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  • Shadow Stone - Die Legende der DiamasDatum16.07.2012 21:50


    Ihr seit mir welche...
    Arminus lebt ja noch, von daher müssen wir uns keine Sorgen machen, Fürstchen.

  • Shadow Stone - Die Legende der DiamasDatum15.07.2012 21:20


    Naja, die Werwölfe spielen bei mir eher eine kleine Rolle, sind eine eingeschworene Bruderschaft, aber nur einmal im Jahr in der Lage, sich in ihre menschliche Gestalt zurück zu verwandeln. Sind eigentlich nur dazu da, um die Schlag auf Schlag folgenden Ereignisse noch mehr zu betonen. Lustige Werwolfgeschichten kenne ich so grad gar keine... Entweder sie sind Monster, die armen, kleinen Leidtragenden oder die Superhelden.

  • Kurzgedicht - sagt es genug aus?Datum13.07.2012 23:37
    Foren-Beitrag von Wolfsblume im Thema Kurzgedicht - sagt es genug aus?

    Huhu

    Ich finde schon, dass es sehr sehr viel aussagt. Ich kann mir zumindest viel darunter vorstellen. Gut gelungen.

    Viele liebe Grüße
    Wolfie

  • Shadow Stone - Die Legende der DiamasDatum08.07.2012 08:43

    *Über beide Ohren strahl*
    Na, wer hat denn gesagt, dass aus meiner Geschichte nur Blut trieft? (:
    Freut mich, dass dir Naru gefällt. Ist nämlich auch mein Lieblingscharakter
    Was magst du denn sonst noch so, abgesehen von Drachen und Elfen? Werwölfe und sowas eventuell auch?

    Viele liebe Grüße
    Wolfie

  • Eure Meinung zu dieser Kurzgeschichte!!Datum04.07.2012 21:14

    Ulla La, lieber Gast, ich bin zutiefst beeindruckt Lass mich raten? Buch auf, erste Seite, letzte Seite, Buch zu? Ja, dann überliest du in der Tat das ein oder andere nebensächliche Wörtchen Des Weiteren, 20.000 Seiten? Liest du die komplette Brock-Haus-Reihe, oder welches Buch besitzt so viele Seiten? Denn mein Pons besitzt vielleicht so viele Worte, aber Seiten... *Denk*
    Ich sehe deinen Kommentar jetzt einmal nicht als irrwitzige Anspielung auf meine Lesezeit, denn eine solche Zeit zu erreichen ist noch möglich... Dein "Talent" stelle ich in aller Freundlichkeit in Frage, aber falls du einen Weg finden solltest deine Aussage zu beweisen, lass sehen

    Viele liebe Grüße, wer auch immer du sein magst (:
    Wolfi

  • Eure Meinung zu dieser Kurzgeschichte!!Datum03.07.2012 22:16

    Ach, ohje, diese doofe Regel... Ich erinnere mich
    Habe ich auch nach diesem "super anstrengenden Tag" noch etwas dazu gelernt...
    Ändert nichts daran, dass der Satzbau des Satzes deutlicher ist, wenn du Arminus Variante wählst, namensloser Gast

    Schönen Abend
    Wolfsblume

  • Hätte gerne mal eine Meinung :DDatum03.07.2012 21:27
    Foren-Beitrag von Wolfsblume im Thema Hätte gerne mal eine Meinung :D

    Heyy Mary

    Darf ich den Anfang deinem Vorschlag hinzufügen, Arminus?

    "... In sanfter Milde weicht der späte, sommerliche Tag der Nacht, während, rund und strahlend, der Mondenschein mit grauer, trüber Decke die Küste einhüllt. Nebeldunst steigt aus dem Wasser, liebkost die Füße eines zierlichen, jungen Mädchens, deren langes, engelsweißes Haar, vom leichten Winde verweht, wie die Wellen eines Wasserfalles ihren Rücken herabfließt. Ihre Augen blicken wartend auf das fast still vor ihr liegende Meer, dessen leises Rauschen einer beruhigenden Melodie gleich an ihr Ohr getragen wird. Auf was mag sie warten, in einer einsamen Nacht wie dieser? Allein, im Reich des vollen Mondes?
    Minuten vergehen wie Sekunden und jede Sekunde scheint eine Ewigkeit zu sein. Knirschender Sand durchbricht die Stille, aber sie möchte sich nicht umdrehen, doch die pure Freude in ihr siegt. Er ist es, nur er kennt diesen, ihren geheimen Ort..."


