ZitatGepostet von Miss Rainstar und auf hilfe und vitamin b ist man heutzutage angewiesen, egal wo...
Hier muss ich ihr in gewisser Hinsicht Recht geben, allein die Mitgliedschaft in diesem und anderen Foren bedingt einen Wissensvorsprung gegenüber unbedarften Neuanfängern, der durch aktive Mitarbeit noch erweitert wird, zur Verbesserung der eigenen "Schreibe", des eigenen Stils, führt, Kontakte zu Leuten ermöglicht, die einem, wie auch immer, weiterhelfen können und - sehr wichtig - vor den Fängen der Abzock-Verlage schützt.
In wie weit man sich dann, aus der Erkenntnis heraus >>
... anders nicht zur Verlegung zu kommen
... ein zu spezielles Thema zu haben, das sich kaum verkauft
... nur eine begrenzte Anzahl für einen besonderen Zweck zu brauchen
... dass die Wartezeit bei dem in Frage kommenden Verlag zu lang ist*
auf einen möglichst fairen Dienstleister - und das ist, wenn man kein fertiges Buch im PC hat, in keinem Falle BoD Norderstedt - einlässt, das bleibt den einzelnen AutorInnen überlassen.
* In einem anderen Forum gelesen, da wurde von einem Verlag (vss) sogar ein Wettbewerb gestartet, Gewinn eine Verlegung, die "Gewinner" warten seit zwei Jahren mehr oder weniger geduldig auf die Einlösung des Wettbewerbgewinnes!
Also, Vitamin B kann außer >>Beziehung zu "Machern"
auch
>> Beziehung zu Insidern, Tippgebern, Freunden sein
Die Mitgliedschaft in literarischen Internet-Zirkeln ist zwar in sich kontrovers zu beurteilen, doch alleine der gedankliche Austausch macht es für viele schon lohnend, wenigstens ab und zu solch ein Forum (sei's nur als Gast) aufzusuchen. Aktuelle News aus der Szene, Erfahrungsaustausch, vielleicht sogar konstruktive Kritik zu Konzepten und Texten im Detail - das ist ein breites Feld mit vielen positiven Aspekten. Und wenn auch nur ab zu ein ambitionierter Autor davor gewarnt werden kann, für seine „Kunst“ auch noch Geld zu bezahlen, dann hat jede dieser Communities ihre vollste Berechtigung. Schade ist nur, dass in der Regel zu viele Möchtegern-Schreiber mit schlecht redigierten Texten zweifelhaften Gehaltes auf sich aufmerksam machen möchten, und dadurch vielen Portalen den Anstrich von Laienclubs geben, der nach außen hin nicht immer gerechtfertigt ist. Oft genug verbergen sich unter vielen belanglosen Textchen wahre Perlen. Aber ... man kann sich ja damit zufrieden geben, ab und zu ein paar lockere Diskussionen zu führen, gelegentlich vielleicht ein paar Streichelheiten für die gebeutelte Literatenseele einzustreichen und alles in allem ein wenig Spaß zu haben. Der professionelle Anspruch steht auf einem anderen Blatt.
Und ... Gast 21:33 (bei mir heißt Du jetzt so), dass wahres Talent IMMER irgendwie durchkommt, das ist vielleicht ein bisserl sehr blauäugig. Letztlich steckt sogar in Literatur als Hobby eine ganze Menge Zeit und Geld drinnen ... und wer sich das nicht leisten kann, wird sein Talent (auf Literatur bezogen) schlichtwegs in der Pfeife rauchen müssen. D’accord?
In diesem Sinne: Ich wünsche allen, die Freude am Schreiben haben, die Möglichkeit, ihr Talent auszuleben – und dass sie so fair gegenüber Fremdlesern sein mögen, ihre Texte nicht zur zu korrigieren, sondern vielleicht vor der Veröffentlichung in einem Literatur-Forum auch noch ein bissel darüber nachzudenken, ob das wirklich ein Text ist, den andere lesen möchten!
LG zum Vatertag (Ich werde jetzt bei Regen mit meinem Hund spazieren gehen. Aber ... die Kindleins stehen alle schon parat und wollen entweder mitgehen oder im Haushalt helfen. Toll!)
Alex tHE fOOl
"FEUERAUGEN" (3 Bände: 1-Das Dorf, 2-Drei Städte, 3-Das Schloss) Mein Roman im Buchhandel
deine kinder wollen -FREIWIILLIG- im haushalt MITHELFEN???? wo hast du die peitsche versteckt??? komm sag schon!!!
@ all
nene...dass talent IMMER erfolg hat oder zum erfolg führt, stimmt so nicht. dann müsste es entschieden mehr gute künstler aller genres auf dem markt geben
Okay, ich stimme Harald und Alex dahingehend zu, daß, wenn man Vitamin B auch als Hilfe durch Informationen definiert, selbiges sicher hilfreich ist. Demnach d'accord.
Ich glaube aber, Miss Rainstar meinte eher, daß man beziehungen zu Verlagen haben muß, um erfolgreich veröffentlichen zu können. Und das stimmt einfach nicht. Dann müßte ja jeder neue Autor, der gerade groß oder auch nicht ganz so groß rauskommt, entsprechende Vitamin B haben. Das trifft sicher in 99 % aller Fälle nicht zu. Und genau hier stehe ich zu meiner Ausgangsthese: Talent setzt sich langfristig durch, sofern talentierte Autoren einen langen Atem haben. Die Betonung hier liegt auf "talentiert" und "langer Atem". Sicher fällt auch mal jemand durch das berühmte Rost. Das ist leider so. Nur glaube ich, daß 99,99 % aller (Hobby-)Autoren, die sich selbst als gut erachten, aber niemals publiziert werden, eben kein allzu großes Talent haben. Aber vielleicht seht Ihr das ja anders?
Zitat Nur glaube ich, daß 99,99 % aller (Hobby-)Autoren, die sich selbst als gut erachten, aber niemals publiziert werden, eben kein allzu großes Talent haben. Aber vielleicht seht Ihr das ja anders?
Die letzte der vier Neuenen ist vielleicht übertrieben, aber wenn man die Erhebung zu Grunde legt, dass ein Viertel der deutschen Bevölkerung meint, fähig zu sein, ein Buch zu schreiben, also 20 Millionen Deutsche und davon dann zehn Prozent dies in Angriff nehmen, dann sind wir bei zwei Millionen Veröffentlichungswilligén.
Und 0,01 Prozent wären dann nur 200 fähige Autoren, tauschen wir doch die letzte Neun gegen eine null, einverstanden? 2000 können wir gelten lassen!
LG
Harald
Liebe Grüße vom
Dichter, Denker- Lenker
Harald
Um ein Ziel zu erreichen ist nicht der letzte Schritt ausschlaggebend, sondern der erste!
Okay, einverstanden. Von den 2.000 Talentierten fallen dann schätzungsweise 500 durch den Rost. Bleiben 1.500 Talentierte, die veröffentlicht werden. Jetzt kann jeder für sich selbst beurteilen, ob er zu den 0,1 % aller Autoren gehört, die wirklich Talent haben.