Hallo Michael, auch dir vielen Dank für die Kritik. Tja, ich habe es schon gerade in der vorigen Antwort geschrieben, ich schreibe noch nicht so lange und muss mich stilistisch noch sehr entwickeln. Ich habe eigentlich gar keine Ahnung vom Gedicht schreiben. Ich habe einfach vor einem Jahr ein Stift und einen Zettel zur Hand genommen und drauflos geschrieben. Da ich Musiker bin und Songs schreiben wollte, wollte ich die Gedichte nutzen um einen vernünftige textliche Stilrichtung für mich zu entwickeln. Ich schreibe leider nicht so viel, da ich wenig Zeit habe, aber seit dem finde ich, habe ich mich schon weiterentwickelt. Nicht zuletzt wegen Kritiken wie dieser. Vielen Dank nochmals.
Erstmal danke für deine Krtitik Wanderin. Ich konnte leider nicht schneller antworten, da ich 2 Wochen nicht zu Hause war.
Das "man" und "ich" verwende ich am Anfang für eine Situation in der ich mich befinde, die aber die Allgemeinheit ansprechen soll. Das "mir" , welches ich verwende bedeutet einfach nur, dass es mir Mut macht. Ich weiß dabei nicht ob man von "man" sprechen kann. Ehrlich gesagt habe ich mir da gar nicht so viele Gedanken über diese kleinen stilistischen Dinge gemacht. Genau so, wie du es beschreibst habe ich die Zeilen mit dem "bittersüß" gemeint. Vielen Dank noch mal für die konstruktive Kritik, die hilft mir wirklich sehr weiter. Ich bin noch nicht so erfahren in dem Schreiben von Gedichten. Schöne Grüße Clemenza
[f1][ Editiert von Clemenza am: 04.07.2004 13:49 ][/f]
[f1][ Editiert von Clemenza am: 04.07.2004 13:52 ][/f]
Danke für die Antwort. Also wenn ich ehrlich bin, versteh ich nicht so ganz was du mit dem ersten Satz meinst . Wenn du das meinst was ich denke, nein. Denn das Gedicht ist ganz allgemein für bestimmte Vorgehensweisen gemeint, die im Moment so in der Welt stattfinden, bzw. immer schon stattfanden. ( Irak, Israel etc.) Oder reden wir ( bzw, ich) gerade aneinader vorbei ?
Ja es stimmt, " im " klingt schon besser , da hast du Recht. Der Text bezieht sich auf die amerikanische Politik , deswegen "um's Wohl Anderer zu ringen", nicht immer nur ganz patriotisch sich selber und die Vereinigten Staaten zu sehen. Es soll jedoch auch heißen nicht immer in die eigene Tasche zu wirtschaften. Ich wollte beides damit ausdrücken. Das mit dem Colt bezieht sich hier auf die erste Variante.
Hallo ihr beiden, tja ich weiß es auch nicht. Ich finde es aber sehr interessant die Schattenseiten darzustellen. Aber ich habe eigentlich wirklich keine Ahnung, warum ich meist so pessimistisch schreibe und optimistisch denke.
Erstmal danke für die Kritik, schreiberling. Nun, ich habe das Gedicht eher so gedacht, dass quasi der erste Teil aus meiner jetzigen Sicht besteht, dass Ende jedoch mein sehr pessimistischer Blick in die Zukunft ist, wo ich gewissermaßen mich, in vielen Jahren sehe. Aber das kommt wirklich nicht durch. (Ich bin im übrigen im richtigen Leben ein echter Optimist, auch wenn das gar nicht durchkommt)
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Allein, denn es ist keiner da
Ich tret’ hinaus in dunkle Nacht, einsam steh ich nun in weißer Pracht, -einsam, das ist’s, was zu erdrücken mich scheint.
Des Morgens, wenn ich erwache ist niemand da, für den ich Frühstück mache. Keiner mit dem ich reden kann, wenn mein Herz zum Hirn ruft, lass mich ran. Niemand der mir Trost spendet, in dunklen Stunden.
Dabei bin ich nicht einmal der Hässlichkeit geweiht, auch mein Hirn scheint in Reih und Glied gereiht. Doch was nützt es mir den schon, wenn es keinen interessiert.
Schon so oft bin ich gestorben, durch des Amors Pfeil, der nicht traf, die Auserwählte doch trennte mein Herz entzwei
All die kalten Winternächte, in denen ich mich schon fast verächte.
Ich kann wohl nicht in Liebe leben, nicht geschaffen für’s Glück zu Zweit.
Mit vernarbtem Herzen, denke ich zurück, an all die große Liebe, die nichts gebracht hat außer Schmerzen.
Nun bin ich alt, hab’ viel erlebt, und hab mich abgefunden mit den Dingen, dass die Paarung meines Herzens, sei es auch verkehrt, mir wohl immer bleibt verwehrt.
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Sie ist ein Mensch, bei dem man stolz ist, dass man ihm begegnet. Der einem mit einer neuen Welt, mit neuen Erfahrungen segnet.
Nicht weil man ihn liebt, ich kenne sie kaum. Nein, viel mehr scheint so eine Persönlichkeit, die einzig wahre im Raum.
Ihre Gestalt schwer von der Krankheit gezeichnet, die ihr Leben stets begleitet. Doch es ist ihr Umgang damit, ihre Freude am Leben, die man beneidet.
Manche Personen, die man im Leben trifft, verändern dein Denken, denn das Gift, dass ihnen als Bürde auferlegt, scheint sie nicht zu lenken.
Es sind diese Menschen, die deine Persönlichkeit stärken und die du dir als Vorbild ausgesucht. Du wirst es merken, vergessen wirst du sie nie.
Sich an sie zu erinnern, hilft in schlechten Zeiten den Schmerz zu lindern.
Deine Probleme scheinen so winzig, dass du gar nicht wagst darüber zu klagen, und ich möchte fast sagen, das Leben ist wieder so bittersüß.
Es sind diese Menschen, die mir Mut machen, darf man sonst überhaupt lachen ?
Sie zeigen dir auf interessante Weise, das Leben ist eine grausam-schöne Reise. Und an dieser Stelle muss man einen Satz übernehmen, denn er passt, wie kein zweiter auf dieses Leben. Es ist der wichtigste Satz den es jemals gab, nehmt ihn deshalb selbst mit in euer Grab.
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Schwarze Mähne , weht im Wind eine große Herde, groß, das einem das Blut gerinnt.
Sie galoppieren wohin sie wollen, wohin es sie verschlägt, tragen keine Last, haben keine Grenzen, ist es nicht das, was fast jeder verpasst ?
Wilde Pferde, schöner, reiner als jedes Kind, schnell wie der Wind. Ist es das was vielen fehlt?
Eingepfercht in enge Städte, vor Geburt das Leben geplant, Freiheit Was das heißt schon mal erahnt ?
Gibt es doch nur wenige Typen, die wirklich frei sind. Wilde Pferde, die keiner will, doch so manchem seinen Traum nahe legen, der bei ihm zerrinnt.
Ich such’ nach meiner Freiheit, dort wo keine ist, und ich hoff’, das ich’s nicht verderbe. Ich will einer davon sein, hoff’ das ich als Wildes Pferd sterbe.