    "... mit vor Freude gltzernden Augen dreht sie sich um, die Freude ist jäh wie weggewischt und macht panischem Entsetzen Platz -da ertönt auch schon ein lauter Knall, mit einem markerschütternden Schrei sinkt sie zu Boden, die Hände verkrallen sich im Sand und öffnen sich dann langsam.
    Eine dunkle Gestalt kniet sich neben sie und legt behutsam, fast zärtlich, eine einzelne rote Feder neben die regungslose Gestalt in den Sand."

    Passen die beiden Auszüge zusammen? (:

    Viele liebe Grüße
    Wolfsblume


    [ Editiert von Wolfsblume am 03.07.12 21:28 ]

  • Eure Meinung zu dieser Kurzgeschichte!!Datum03.07.2012 21:11

    Ohje ohje ohje...
    Erstmal hallo

    Stimme Arminus zu, interessant allemal... ABER (Und das als dickes fettes Aber ) ich lese Texte sehr sehr schnell... 500 Seiten-Schinken in 2 1/2 Stunden... Dein Text hat mich geschlagene 10 Minuten gekostet, um ihn zu durchblicken. Ganz ganz großes Bitte, nutze doch die Fehlermakierung in Word, mit Rechtsklick erhälst du sogar die Vorschläge für das "richtige" Wort oder seine Schreibung. (Selbst Grammatik und Zeichensetzung kriegt Word bis auf überflüssige Kommata sehr gut hin )
    Absätze rein und den Blocksatz raus... Arg schwer zu lesen. Magst du deinen Leser mit Buchstaben erschlagen? Viel zu schnell rutscht man aus der Zeile.

    Hier mal ein Vorschlag:


    Durch die Werbeunterbrechung einer Dauerfernsehsendung ergab sich ihm die Gelegenheit aus der öden Unterhaltungswelt DES Fernsehens auszutreten, um dann mit einer Flasche Apfelsaft, hergestellt von einem äußerst lebensfrohem Hotelchef in Norditalien, oder seinem angefressenen, mit einem Hungerslohn versehenen Personal, und dem alten Computerlaptop, eins mit der nicht allzu komfortablen Liegecouch zu werden.
    Davon bekam er (Laut Satz 1 "Ergab sich ihm...") hin und wieder schreckliche Kreuzschmerzen, vielleicht war diese Beschwerde aber auch einfach erblich bedingt, denn eigentlich war die Couch neuwertig (Seit wann kommt vor einem stink normalen UND ein Komma?!) und der geschulte Fachmann vom Möbelhaus versprach besten Liegekomfort.
    Er kümmerte sich nicht weiter darum und nahm schlussendlich den letzten Schluck aus der Flasche, was er allerdings dabei nicht bedachte, (Besser: Dabei bedachte er allerdings nicht, aber Geschmackssache ) war die abführende Wirkung der Äpfel. Jedoch sollte er dies erst am darauf folgenden Tag bereuen. Er griff schnell nach dem Netzteil des Laptops, wie (etwa) ein ausgehungerter Gepard nach einer Gazelle greifen würde. Er bemerkte sofort, dass der Akkustand zur Neige gehen würde, sein geschultes Auge warf exakt den Blick auf das kleine Symbol unten in der Leiste, das Aufschluss über die angespannte Situation gab.
    Nachdem das Gerät ihm einreden wollte, er solle den Akku austauschen, schloss er den Stecker des Kabels in die Dose, die mit grellen Funken antwortete. Im Netz der Zigarettenwerbung verfallen, entschloss er sich auf Kosten seiner Organe, wie etwa Lunge oder Herz, zu befriedigen. Dies geschah auf ungewöhnliche Art und Weise, er konnte nicht einfach zur Zigarettenschachtel auf dem Wohnzimmertisch greifen und dann lospaffen, nein, er besaß das besondere Privileg dem heimlich und mit größter Vorsicht nachzugehen.
    Seine Mutter, eine strenge, katholische, aber doch sehr liebevolle, herzensgute Frau reagierte allergisch auf alles, was nur in geringster Weise mit eingerolltem Tabak zu tun hatte. Er musste einen idiotensicheren Plan entwickeln, wie er heimlich seiner Jugendsünde nachgehen konnte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und etlichen Verbesserungen sah dieser in der Regel so aus...

    Oki, du siehst, hier ist schon eine ganze Reihe von mir korrigiert... Den Rest überlasse ich dir, verzeih mir, aber dein Text liest sich ungefähr wie das altbekannte Beispiel meiner Grundschullehrerin:
    "Der Vater kam nach Hause. Er war sehr müde. Als der Vater nach Hause gekommen war, schaltete er den Motor ab, um Qualm zu vermeiden. Nachdem der Motor abgestellt war und nicht mehr qualmte, schloss er die Haustür. Nachdem die Haustür geschlossen war, setzte er sich vollkommen erschöpft in seinen Ohrensessel. Nachdem..."
    Was ich damit sagen möchte, mir fehlt das Spannende, denn sollte deine Absicht nicht sein, uns zum Lesen zu animieren? Verzeih mir aber diese erste halbe Seite wäre schon ein Grund, das Buch/die Geschichte abzubrechen, wenn mich nichts Weiteres zum Lesen zwingt/animiert. Vielleicht könntest du etwas mehr Hintergrund einbauen und einen Spannungsbogen?

