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Dieses Thema hat 2 Antworten
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Schreiberling Offline




Beiträge: 2.222

18.10.2010 09:05
RE: Ende der Basta-Politik Antworten

Nun ist es heraus... es muss ein Ende der Basta-Politik geben.

Plötzlich erinnern sich unsere Volksvertreter, dass sie uns das Volk zu vertreten haben, oder ist das alles wieder mal nur nur geheuchelt? Mir stinkt dieses System der überdurchschnittlich gut bezahlten Berufspolitiker immer mehr. Mein Glaube, dass die sich tatsächlich um unser Wohl kümmern, der ist mehr als zerrüttet. Zu oft habe ich erleben müssen, dass man mit Wahlparolen auf Stimmenfang ging, um dann danach, wo man an der Macht war, und sich Ämter und Positiönchen gesichert hatte, genau das Gegenteil von dem zu machen, was man früher behauptet hatte.

So ist es mir mit dem unsäglichen Fischer gegangen, unter dessen Führung die Bundeswehr zu einer Angriffsarmee wurde, die in Jugoslawien bombte, und in mehreren Ländern weit von der Heimat weg Kriege führt. Was heute Gutenberg und Co fortführen ist eine Kriegsinterventionspolitik, die ihre Wurzeln in der Außenpolitik des Joschka Fischers hat, eines Politikers, der durch eine Friedenspartei zur Macht kam. Für mich immer noch das ekelhafteste Beispiel für Wahlbetrug am Wähler. Aber auch in kleineren Dingen muss man nur genau hinschauen. Vor jeder Wahl versprechen alle Parteien, man müsse mehr in die Bildung und in die Jugend investieren um dann kurz nach der Wahl Gelder genau in diesen Bereichen zusammen zu streichen. Diese Berufspolitiker ködern uns immer wieder mit ihren Phrasen, die wenn sie denn umgesetzt würden durchaus richtig sind.

Scheinheilig geben sie vor, es zu tun,um dann sobald sie das Wahlvolk nicht mehr brauchen, ganz andere Dinge in die Wege zu leiten.

Ich bin es satt!

Gestern sah ich im Fernsehen jemanden, der da zitierte (sinngemäß)... eine Revolution beginnt, wenn die da oben nicht mehr können und die da unten nicht mehr wollen...

In Berlin soll ein weiteres Stück Stadtautobahn gebaut werden. Ich habe leider erst zu spät erfahren, dass ich auch als nicht unmittelbar an dem Abschnitt wohnender Bürger ein Mitspracherecht bei dem Planfeststellungsverfahren habe. Als ich dann meine Einwände gegen diesen Bau kund tat, bekam ich einen Brief, dass meine Einwände nicht verwertet werden können, weil ich sie drei Wochen nach Beendigung des Verfahrens abgegeben habe. Meine hoch verehrten von meinen Steuern bezahlten Staatsdiener. Ich freue mich schon auf den Tag, wo wir hier in Berlin unser eigenes Stuttgart21 erleben werden. Ihre Arroganz, ihre Paragraphenreiterei, die sie nur dazu benutzen sich das Leben zu erleichtern, die wird immer mehr Menschen auf die Straßen treiben. Der Staat, der von uns bezahlt wird, der verselbständigt sich immer mehr. Das sollten wir uns nicht gefallen lassen. Begreifen wir uns endlich als Eigentümer und handeln auch so!


Nein Herr Geisler, ihre richtige Ansage, es muss ein Ende der Basta Politik geben, die greift viel zu kurz.

Wir müssen uns endlich von diesem nur noch mit sich selbst beschäftigten teuren Propanz trennen und zu einer Diskussion um die Sache kommen. Und wir müssen Begriffe, wie Demokratie und Mitbestimmung endlich mal umsetzen und nicht nur darüber reden. Und wir Bürger müssen uns endlich unserer Verantwortung bewusst werden. Der Staat sind wir.

Nachdenkliche Grüße

jf_berlin - View my most interesting photos on Flickriver

Harald-H Offline




Beiträge: 5.232

18.10.2010 09:30
#2 RE: Ende der Basta-Politik Antworten

Zitat
Gepostet von Schreiberling
Wir müssen uns endlich von diesem nur noch mit sich selbst beschäftigten teuren Propanz trennen und zu einer Diskussion um die Sache kommen. Und wir müssen Begriffe, wie Demokratie und Mitbestimmung endlich mal umsetzen und nicht nur darüber reden. Und wir Bürger müssen uns endlich unserer Verantwortung bewusst werden. Der Staat sind wir.



