interessanter Text, ich würde gerne verstehen, warum das lyrische Ich ins Tal des Vergessens verbannt wurde, nur weil es zu sehr am Leben der anderen teilnahm. Was ist daran verwerflich, am Leben anderer teilzunehmen?
ZitatGepostet von mkay "ich finde, ein Gedicht muss überarbeitet werden. Das ist ja die Herausforderung: Die Stimmung + die Aussage muss ehrlich bleiben, nur die Form bzw. der Ausdruck ist es, die sich verändert."
ja ich verstehe was gemeint ist trotzdem überarbeite ich meine gedichte nicht so gerne ... es kommt aus mir und überarbeitung ist für mich es für die gesellschaft netter zu machen ... damit es denen gefällt ... ohne die titanic ist mein gedicht für mich nicht meins ...
netter machen würde ich es nicht nennen. Mir geht es so, wenn ich meinen ersten Gedichtentwurf geschrieben habe, dann verstehen andere es nicht so, wie ich es will. Und weil ich verstanden werden will, überarbeite ich es. Aber natürlich hast du als Autor das letzte Wort und wenn was für dich reingehört, dann gehörts auch rein. Jedem Recht machen kann man es sowieso nicht.
[ Editiert von Administrator Wanderin am 26.04.07 21:09 ]
ZitatGepostet von mkay danke schön ganz ehrlich das mit der titanic hat mir schon mal jemand gesagt aber das kam einfach so in my mind und ich finde es schäbig bei gedichten veränderungen vorzunehmen weil es dann irgendwie nicht mehr richtig ehrliche lyrik ist... vielen dank für das commi
ich finde, ein Gedicht muss überarbeitet werden. Das ist ja die Herausforderung: Die Stimmung + die Aussage muss ehrlich bleiben, nur die Form bzw. der Ausdruck ist es, die sich verändert.
Hallo Fee! Also mir gefällt der Text sehr! Was mir jetzt beim ersten Lesen aufgefallen ist, dass du Jami zuerst als wütend beschreibst, und dann ist er verlegen, weil er das Essen versaut. Ich könnte mir vorstellen, dass er, wenn er so schnell wütend wird, auch ausrastet oder rumschreit aber jedenfalls nicht verlegen ist. Und die Sache mit den Namen... ich weiß nicht, ob Shila ein real existierender Name ist, aber Sue ist es und irgendwie passt der für mich nicht in eine Fantasygeschichte. Aber das ist eher eine Kleinigkeit.
Ich mag die Sprache des Gedichts, vor allem in der ersten Zeile... Ich hab aber mit drei Zeilen ein Problem. Die Zeile >Denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt!< klingt mir zu abgedroschen, das habe ich schon zu oft gehört. In der Zeile >Und was ich mag, das kriegst du auch!< stört mich das Wort 'kriegst', das klingt so umgangsprachlich. Und in der letzten Zeile frage ich mich, ob es nicht 'meines' Atems Hauch heißen muss...
ach so. Ich hab mich schon gewundert. Aber dass man ne Ablehnung kriegt, ohne dass das Manuskript gelesen wurde... Dann solln sie gleich schreiben: wir habens nicht gelesen, weil es unangefordert kam. Das wär wenigstens ehrlich.
Also ich mag den Herbst. Heute nacht bin ich durch unser kleines 'Städtchen' gelaufen und der Mond schien durch die kahlen Äste... dazwischen noch der Kirchturm... ich fands schön.
ZitatGepostet von Schreiberling Macht es überhaupt Sinn, solch einem Verlag ein Manuskript zu senden? Ich denke, ohne das man dort jemanden persönlich kennt, hat man keine Chance - nicht als Neuling. Viele Grüße Schreiberling
Soll das heißen, wenn man Beziehungen hat, schafft man es (bei solchen Verlagen) und wenn nicht, dann nicht?
Hi Rainstar, Die ersten zwei Strophen find ich überwältigend schön. Einfach aber trotzdem poetisch. Mit der dritten Strophe kann ich nicht viel anfangen, sowohl mit dem Begriff 'Seelentier' als auch mit dem Sinn. Ich kann sie den anderen beiden nicht so wirklich zuordnen. Und den Titel würde ich auch noch überarbeiten.
Ich vermisse an dem Gedicht konkrete Sachen. Sowas wie du schon geschrieben hast:
Ich wurde geboren, um lila Blumen am Wegesrand zu entdecken.