    POSITIV: Es gibt einen klaren, sich abzeichnenden Konflikt. Das ist das einzige, was ich wirklich entdecken konnte.

    Ansonsten einen schönen Abend und viele liebe Grüße
    Wolfsblume

  • FarbensinnDatum26.06.2012 07:05
    Foren-Beitrag von Wolfsblume im Thema Farbensinn

    Noch mehr schöne Gedichte? (: *.*
    Danke für den Tipp, Herr Fürst (:

    P.S. Das "Bla bla bla" kam von Alex, deshalb hab ich es nochmal zur Sprache gebracht, weil es dort, wie gesagt, kein bla bla bla gibt

  • Shadow Stone - Die Legende der DiamasDatum25.06.2012 21:40

    Hejhu

    Oki, was das Thema Helden angeht hast du wahrlich recht Das ist sehr wohl möglich... ^^ Und Herr der Ringe habe ich mühselig gelesen - Nicht ganz mein Fall... Twilight habe ich hingegen verschlungen, nur die Filme begeistern mich nicht ganz sooo sehr (Bella´s Schauspielerin mag ich so ja ganz gerne... Aber von dem beschriebenen Buchcharakter her passt es nicht so ganz, meiner Meinung nach, oder? )

    Aber ich hab da was für dich (: Ist zwar ein vorgreifender Ausschnitt aus der Mitte von Shadow Stone, aber vielleicht amüsiert er dich ja

    Viele liebe Grüße




    Nummero 1

    Silbrig flatterte das lockige Haar der Elfe im Wind. Sie war noch sehr jung, zumindest schien sie so, voller Jugend strahlten ihre Augen, freundlich und sanftmütig. Feine Züge schmeichelten ihrem Gesicht, das eine vornehme, gar übermächtige Blässe ausstrahlte. Sie lächelte, begrüßte den Morgen mit ihrem täglichen Ritual, es würde ein schöner Tag werden. Zarte, weiße Lilien waren in ihr Haar geflochten, unterstrichen ihr junges Alter noch zusätzlich. Wie alt mochte sie sein? Gewiss nicht älter als 13 Winter…

    Obgleich es nach wie vor ein kühler Morgen war, zierte ein dünnes, silbriges Gewand ihren Körper. Sie schien vertieft, weit entfernt zu sein, nicht im Hier und Jetzt. Verträumt blickte sie von der Felsenklippe hinab, streifte das im Morgenlicht glitzernde Meer.
    Im Schneidersitz saß sie da, bestaunte den Sonnenaufgang. Sie schien nicht zu frieren, obwohl ihre Beine, nackt und ungeschützt, auf dem kalten Fels lagen.

    Sie trug keine Schuhe und obgleich sie für diese Zeit ungewöhnlich schlicht gekleidet war, strahlte sie eine Aura aus, rein, voller Unschuld.
    Plötzlich stellten sich ihre spitzen Ohren auf, sie lauschte und begann zu lachen. „Ach, Elric, du versuchst es immer noch?“ Der Angesprochene war ein junger Mann, sein Haar war ebenso silbrig wie das ihre, doch ihm mangelte es an ihrer katzenhaften Geschmeidigkeit.

    „Und ich werde nicht aufgeben, ehe ich dich überlistet habe.“ Er hatte eine schöne Stimme, tief und schmeichelnd, ein leichter westlicher Akzent mischte sich hinein. Eisblaue Augen blickten sie durchdringend an, sie erinnerten sie an das Meer oder einen wunderschönen Sommerhimmel. „Darauf kannst du lange warten!“

    Die Elfe sprang in Sekundenschnelle auf und sprang auf Elric zu, warf ihn zu Boden. Einen kurzen Augenblick ließ er es sich gefallen, grinste sie übertrieben frech an und rollte sich über sie. „Iumara, Iumara, Iumara… Du wirst besser.“ Man sah ihm an, sein Lob war ernst gemeint.
    „Lass. Mich. Hoch!“ Die besagte Elfe Iumara fauchte ihn böse an, versuchte, ihn von sich zu drücken, doch an Kraft überbot der Mann sie alle Mal.
    „Warum sollte ich???“ Elric grinste, ein schelmischer Ausdruck breitete sich auf seinem Gesicht aus, als ein lautes Knurren hinter ihm ihn zusammen zucken ließ und den Himmel kurzzeitig verdunkelte...