Umkehrschluß:

Das Volk wählt Parteien, diese wählen mit der/m Bundespräsidentin/en und der/dem Kanzler/in die Repräsentanten des Volkes und setzen Fachleute an die jeweiligen Stellen, die jetzt von Ministern ausgefüllt werden. Diese Leute, egal welcher politischen Partei sie angehören, erledigen ihre Arbeit als Staatsdiener nach bestem Wissen und Gewissen und verlieren ihre Ämter nicht bei Machtwechseln, sondern bei Inkomprtenz. Wer Inkompetent ist, das wird vom Kollegium gleichrangiger Staatsdiener bestoimmt und bedarf der Zustimmung der beiden Staatsoberen.

Mit einer solchen Lösung, dabei durchaus eine Dikussions und Vorschlagsplattform mit einer Kombination aus Bundesrat und Bundestag beibehaltend, die wäre sicherlich kostensparender und effektiver - sogar, wenn diese Staatsdiener im höchsten Amt mehr verdienen würden als die heutigen Minister!

Was sagte mein Schwager, damals Junge Union, nach seinem BWL-Abschluss auf die Frage: "Und, gehst du jetzt in die Politik?"

Er zog die Augenbrauen hoch und entgegnete: "Ich? In die Politik? Bin ich ein Versager?"

LG

Harald

Dichter, Denker,

Liebe Grüße vom

Dichter, Denker - Lenker

Harald

Um ein Ziel zu erreichen ist nicht der letzte Schritt ausschlaggebend, sondern der erste!

tHEfOOl Offline




Beiträge: 559

18.10.2010 13:34
#3 RE: Ende der Basta-Politik Antworten

Zitat
Gepostet von Harald-H

Umkehrschluß:

Das Volk wählt Parteien, diese wählen mit der/m Bundespräsidentin/en und der/dem Kanzler/in die Repräsentanten des Volkes und setzen Fachleute an die jeweiligen Stellen, die jetzt von Ministern ausgefüllt werden. Diese Leute, egal welcher politischen Partei sie angehören, erledigen ihre Arbeit als Staatsdiener nach bestem Wissen und Gewissen und verlieren ihre Ämter nicht bei Machtwechseln, sondern bei Inkomprtenz. Wer Inkompetent ist, das wird vom Kollegium gleichrangiger Staatsdiener bestoimmt und bedarf der Zustimmung der beiden Staatsoberen.



Trugschluß:

Das Volk wählt!
Das Volk wählt nicht, behaupte ich. Das Volk hakt ab, was es an Möglichkeiten gibt. Unabhängig von der Kompetenz der Politiker auf der Wahlbühne, unabhängig von der Kompetenz jener, die zuletzt ihr Kreuzerl machen sollen. Wir, das Volk, können nicht wählen, was gar nicht zur Debatte steht: Unabhängigkeit vom Profitdenken!
Das GELD bestimmt die Entscheidungen ... vor allem nach der erfolgten, so genannten "Wahl"!

Zitat
Gepostet von Schreiberling
Wir müssen uns endlich von diesem nur noch mit sich selbst beschäftigten teuren Propanz trennen und zu einer Diskussion um die Sache kommen. Und wir müssen Begriffe, wie Demokratie und Mitbestimmung endlich mal umsetzen und nicht nur darüber reden. Und wir Bürger müssen uns endlich unserer Verantwortung bewusst werden. Der Staat sind wir.



Demokratie finden am glaubwürdigsten im eigenen Kreis statt. Und wer einmal das, was gemeinhin 'Urlaubsplan' heißt, im Kreis einer etwas vielköpfigeren Familie als nur mit drei Leutchen gemacht hat, der weiß, was ich meine.
Wie sagte Robespierre so nett: Erst Revolution, dann dem Volk verklickern, was los war!
Und damit bläst man ins Horn des politischen Alltages: Würde man das Volk wirklich bestimmen oder auch nur mitbestimmen lassen ... das Chaos wäre vorprogrammiert.

Es ist nicht gut, wie es derzeit ist ... aber es wäre noch viel schlechter möglich!
Änderungen sind nur an der Basis möglich ... und diese Basis findet in jedem Einzelnen von uns statt: In der Privatsphäre, in der Familie, im Freundeskreis, im Beruf, in der Gemeinde, im Stadtbezirk ... Landkreis ... im Land ... in Europa ...

Wir sind alle Lebewesen ... in erster Linie menschlicher, nicht politischer Natur. Wenn wir die Erfüllung von Pflichten in die Hände anderer geben wollen, um selbst mehr Ruhe zu haben, dann müssen wir die Richtigen wählen ... wenn wir sie nach oben haben kommen lassen.

Viel Vergnügen damit!

LG
Alex

"FEUERAUGEN" (3 Bände: 1-Das Dorf, 2-Drei Städte, 3-Das Schloss)
Mein Roman im Buchhandel

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