known fact for those who believe it, kinda like the Bible."
# "Life is like breakfast you just mix all ingredients cause in your stomach it will all come together.

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