Keinerlei (Vor-)Kosten Bei den Printausgaben —> Autorenexemplare können in kleinen Mengen geordert werden
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Von Amazon-Selfpublishern hört man viel Lob - leider ist durch die Unmasse Schrott, die dort veröffentlicht wird, eine Verlegung nicht geradr eine Ausdzeichnung.
Frankfurter Verlagsgruppe, Großer Hirschgarben in Frankfurt/Main, unter anderem auch mit dem Brentano-Verlag und dem Literaturfernsehen, das sind Verlage/Institutionen, die sich ihre Dienstleistungen in aller Regel gut bezahlen lassen.
Um nicht anzuecken, sagen wir es mal ganz vorsichtig so:
Normalerweise werden AutorInnen verlegt, ohne etwas bezahlen zu müssen, ohne gewisse Mindestabnahmen, ohne für die Werbung selbst sorgen zu müssen …
Die Regel ist, dass AutorInnen ab dem ersten verkauften Buch Geld vom Verlag bekommen!
… sein Manuskript einreichen, die haben einen guten Namen und eine gute Qualität. Jedoch ist da die Hürde auch schon recht hoch, überhaupt angenommen zu werden
Ich persönlich empfehle eine Veröffentlichung im AAVAA-Verlag, dieser Verlag setzt aber ein durchlektoriertes Werk voraus, auch ein Cover - zumindest ein Bild - sollte vorhanden sein.
Der Vorteil:
Es werden auch Printausgaben erstellt
Der Nachteil, ganz klar:
Kein Lektorat, kein Korrektorat, dafür müssen die AutorInnen schon selbst Sorge tragen - und sollten es auch tun!
Drei, vier Verwandte und/oder Bekannte, die das Buch gelesen und abgenickt haben sind kein Kriterium, da werden grottenschlechte Texte "gut" gefunden ...
das ist ein Deutscher, der das geschrieben hat - und die Rezensionen sind von "Eintagsrezensenten" ...
Da hat ein Autor seine Schreibschwäche glorifiziert - siehe Titel - und zu enthaltenen Fehlern offensichtlich noch "interessante" dazugeschrieben, wobei unter "Mama Wunderlich" sogar - für das eigene "Geschreibsel" - der Autor selbst die Rezi geschrieben haben könnte!
ZitatGepostet von Arminus Den wartenden Damen und Herren am Zielort präsentierte er sich dann so, wie Gott ihn erschaffen und sein Bursche übermalt hatte - aber ohne jegliches Kleidungsstück!
Da durfte er sich aber nicht allzu viel bewegen, sonst hätte ein verdächtiges Wackeln eines Körperteils unterhalb der Gürtellinie die Sache auffliegen lassen.
Am Ziel war das ja wohl eher erwünscht, man sollte die absolute Nacktheit erkennen - und während des Rittes sorgte die Körperhaltung eher für eine "Verdeckung" ...
Um die völlig richtige Darstellung von Schreibmaschine nicht so knallhart stehen zu lassen:
Es gibt genug AutorInnen, die auf jeden Fall veröffentlicht werden wollen, egal, wie grottenschlecht iht Manuskript auch ist. Wenn sie ein wenig suchen, so landen sie auch bei Kleinverlagen, die dies für eine recht geringe "Risikobeteiligung" in Form von Festabnahmen zweichen dreißig und hundert Autorenexemplaren machen.
Vorteil für die jeweilige Seite:
Die AutorInnen sind verlegt mit Anmeldung im Buchhandel und was sonst noch dazugehört, haben ihre georderten Bücher bezahlt und können sich veröffentlicht nennen - und mit den Büchern machen, was sie wollen, verschenken, stiften, neu und gebraucht verkaufen (Buchpreisbindung beachten!) oder für die Enkel und Urenkel lagern!
Der Verlag hat nichts - oder kaum - draufgelegt und hat ein Buch mehr im Verlagsprogramm!
In 99,99 Prozent der Verlegung solcher Bücher wäre eine Verlegung über einen normalen Verlag unmöglich gewesen!
für einen bekennenden Exhibitionisten ist das schon ein sehr verhaltener Text, leider aber auch nicht ganz Limerick-konform.
Ich habe ihn ein wenig umgeändert, mal schauen, wie das ankommt >>
Es hing auch am Seile ein Schotte im Rock, die Beine so krumm wie ein uralter Bock. Nach schottischem Brauch unterm Kilt bis zum Bauch leicht einsehbar , das war für viele ein Schock.
Leicht und locker kommt dein Gedicht herüber, es versprüht Laune - und macht trotzdem nachdenklich.
Sauber im Versmaß, ich sehe es als vierhebigen Anapäst mit einer ausgelassenen unbetonten Auftaktsilbe, man kan auch definieren: Pro Zeile ein Jambus und drei Anapäste.
Genug des Lobes, eine klitzekleine "Ungereimtheit" lässt mich nur 99 von 100 Punkten geben - so man diese Punktzahl vergeben könnte!
Wie wäre es damit?
Lässt Wiesen erblühen die einst waren karg. Gehört einem Kinde, so jung und ohn´ Arg.