    Eine Stimme, unendlich tief und weise, drang in seinen Kopf. Sie sagte, du sollst sie aufstehen lassen, Kleiner! Er klang eher amüsiert als verärgert.
    Elric erhob sich, half Iumara aufzustehen und schaute sie grimmig an. „Das war nicht fair!“
    Und die Kraft eines jungen Mannes gegen die einer zarten Elfe ist fair?
    Elric funkelte Iumara böse an und knurrte zwischen den Zähnen etwas hervor. „Könntest du deinem Haustier befehlen, aus meinem Kopf zu verschwinden???“ Iumara grinste. „Erstmal ist er nicht mein Haustier und zweitens befehle ich ihm gar nichts. Es sei denn, du bist etwas freundlicher.“ Sie trat auf das besagte „Haustier“ zu, streichelte über seinen mächtigen, schuppigen Hals.

    Rauchkringel stiegen aus seiner Schnauze, mit der er ihre Hand antippte. Hallo, Naru. Ein sanftmütiger Ausdruck regte sich auf Iumaras Gesicht, als sie sich an den Drachenleib schmiegte.
    Naru… Er war kein großer Drache, eher klein für seine Rasse, trotzdem war er 5 Fuß lang, seine Schuppen schimmerten im Morgenlicht rubinrot. Ich verstehe nicht, wieso du dich mit solchem Gesindel abgeben musst… Nein, Naru mochte Elric kein Stück, zumindest wirkte es so, doch sie glaubte tief in seinem Herzen würde ihm ihre täglichen Streitereien fehlen. Das habe ich gehört!
    Sie konnte ein Grinsen nicht verkneifen.

    Elric war wieder einmal beeindruckt von der Innigkeit mit der Iumara und Naru einander vertrauten, wie zwei Seelenverwandte. Er redete sich ein, so etwas wie eine Seelengefährtin bräuchte er nicht, dennoch bewunderte er sie. Iumara war wie eine kleine Schwester für ihn, seitdem sie vor 2 Wintern im tiefsten Schneetreiben in Moria angekommen war, in Begleitung von Naru. Er vermochte diese Verbindung nicht zu erklären, doch Elric wusste, Lyana verstand Iumara besser als sonst irgendjemand.

    Iumara trat von Naru weg, legte ihre Hand auf Elrics Arm. „Für jeden gibt es einen Gefährten, Elric. Auch für dich.“ Ihre Sanftmut versetzte ihm ein Stich ins Herz, nur mit Mühe schluckte er den aufsteigenden Kloß in seinem Hals hinunter. Saphiria…

    „Sie gehört zu Fabius. Vergiss das nicht.“ Sie machte ihm keinen Vorwurf, vielmehr riss sie ihn aus der Vergangenheit zurück in die Gegenwart.
    „Du denkst zu viel nach, Elric. Fabius wird bald zurück sein und ihr werdet vollwertige Mitglieder! Freu dich doch.“ Ihre Begeisterung konnte ihn nicht so recht anstecken.

    „Aber hast du nie darüber nachgedacht, dass es ein anderes Leben geben könnte, ein normales Leben?“ Iumara dachte einen Moment nach.
    „Nein. Moria ist mein zu Hause. Ich wüsste nicht, welches andere Leben es für mich geben könnte.“ Sie umarmte ihn. „Und auch du gehörst hier her. Das weißt du. Das weiß ich. Ohne die Diamas würde dir etwas fehlen.“
    Iumara hauchte ihm einen Kuss auf die Wange, nahm Anlauf und sprang die Klippe hinab…

    Im freien Fall fing Naru sie auf, glitt hinauf in den Himmel, während Iumara Elric anlächelte.
    „Übrigens, Syphius ist zurück! Wer zuerst unten ist!“
    Elric rannte, auch wenn er wusste, gegen einen Drachen und seine Reiterin hatte er nicht den Hauch einer Chance...

    Nummero 2

    Was für ein Narr, dachte Naru im Stillen, fixierte weiter das Kaninchen, als er die Schmerzen des Jungen spürte, die Trauer und die Unsicherheit, als wären sie seine eigenen. Irgendetwas stimmte nicht mit dem Jungen, das spürte er tief unter seinen Schuppen. Doch was kümmert mich das schon…? Er behütete und beschützte Iumara, sein ein und alles, sein Herz, seine Seele. Was mit diesem Menschenjungen war kümmerte ihn nicht im Geringsten, oder?