Das ist konkret. Das zeigt, dass Kleinigkeiten das Leben lebenswert machen. Aber solche Sätze wie: Um die Hoffnung zu sehen, um Träume zu verwirklichen.
sind zu allgemein. Welche Träume verwirklichst du? Ich habe in meiner Schreibgruppe lernen müssen, dass ein Gedicht die Ansicht des Autors zeigen muss, die Gefühle des Autors. Das Leben kann man in sovielen Stereotypen beschreiben aber was zählt, und was interessant ist, ist die eigene Empfindung, die eigene Sicht auf die Welt.
Außerdem finde ich solche Wörter wie 'treuester Gefährte'- wer ist das? oder 'verweilen' zu abgehoben. Und warum besteht der See aus 'tausend Meeren'?
Wenn du konkrete Situationen beschreibst, kann es ein sehr schöner Text werden, einer der mich überzeugt, dass das Leben schön ist.
Weiterhin viel Spaß beim Schreiben, Lieber Gruß, Wanderin
Ich finde besonders den letzten Absatz des Artikels... mmh... aufschlussreich?
Ich zitiere: >Der Chef des Tourismusrates, Matthew Hingerty, nannte Irwin eine „Australische Ikone“, die dem Land hunderte Millionen Euro an Tourismuseinnahmen gebracht habe, wodurch hunderte Menschen einen Job hätten. Steve Irwin hinterlässt eine Frau und zwei Kinder im Alter von 3 und 8.<
Die Arbeit, die dem Land hunderte Millionen Euro an Einnahmen gebracht hat, hat ihn seiner Familie beraubt. Wo sind die Prioritäten?
Dein Gedicht find ich sehr interessant. Für mich steigert sich das Gedicht zur Strophe: >Du sprichst von oben abgehoben deine Worte peitschen Wunden deine Zeilen sie umrunden Körper Köpfe winden sich um alte Zöpfe hinterfragen (hintergehen?) jeden Sinn< Die Strophe gefällt mir.
Ab da fällt es für mich etwas ab. Ich kann auch mit den Zeilen >raffst du was da Macht geworden Untergang und Menschen morden< nicht viel anfangen. Ebenso mit dem Wort >Ovationen<
Und warum am Ende die >Masse gegen Individuum< ist, verstehe ich nicht. Das klingt für mich auch wie der Versuch einer Zusammenfassung der Aussage des Gedichts aber es steht für mich im Gegensatz zu dem, was ich in dem Gedicht lese.
Das Ende (stumm) ist ein guter Kontrast, ist aber auch etwas deprimierend, weil es die hilflose Position des Ichs zeigt.
Die WM an sich find ich schon spannend, obwohl ich kein Fussballfan bin. Was ich ätzend finde ist, dass alles darauf bezogen wird. Brottüten sind mit Fußbällen bedruckt, es gibt Fußballeis und Fußballwurst... das nervt mich. Aber allmählich auch nicht mehr so. Man gewöhnt sich an alles.
Ich finds schön. Aber die erste Strophe versteh ich nicht. Da sind zuviele Bilder drin. Das offene Fenster, gestohlen, usw. das erschließt sich mir nicht. Interessant find ich aber, dass die Flamme das Morgenlicht umschmeichelt,sozusagen dass die Flamme stärker ist. Zweite und dritte Strophe find ich schön, besonders das Ende. Und die Zeilen: 'Ihr Wachs gleicht deinem Hoffen'. Das hat einen guten Klang.
Lieber Gruß, Wanderin
P.S. Ich seh grad, dass das Gedicht sehr alt ist... hoffe, die Kritik bringt dir noch was.
Allerdings kann man in Baden-Württemberg so fast jeden Menschen mit 'Grüß Gott' grüßen, während man hier in Brandenburg/Berlin überlegen muss, ob man Hallo, Guten Tag, Guten Morgen oder sonstwas sagt.
Ich hatte mal ein Erlebnis, da wurde ich auch gefragt, wie es mir geht, und ich hab wohl zu missmutig gesagt: "Ganz gut." Denn da kam die Antwort: "Auweia, dann frag ich lieber nicht nach." War zwar im ersten Moment etwas merkwürdig, aber immerhin ehrlich.
Sicher sollte man nur fragen 'Warum gehts dir schlecht?' wenn man es ernst meint, andererseits käme ich mir auch etwas fies vor, wenn ich jemandem, dem es eindeutig schlecht geht, und der das auch sagt, nicht die Chance gebe, darüber zu reden. Es sei denn, ich merke schon an seinem 'nicht so gut', dieses 'geht dich aber nichts an'. Kommt natürlich auf die Person an, auf die Zeit die man hat usw.