In Zeiten, in denen Verlage schneller sterben als eine nicht unbeträchtliche Menge an Neugründungen dagegen stehen sind Verlagsneugründungen nur sinnvoll, wenn besondere Gründe vorliegen. Besondere Gründe sind in aller Regel im finanziellen Bereich zu suchen und nur angebracht, wenn zu erwartende Gewinne bestimmten Gruppen und Gruppierungen direkt zufließen sollen. Für eigenverantwortliche Buchverlegungen ohne Risiken gibt es BoD Norderstedt, Epubli usw, ich rate zum AAVAA-Verlag, da dort keinerlei finanziellen Vorleistungen gefordert werden. Was alle gemeinsam haben ist, dass man für Cover und Lektorat selbst verantwortlich ist.
Bei einer Verlagsgründung ist man, neben dem unternehmerischen Risiko, selbst verantwortlich für:
Die Firmengründung, die Finanzierung die Suche nach einer Druckerei den Kauf der ISBN--Nummern die Anmeldungen (VLB, Online-Buchhandel, usw) die Werbung den Vertrieb die Lagerung und, und, und
Du hast, ohne ein Buch gedruckt zu haben, einen Tausender an der Backe, ein gutes Lektorat kommt pro Seite mit mindestens 2,50 € , besser ca 6,00 € dazu, der Druck für ein 300-Seiten-Buch noch mal mindestens knapp 3 Euronen pro Buch und, und, und ...
Stimmt so nur bedingt, meiner Meinung nach hängt die Bundesregierung an fast unsichtbaren Schnüren, die von der Großindustrie/dem Großkatital (das über diverse Einlagemöglichkeiten im Grund wiederum ein Teil der Bevölkerung ist) bewegt wird, so wie jedes Marionettentheater.
Fazit: Der gutverdienende Nachbar, der sein Geld möglichst gewinnbringend anlegt,stöhnt zwar genauso über die Spritpreise, ist aber im Grund genommen mit daran Schuld, dass sie so hochschnellen ...
ZitatGepostet von Rudi Nein, Harald, die Bandbreite ist nicht zu groß. Ich habe nach dem Durchschnittseinkommen von Schriftstellern gefragt, und das betrug im letzten Jahr laut Künstlersozialkasse ca. 13.500 Euro.
Hallo Rudi,
im Prinzip bestätigst du mein Posting mit dem Durchschnittseinkommen, denn da Mitgliedschaft ja, ich zitiere ...
"Nur-Autoren, die über die Künstlersozialkasse versichert sind, werden dort aufgenommen mit dem Mindesteinkommen von 5.200,00 € und dem Höchsteinkommen von 45.900,00 € jährlich."
... betrifft ist der Anteil der unter 13.550 Euro liegenden deutlich höher als der "Besserverdienenden", wenn es sich ausgleichen sollte, so läge der Schnitt bei ~ 25.500 Euro ...
Alle diese Berechnungen fußen auf den AutorInnen, die der Künstlersozialkasse angeschlossen sind, alle, deren Jahreseinkommen über 45.900,00 € jährlich liegt, die sind in deinem Betrag nicht erfasst, also liegt das Durchschnittseinkommen alle Nur-Autoren deutlich höher, das Jahreseinkommen aller veröffentlichten Autoren - da bei sehr vielen in den roten Zahlen - deutlich niedriger ...
Zu Autoren allgemein noch dies ...
Die Umfrage unter 25.000 Autoren in Deutschland und Großbritannien ergab für professionelle Autoren (definiert als Autoren, die mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit Schreiben verbringen) in Deutschland im Jahr 2005 folgende Ergebnisse (Auswahl):
Sie erzielten ein mittleres Einkommen von 12.000 Euro („median income“, also der Wert, der die Stichprobe in zwei Hälften teilt, nicht zu verwechseln mit dem Durchschnittseinkommen). Das entsprach 42 Prozent des mittleren Nettoeinkommens aller deutschen Erwerbstätigen. Also gehen wir mal im Schnitt von einem monatlichen Bruttoeikommen von rund tausend Euro aus, eher weniger ...
Es gibt Schriftsteller, die nur von der Schriftstellerei leben, die 5.000 bis 10.000 Exemplare pro Jahr verkauft bekommen, die haben in etwa das gleiche in Euro als Jahreseinkommen zur Verfügung!
Und es gibt Schriftsteller mit Millionenumsätzen, also auch Millioneneinnahmen!
Und alles dazwischen ist normal!
Ich kenne einige, die gehen einen normalen Beruf nach und schaffen dazu im Jahr ein Buch, für die ist das ein willkommenes Zubrot, für das sie lange arbeiten.
Ich kenne eine Übersetzerin, die damit ihren Lebensunterhalt bestreitet und auf den Durchbruch mit eigenen Büchern hofft, bisher vergeblich, immerhin hat sie einen Verlag und wird Jar für Jahr mit bescheidenem Erfolg (siehe oben) veröffentlicht!
Und ich kenne genug, die sich ihre Verlegung selbst finanzierten und nun auf den Büchern und den Schulden hocken!
Ein Frank Schätzing kann sich, wenn er auch nur 8 Prozent Honorar hätte und seine Bücher im Schnitt nur 10,00 € kosten würden mit Sicherheit entspannt zurücklehnen.
Der Einfachheit halber gestehen wir ihm mal ca 10 % von 10,00 € Netto-Buchpreis zu, dann hat er bei ...
... Seine bisherigen Bücher erreichten eine Gesamtauflage von 8,5 Mio. Exemplaren ...
Nur-Autoren, die über die Künstlersozialkasse versichert sind, werden dort aufgenommen mit dem Mindesteinkommen von 5.200,00 € und dem Höchsteinkommen von 45.900,00 € jährlich.