    Frustriert schüttelte der Drache den Kopf und versuchte, sich wieder auf das Kaninchen zu konzentrieren…
    Naru konzentriere sich, schärfte seine Augen, die meilenweit unter ihm das Kaninchen erahnten, schneeweiß war sein Fell, ein kleiner Puschelschwanz, genau die Art von Essen hatte er gern.
    Das Kaninchen ahnte nichts, gar nichts, was für ein dummes dummes Tier… Selbst schuld, wenn es nun als Vorspeise enden würde…
    Vielleicht könnte er ja als Hauptgang den Jungen verspeisen. Der Drache lachte. Ohh jaa, ein Plagegeist weniger auf dieser Welt… Ein Bild von Iumara und Elric trat vor sein inneres Auge, wie sehr sie ihn liebte, obgleich er ein beschränkter Mensch war! Nein, er könnte ihn kein Leid antun ohne Iumara zu verletzen…

    Wieder lenkte der Junge seine Aufmerksamkeit auf sich, was musste er so laut denken? Menschen sind allesamt Narren! Lassen sich von ihren Gefühlen beherrschen, anstelle den Dingen zu folgen, die wirklich wichtig sind! Doch die Gefühle des Jungen weckten seine Neugier, Naru begann zu stöbern – Und erschrak… Auch wenn er sich geschworen hatte, nur Iumara würde für ihn zählen, er musste eingreifen, um ihretwillen!
    *

    Elrics Gedanken drehten sich im Kreis. Verzweifelt versuchte er das Bild der elfengleichen Iumara aus seinem Kopf zu verbannen, wie sie ihm weinend um den Hals fiel, sich einredend, sie würde ihn brauchen! Sie hat Naru… Er würde auf sie aufpassen, wenn er nicht mehr bei ihr wäre…
    Und Saphiria? Sie verabscheute ihn eh, sie würde keinen Gedanken an ihn verschwenden…

    Fabius…? Wenn Fabius ihn so sehen könnte, er würde ihn verabscheuen… Was war er nur für ein grauenhafter Freund! Es war wirklich besser so, wie es ist. Ihn brauchte niemand! Syphius würde ihn wahrscheinlich vermissen – Wen sollte er sonst durch die Gegend kommandieren! Lyana hätte alle Hände voll zu tun, mit Saphiria und Zherr… Zugegeben, die Zankerei mit Naru würde ihm fehlen…
    Und die Neue?
    Ein Kribbeln durchfuhr ihn, doch er verdrängte es, versteifte sich auf den einzigen Ausweg, den er sah:
    Sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen und davon zu laufen…
    Du möchtest fliehen? Feigling! Die allzu bekannte Stimme hallte in seinem Kopf wieder und störte seine Grübeleien. Verschwinde, Naru! Er war wirklich nicht in der Stimmung, sich von einem Haustier sagen zu lassen, was er zu tun oder zu lassen hatte! Ich. Bin. Kein. Haustier! Ruckartig riss Elric seine Hände an seinen Kopf, stöhnte schmerzhaft auf. Ohh ja, Kleiner, ich kann dich leiden lassen, wenn du unverschämt wirst! Elric konnte sich förmlich vorstellen, wie sehr seine missliche Situation den Drachen amüsieren musste. Und, hätte Naru lachen können, wahrscheinlich hätte er es getan. Anstelle dessen landete er in einigen Fuß Entfernung und verzog sein Maul zu einer seltsamen Fratze.

    Elric stapfte wütend auf ihn zu. Du amüsierst mich tatsächlich, Kleiner… Wo gedenkst du denn, hinzugehen? Reichte es nicht, dass er ihm die letzten Jahre zur Hölle gemacht hatte? Musste er ihn nun auch noch die letzte Etappe seiner Reise begleiten??? Ich möchte nur erwähnen, keine 5 Minuten in einem Dorf und der wütende Pöbel geht auf dich los – Und da hat selbst ein Diamas das Zeitliche gesegnet! Dieses Argument brachte Elric nun tatsächlich zum Zögern. Hatte der Drache tatsächlich recht? Natürlich habe ich recht! Ich. Bin. Ein. Drache!! Was sagt uns das??? Ein Drache mit einer enorm vorlauten Klappe! Ich kann dich hören… Naru fauchte. Ich könnte dich in einem Stück runterschlucken und nur deine Knochen wieder ausspucken! Sind nämlich nicht gut für die Verdauung, weißt du...

