Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  



 

Sie können sich hier anmelden
Dieses Board hat 574 Mitglieder
16.420 Beiträge & 4.032 Themen
Beiträge der letzten Tage
Foren Suche
Suchoptionen
  • Thema von Clemenza im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Allein, denn es ist keiner da


    Ich tret’ hinaus in dunkle Nacht,
    einsam steh ich nun in weißer Pracht,
    -einsam, das ist’s, was zu erdrücken mich scheint.

    Des Morgens, wenn ich erwache
    ist niemand da, für den ich Frühstück mache.
    Keiner mit dem ich reden kann,
    wenn mein Herz zum Hirn ruft,
    lass mich ran.
    Niemand der mir Trost spendet,
    in dunklen Stunden.

    Dabei bin ich nicht einmal der Hässlichkeit geweiht,
    auch mein Hirn scheint in Reih und Glied gereiht.
    Doch was nützt es mir den schon,
    wenn es keinen interessiert.

    Schon so oft bin ich gestorben,
    durch des Amors Pfeil,
    der nicht traf, die Auserwählte
    doch trennte mein Herz entzwei

    All die kalten Winternächte,
    in denen ich mich schon fast verächte.

    Ich kann wohl nicht in Liebe leben,
    nicht geschaffen für’s Glück zu Zweit.

    Mit vernarbtem Herzen,
    denke ich zurück,
    an all die große Liebe,
    die nichts gebracht hat außer Schmerzen.

    Nun bin ich alt,
    hab’ viel erlebt,
    und hab mich abgefunden mit den Dingen,
    dass die Paarung meines Herzens,
    sei es auch verkehrt,
    mir wohl immer bleibt verwehrt.

  • Thema von Clemenza im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Kleiner dummer Junge


    Angeklatscht die grauen Haare
    an den Kopf, der nicht zuviel zu enthalten scheint.

    Und die Frage ist die wahre,
    was denkt er sich dabei, so kalt zu dirigieren.

    Er scheint ein Mann ohne Gnade,
    aber leider auch Verstand, welches er Bewies in eignem Land.

    Er teilt die Welt in Gut und Böse,
    was auf der Leinwand mit Getöse, immer schon stattfand.

    Doch wie will der Cowboy Frieden bringen,
    wenn er seinen Colt nicht einmal wegsteckt, um um’s Wohl Anderer zu ringen.

  • Thema von Clemenza im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Bloß Bienen

    Man kann nicht mit dem Hammer
    auf ein Bienennest einschlagen.
    Denn die Bienen klein um klein,
    werden dich stechen, ein um ein.

    Und so klein sind ihre Stachel,
    jeder trifft sein eignes Ziel,
    denn sie haben keine Panzer
    nur die Stiche sind ihr Stil.

    Ja so kommt die Menge
    Stich um Stich
    zu mehr Erfolg als du mit Hammer
    auf Ruh und Frieden kommt man so nich.

    Überleg doch mal was zu versuchen.
    Arrangier dich doch mit ihnen.
    Denn es sind ja keine Monster,
    es sind ja nur Bienen.

  • Thema von Clemenza im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Sie ist ein Mensch, bei dem man stolz ist, dass man ihm begegnet.
    Der einem mit einer neuen Welt,
    mit neuen Erfahrungen segnet.

    Nicht weil man ihn liebt,
    ich kenne sie kaum.
    Nein, viel mehr scheint so eine Persönlichkeit,
    die einzig wahre im Raum.

    Ihre Gestalt schwer von der Krankheit gezeichnet,
    die ihr Leben stets begleitet.
    Doch es ist ihr Umgang damit,
    ihre Freude am Leben, die man beneidet.

    Manche Personen, die man im Leben trifft,
    verändern dein Denken,
    denn das Gift,
    dass ihnen als Bürde auferlegt,
    scheint sie nicht zu lenken.

    Es sind diese Menschen,
    die deine Persönlichkeit stärken
    und die du dir als Vorbild ausgesucht.
    Du wirst es merken,
    vergessen wirst du sie nie.

    Sich an sie zu erinnern,
    hilft in schlechten Zeiten den Schmerz zu lindern.

    Deine Probleme scheinen so winzig,
    dass du gar nicht wagst darüber zu klagen,
    und ich möchte fast sagen,
    das Leben ist wieder so bittersüß.

    Es sind diese Menschen,
    die mir Mut machen,
    darf man sonst überhaupt lachen ?

    Sie zeigen dir auf interessante Weise,
    das Leben ist eine grausam-schöne Reise.
    Und an dieser Stelle muss man einen Satz übernehmen,
    denn er passt, wie kein zweiter auf dieses Leben.
    Es ist der wichtigste Satz den es jemals gab,
    nehmt ihn deshalb selbst mit in euer Grab.

    Denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • Thema von Clemenza im Forum Texte aller Art, Gedic...

    Schwarze Mähne , weht im Wind
    eine große Herde,
    groß, das einem das Blut gerinnt.

    Sie galoppieren wohin sie wollen,
    wohin es sie verschlägt,
    tragen keine Last,
    haben keine Grenzen,
    ist es nicht das, was fast jeder verpasst ?

    Wilde Pferde,
    schöner, reiner als jedes Kind,
    schnell wie der Wind.
    Ist es das was vielen fehlt?

    Eingepfercht in enge Städte,
    vor Geburt das Leben geplant,
    Freiheit
    Was das heißt schon mal erahnt ?

    Gibt es doch nur wenige Typen,
    die wirklich frei sind.
    Wilde Pferde, die keiner will,
    doch so manchem seinen Traum nahe legen,
    der bei ihm zerrinnt.

    Ich such’ nach meiner Freiheit,
    dort wo keine ist,
    und ich hoff’, das ich’s nicht verderbe.
    Ich will einer davon sein,
    hoff’ das ich als Wildes Pferd sterbe.

Inhalte des Mitglieds Clemenza
Beiträge: 13
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz