War ja nun doch nichts mit dem fröhlichen Weltuntergang. Egal, feiern wir eben fröhliche weihnachten.
Dir und allen da draußen wünsche ich ein paar schöne besinnliche Tage mit oder ohne Familie. Der WU kann warten. Katastrophen gibt es leider genügend ohne ihn.
Wie der Titel schon sagt 'leben nach der Zerfleischung'... Wie immer hast du dein Ziel erreicht. Die Zerfeischung ist allgegenwärtig. Deine Geschichte ist für mich ebenso amüsant wie schaurig. Gewollt oder ungewollt, ich sehe, was sich unter den schmutzigen Sternen der Stadt verbirgt. Andre müssen das ja nicht sehen. Ich tu's und kann darüber noch köstlich lachen, denn zum heulen und fürchten sind noch 10 % von 865 ~ ? Zeit.
Schön, mal wieder von dir gelesen zu haben. Ohne die Sterne ist das Universum ein Nichts.
über die genauigkeit vermag ich nicht genau zu berichten,
aber es soll tatsächlich so sein, dass der mensch genau in dem moment, da er sein leben aushaucht um 21 (oder 23) gramm leichter sein soll. Einige meinen, dass das die Seele sei, die in genau dem moment ihre irdische Herberge, ein menschliches Wesen, verlässt.
... " Und sonntags immer war sie im Park ... dort, wo die Karpfen um eine Scheibe Weißbrot schnattern, es nicht abwarten können, abgefischt zu werden für ein Blau, farbiger als die Fischer zu ersaufen vermögen..."
@gast: DAS hat Poesie... ... aber es ist nicht auf Gastes Geist gewachsen
Im Übrigen ist zu dem was DAV zu sagen hat nichts zu sagen. Schade um jeden geschundenen Buchstaben des Alphabets. Arminus spricht mir aus Herz und Seele.
... sie landet in der Zwischenfase am Rande auf dem Rotweinglase. Meistgehasste Obstfruchtfliege, wehe ihr, wenn ich sie kriege. Alles, was von ihr dann blieb, ... ein Pünktchen auf dem Plastiksieb.
liebe Grüße von nuncine
@ tHEfOOl ... sei nicht so streng. Das Leben ist viel zu schön, als es sich mit Ermahnungen zu verunsüßen.
Die Seele wiegt 21 Gramm. (UN>bekannt, jedenfalls nicht nun)
ZitatSie wird dir in die Wiege gelegt und ist unsterblich. Sie allein bestimmt, wer sie berühren darf. Und du kannst sie nur einmal verschenken. Du berührtest ihre Seele, dafür schenkte sie sie dir. Sie zurückzunehmen ist unmöglich. ... Tula Sykor 1980
und ich armes Schaf träume immer noch auf meiner grünen Wiese ...
... die Raben und die Krähen, die Geier, sie, denen Egoisten die Lebensgrundlagen stehlen... ja, rainy, ihr Rufen ist ein Abgesang. Insofern ... hast du Recht.
ich hoffe, du lässt dich von Streusalzwiese, verwä(be)sserungswütig, wie er just war, nicht gleich unterkriegen.
Gefühltem Sein diese Ausdrucksstärke zu verleihen, wie ich finde, dass es dir gelungen ist, ist schon besonders.
ZitatLiebenswürdig stolpere ich durch die Fallen des Lebens Und niemand kommt mal auf die Idee mir die Hand zu reichen Vielleicht bin ich einfach nur zu scharfsinnig Oder nicht gerade symphatisch
...Klasse, gefällt mir sehr gut, denn diese liebenswürdige Stolperei hat so etwas Scharfsinniges, womit du tatsächlich oft umsonst auf Sympathien hoffst.
Insgesamt würde ich den Text kürzer fassen, um das Wesentliche nicht in der Masse versumpfen zu lassen.
@ Streusalzwiese Rechtschreibung und Grammatik, o.k., auch das ist wichtig. Lorena, die hier zum ersten Mal einen Text, noch dazu einen guten, ins Forum stellt gleich zu zerfleischen, das find ich nicht so gut. Bei allem Respekt zum Nihilsmus, Hans-Hubert Stw., die Dosis macht das Gift. Ah, jetzt versteh ich, stolper halt auch nur durch die Fallen... und habe mir, lb. Lorena, auch die eine oder andere Streichung erlaubt.
Heinz Erhardt lässt gar nicht grüßen, denn so Oval ist es EI - nfach nicht mit dem EI.
Harald, der sture Oberhesse, spricht hier nicht von Ovalitäten und 4-Minuten-Eiern. Er spricht hier vom Aufbau der Welt ... "... Abgeschreckt und auf(ab)gerissen nach 3 Minuten ...".
machst dich hier so rar, wie ich in den letzten wochen. Was aber nicht heißt, dass ich die Träume überwunden habe und mittlerweile schlafe.
Mal abgesehen von einer selbstverliebten Klientel, wer hat sich nicht mehr erhofft von Irgendetwas?
Diese Welt ist - wer immer mich für ein gewisses Maß an Naivität verhauen will - WUNDERSCHÖN !
Wie gerne bin ich naiv genug, mein Regenzelt aufzubauen, Wie herrlich ist es, in Sturm und Regen am Strand zu laufen, Die Gischtkronen der eisigen Wellen in meinem Herzen. Grauenhaftes Wetter für die Einen, Mich lässt es Wärme fühlen, warme Erinnerungen erwachen. Nichts vermisse ich. Kälte nicht und Wärme. Ruhe nicht und nicht, was war.
Da habt ihr ein Thema aufgegriffen, sehr kontrovers.
Soziale Unabhängigkeit ist aus meiner Betrachtung zum Überleben unmöglich.
Entweder du hast reiche Vorfahren, einen Job, oder Hartz IV.
Ein aus der Gesellschaft, sprich der Sippe, Ausgestoßener, der mag sich sozial unabhängig betrachten. Die Palette reicht von Selbstmitleid bis Selbstüberschätzung. Wir, da schließe ich mich nicht aus, zocken ums Überleben, betrachten uns als etwas Besonderes. Diese Art der Dekadenz steht der, die Phallussymbole, sprich Radkappen von Nobelkarossen der Hautewolaute mit Brillies zu bekleben, dem containerweise Horten leerer Flaschen in nichts nach. Das ist ein extremer Vergleich, einen Unterschied sehe ich nicht.
Unabhängigkeit fängt für mich in den Gedanken an. Keine Fessel kann mich hindern, meine Gedanken zu denken. Nur darin, lb. Jürgen, besteht meiner Ansicht nach Unabhängigkeit. Eine materielle Unabhängigkeit ist schon deswegen nicht möglich, weil die Spezies Mensch dann nicht nur in Afrika, sondern grundsätzlich mangels Materie von Körnern, Wasser, organischen und geistigen Stoffen usw. verhungern, verdursten und verkümmern würde.
... "... Die Gedanken sind frei ..." ... Mögen sie es bleiben und nicht von Mega's und Giga's, Brillies und aufoktruierten Frasen gestohlen werden!
@ Blume des Salzes, Kristall lebenschöpfenden Meeres, Hans-Hubert Streusalzwiese ...
Dein "Monologisches Gebrabbel eines nihilistischen Exhibitionisten" ist die Poesie des gnadenlos optimistischen Pessimisten.
Der Titel allein spricht für sich und ... für dich und die, die sich einer Antwort bemüßigen. Also auch für mich.
Was also, was, Hans-Hubert, ist ein "... nihilistischer Exhibitionist...?"
Alles Vorausgegangene mal weggelassen, hast du die Frage beantwortet. Ein n.E. ist ein ganz "normaler" Spießer, der sich nicht an den FKK-Strand traut, obwohl er gern nackt baden möchte. Statt dessen zeigt er mit nacktem Finger auf andere und streut Salz auf fremde Wiesen, sein eigenes ICH im allgemeinen Zersetzungsprozess untergehen zu lassen. Das, was erwartest du, ist nichts, als die provokative Aufforderung, nihilistische Positivisten ins Negative zu verkehren.
Was sagt der Nihilist? ... "Das Leben ist Mist!".
... alte nihilistische Bauernregel: "Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich's Wetter..."
wäre ich die Frau gewesen, so hätte ich Otto niemals wieder her gegeben.
Ohne den Schluss, da Otto bei seinem nachlässigen und gelangweilten Menschen, der nicht mal nach ihm suchte, abgegeben wird, wäre es eine richtig gute Geschichte. Armer Otto!