    Das Kaninchen war mittlerweile über alle Berge, wie Naru am Rande seines Bewusstseins bemerkte. Dank dir ist mein Mittagessen davon gelaufen – Es wäre nur gerecht, wenn du dich an seine Stelle opfern würdest! Narus lange, gespaltene Zunge schleckte über sein Maul, was so lustig anzuschauen war, dass selbst Elric lachen musste.
    Du würdest mich nicht fressen, Naru! Was willst du also von mir? Naru zögerte kurz, dachte noch eine Minute über Elric auf einem silbernen Tablett nach, umgeben von Schweineohren und Puschelschwänzchen weißer Kaninchen, mit einem dicken, roten Apfel im Mund. Mhmm… Du würdest dich wirklich gut als Hauptspeise machen…

    Elric funkelte ihn böse an. Mein Entschluss steht fest! Lass mich durch! So standen sich der rote Drache Naru und Elric Angesicht zu Angesicht gegenüber, der eine schaute amüsiert, der andere entschlossen.
    Sonst was? Naru zwinkerte ihn an. Wütend rannte Elric an ihm vorbei, als der Drache ihn packte und mit ihm gen Himmel flog.
    Spinnst du???? Elrics Herz war für eine Sekunde stehen geblieben, sein Atem ausgesetzt.
    Vielleicht?
    Mit einem amüsierten Knurren flog der Drache zurück zum Schloss Moria…

    [ Editiert von Wolfsblume am 25.06.12 21:51 ]

  • FarbensinnDatum25.06.2012 13:20
    Foren-Beitrag von Wolfsblume im Thema Farbensinn

    Huhu Viola

    Wunderschönes Gedicht, besonders die Assoziation mit den Farben und wofür diese für dich stehen finde ich besonders gut gelungen. (Nicht zuletzt, weil rubinrot meine Lieblingsfarbe ist )
    Das "Bla Bla Bla finde ich grade schön", was wäre ein Gedicht denn ohne Bla Bla Bla, wenn man einfach schreiben würde, was man aussagen möchte.

    Viele liebe Grüße und frohes weiterdichten
    Wolfsblume

  • Shadow Stone - Die Legende der DiamasDatum25.06.2012 13:16

    Huhu, nochmal und einen schönen Tag, auch wenn er hier zu Lande eher Regen als Sonnenschein bringt...
    Erstmal danke für die Antworten - Zu dir, der Fürst:

    Zu aller erst, wenn dir danach ist, alle mittlerweile 78 Word-Seiten in Schriftgröße 10 hier zum Lesen in EINEM EINZIGEN POST vorzufinden, muss ich dich leider enttäuschen... Ich wage mal so zu behaupten, die Wenigsten haben Lust, sich einen solchen Brocken durchzulesen... Ich sagte auch nur (siehe pinke Einleitung ), dass dies der ANFANG ist. Mehr nicht.
    Blut und Gewalt sind Geschmackssache - Auch wenn mir beim besten Willen nun auf die Schnelle kein Fantasy-Werk einfällt, indem diese beiden Dinge keine Rolle spielen. Herr der Ringe - Gewalt und Blut in Masse. Harry Potter finde ich für meinen Teil auch nicht immer für sanfte Gemüter. Selbst die kitschige Twilight-Triologie kommt nicht ohne beides aus
    Blutdurst der Menschen stillen... Eine Verständnisfrage: Warum sollte man etwas schreiben, was dem Geschmack der Leser nicht entspricht, wenn man den Geschmack der anzusprechenden Leser kennt...?
    Etwas Bezauberndes aufs Papier zu bringen kann auch mit Blutdurst und allem, was meiner Meinung nach zu einem richtigen Fantasy dazu gehört, vollbracht werden - Zumal Blut und Gewalt meist eng an das Urmotiv der Literatur gekoppelt sind, dem Kampf zwischen Gut und Böse oder Licht und Finsternis, oder was dir sonst noch einfällt. Dieses Motiv findest du sogar in der Lyrik wieder Aber sei´s drum, danke für deine Meinung (:

    Zu Arminus (Sag mal, eine Frage am Rande: Dein Name ist Latein, hat der irgendetwas mit den germanischen Befreiungskämpfern zutun gehabt? Auf jedenfall glaube ich steht er irgendwo im bellum gallicum...?)
    Danke für das Lob zu meinem Schreibstil und die kleine Fehlerkorrektur (:

    Ansonsten viele liebe Grüße
    Wolfsblume

  • Thema von Wolfsblume im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Hallo erstmal (:

    Hier einmal der Anfang einer kleinen größeren Geschichte, die einmal nicht länger als einige Seiten werden sollte und nun schon ein Ausmaß von 60 Seiten hat... ^^ Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen, viel mehr dazu sagen lässt sich nicht.
    Viele liebe Grüße
    Wolfsblume (:


    Prolog


    Wenn du die einmalige Chance erhalten würdest, dein gesamtes Leben von einer Sekunde auf die nächste komplett zu verändern, dem monotonen Alltag zu entfliehen und etwas völlig Neues, Verrücktes und irrsinniges anzufangen, würdest du sie ergreifen? Würde dich die Angst vor der Möglichkeit, zu versagen, davon abhalten? Wenn es genau DIE Möglichkeit wäre, deine Träume zu verwirklichen? Würde dich der Glaube an ihre Unerfüllbarkeit lähmen, erstarren lassen wie unzählbare Eiskristalle?

    Doch, ich frage dich, wenn sie durch eine unerwartete Drehung des Schicksalsrades doch erfüllbar wären? Was dann? In dieser Sekunde, in der du vor jener Entscheidung stehst, bekämest du die Angst, vor einem Weg, der in seiner Ungewissheit, in ein Leben voller unbekannter Herausforderungen führt? Ungeachtet der Gefahr, dass vertraute Dinge für immer verschwinden können? Ich frage erneut, würdest du diesem Pfad folgen? Ich für meinen Teil bereue meine Entscheidung nicht. Keine Sekunde. Keine Minute. Keine Stunde. Mein Leben war auch vorher schon ein Scherbenhaufen. Schlimmer hätte es eh nicht mehr kommen können, oder? Anfangs war es doch bloß ein Wunsch.

    Ein unausgesprochener Gedanke unter guten Freunden. Der simple Wunsch eines jeden Kindes, etwas Spannendes zu erleben. Ein Abenteuer der Extra-Klasse. Ich wünsche mir nicht, die letzten Monate wären nie passiert. Nur anders. Wir hatten doch nicht ahnen können, dass jene Sommernacht unser gesamtes Leben verändern sollte. Unsere Freundschaft. Und letzten Endes uns selbst. Sie haben uns erzählt, wir werden wie Helden sein. Berühmt, bejubelt, geliebt. Wie in all den Sagen, Legenden, Geschichten, die aus weiter Ferne von Erzählern vorgetragen werden. Spannend. So real, dass es wirke, als geschähe der Kampf direkt vor deinen Augen. Das Klirren von Schwert auf Schwert. Das Sirren der Pfeile in der rabenschwarzen Nacht.

    Das Lodern der Fackeln. Das Wiehern der Pferde. Pures Adrenalin. Bei jenen Sagen stellten sich unsere Nackenhaare auf, jede Pore unseres jungen Körpers begehrte, dabei zu sein und genau dasselbe zu erleben. Die eine, entscheidende Sekunde, in der der Held alles für sich entscheidet, sollte unsere sein. Doch den Weg dahin, haben sie verschwiegen. Wie viele Leichen unseren Weg säumen würden. Das Blutvergießen, dessen Sinn irgendwann gar keine Rolle mehr spielte, Hauptsache, die Sonne wiederaufgehen zu sehen. Erst viel zu spät bemerkten wir, dass dies, unsere Geschichte, keine der Erzählungen der Alten war. Und das zwischen Realität und Erzählungen ein immens großer Unterschied lag. Es gibt kein Happy End im richtigen Leben. Nur das bessere oder das schlechtere Ende.

    In meinem Fall, das schlechtere.
    Ich bereue nichts. Gar nichts. Meine Augen können kein Blutvergießen mehr sehen. Meinem Körper ist das Kämpfen müde geworden. Es ist gut so, wie es ist. Ich ergriff die Hand meines Gefährten. Auch sie war warm, verschwitzt und blutverschmiert. Was spielte das nun noch für eine Rolle. Wir haben unsere Aufgabe erfüllt. Mehr gäbe es eh nicht zu tun.
    Ein Lächeln huschte über sein hageres Gesicht. Aufmunternd. Eine tolle Art, Abschied zu nehmen.
    Ich blickte nicht in den gähnenden Abgrund unter mir, als ich sprang. Es war nur wichtig, dass seine Hand meine hielt. Mehr zählte nicht.
    Wir haben dies gemeinsam begonnen und wir bringen es gemeinsam zu Ende. Ich schloss meine Augen. Eine tolle Art, Abschied zu nehmen.


    Die Dunkelheit umfing die beiden Gestalten wie verloren gegangene Geschwister und schloss sie gebührend in ihre finstere Umarmung. Sie lächelten, als sie fielen. Ohne ein Aufblitzen von Angst in ihren Augen. Der dunkle Stein lag pulsierend in ihrer Hand. Über ihnen brach die Hölle aus. Nein, dass, was sie suchten, war bei ihr. Sie würden es niemals bekommen. Niemals. Und wie als letzten Tribut brachen die ersten morgendlichen Sonnenstrahlen über die Berggipfel Meraks und tauchten die Welt in ihr magisches Licht. Wahrhaftig, eine tolle Art, Abschied zu nehmen...


    [ Editiert von Wolfsblume am 18.06.12 17:33 ]

  • Thema von Wolfsblume im Forum Rund um Literatur, Alt...

    Huhu ihr Lieben! (:

    Ich habe diesen Wettbewerb hier zumindest noch nicht entdeckt, sollte er schon irgendwo geschrieben stehen kann dieses Thema ja gelöscht werden.
    Liebe Grüße (:
    P.S. Hier einmal der Link: http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktu...rbung_tja_1.php



    Treffen junger Autoren – Bewerbung
    AUSSCHREIBUNGSBEGINN März 2012
    EINSENDESCHLUSS 15. Juli 2012 (Poststempel)

    Gerne informieren wir Sie über den Ausschreibungsbeginn und erinnern Sie an das Ausschreibungsende per E-Mail. Bitte tragen Sie sich hierfür in den Verteiler der Bundeswettbewerbe ein.

    Bewerben können sich Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren bis Anfang 20 aller Schularten und Ausbildungswege.

    Zugelassen sind alle Arten von Texten: Prosa, Lyrik, Drama, Reportagen, Märchen, Science-Fiction …

    Bewerbungsunterlagen

    - Bewerbungsbogen vollständig und in Blockschrift ausgefüllt (rechts als Download im PDF-Format)
    - Formatvorgabe: A4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße nicht unter 10, Zeilenabstand 1,5, pro Zeile 60 Zeichen
    - Manuskriptlänge: nicht länger als 5 Seiten (ggf. Auszug), bei Lyrik maximal 10 Texte
    - Manuskripte in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) einreichen

    Auswahl

    Eine Fachjury sichtet die Texte und wählt die Preisträger/-innen aus.
    Das Auswahlergebnis steht Mitte September fest.
    Die Entscheidung der Jury ist endgültig – der Rechtsweg ist ausgeschlossen
    Eine Rücksendung der Manuskripte kann leider nicht erfolgen.

    Preis

    Die durch die Jury ausgewählten Preisträger/-innen des Bundeswettbewerbs werden für fünf Tage zum Treffen junger Autoren nach Berlin eingeladen.

    Im Mittelpunkt des Treffens steht die öffentliche Lesung der Preisträgertexte im Haus der Berliner Festspiele. Darüber hinaus bietet das Treffen den ausgewählten jungen Autor/-innen ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Gesprächen, Lesungen und Workshops zu Prosa, Lyrik, Szenischem Schreiben und genreübergreifenden Schreibexperimenten.

    Alle ausgezeichneten Texte erscheinen in der jährlichen Anthologie, die alle Bewerber/-innen erhalten.

    Bis zu 20 Bewerber/-innen erhalten einen Bücherscheck im Wert von € 50,–.

    Interplay Europe e.V. vergibt ein Fortbildungsstipendium für einen szenischen Text.

  • Thema von Wolfsblume im Forum Rezensionen, Einstelle...

    Heyhu (:

    "Die irische Kriminalautorin zeigte hier wieder ihr volles Können - Suchtfaktor für Krimi-Fans vom Feinsten!" - Diese nette Rezension einer Zeitung machte mich auf das interessant klingende Buch aufmerksam, wohl auch wegen dem mir durchaus bekannten Namen der Autorin Mit seinen an die 600 Seiten ist das Buch jedoch ein echter Brocken, an keinster Stelle hingegen langweilig zu lesen, ein Punkt für "Sterbenskalt". Die Charaktere sind weitgehend facettenreich - Auf Dauer aber sehr vorhersehbar.




    Ein bisschen zur Handlung:
    Frank Mackey, Undercover-Ermittler in Dublin, hat seine Familie seit 22 Jahren nicht mehr gesehen, als ihn ein grausiger Fund in ein uraltes Abbruchhaus seiner Kindheit zurückführt - an einen mehr als dunklen Ort, an dem selbst die verjährtesten, verborgensten Geheimnisse ans Tageslicht kommen und ihn in einen Sog aus Ereignissen zu ziehen drohen, dessen dreckiger Abgrund vor nichts und niemandem halt macht...

    Mir persönlich war der Krimi etwas zu vorhersehbar, der Täter stand für mich nach den ersten 100 Seiten fest. Der Rest des Buches war angenehm zu lesen, aber weniger spannend. Ein wirklicher Höhepunkt des Buches, der besagte Wendepunkt, der krönende Abschluss fehlte mir gänzlich. Viel eher schaukelte sich die Situation über 500 Seiten auf und endete in einer wenig spektakulären Verhaftung, die man erwartet hätte. Schade für das ansonsten gut geschriebene Buch.
    Von daher 6/10 Punkten, meiner Ansicht nach Doch für die Krimifanatiker unter uns, die auch nichts gegen einfließende Familiendramen und alte Liebe haben, nur zu empfehlen

    Viele liebe Grüße

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