klaro.. wir haben in der schule (ich alter ossi) leider nie gedichtanalysen gemacht. aber ich sehe es schon immer so, wie ich es oben ausgedrückt habe. dehalb mag ich auch keine lyrik, die mit der faust aufs auge drückt, was der text sagen soll.
Da vereint sich so einiges. Meist eigen Erlebtes mit Gesellschaftlichem. Und vor allem sind es "einfach nur" viele Gefühle die ausgedrückt werden. Und die haben manchmal keinen realen Bezug... Melancholie einfach
Für den Leser geht es mir gar nicht so sehr darum, etwas Verständliches zu sagen...sondern, er soll verstehen, indem er eigene Bilder beim Lesen sieht. Ob das, was er sieht, übereinstimmt mit dem, was ich eigentlich sagen will, spielt für mich und für ihn keine Rolle, da ich es ja sowieso gesagt habe und der Leser, meiner Meinung nach, in Lyrik sowieso immer nur eigenes sehen soll.
[ Editiert von Administrator Miss Rainstar am 05.04.12 15:05 ]
Das mag sein und ich seh es im Grunde genau so wie du Chachaturian, aber wenn ein Gedicht beim lesen hakt, dann vergeht der Spaß an Lyrik. Für eine Veröffentlichung sollte man schon ordentlich lektorieren und korrigieren, finde ich.
Bei mir selbst liegt es nur daran, dass ich momentan massiv private Probleme zu wälzen habe, deswegen 1.kaum noch was schreibe und 2.keine Zeit für Foren habe. Aber vergessen habe ich dieses Forum nicht
Hallo, leider habe ich den Post erst jetzt gesehen. Ich war lange nicht mehr hier im Forum. Band zwei wird erscheinen, allerdings schätzungsweise erst Mitte 2012.
also streusalzwiese, ich halte den text für sehr gut! vor allem in philosophischer hinsicht! ist genau meine sichtweise...nur leider hat er kein ende? wie gehts denn nun weiter?
[ Editiert von Administrator Miss Rainstar am 11.01.12 11:51 ]
ein gedicht muss keine reime haben, sollte aber, wenn es reimfrei ist, rund klingen...wie hans schon sagte.
es ist immer schwierig jemandem zu erklären, wann ein gedicht rund ist. es wirkt zumindest rund, wenn man beim lesen nicht hakt, und das ist bei deinem gedicht leider der fall. es liest sicht hakelig und unrund.
wenn jemand gern gedichte schreibt, sollte er auf jeden fall auch viele gedichte lesen, am besten von verschiedenen autoren, zeitaltern und genres. nur so versteht der lyriker irgendwann, wann ein gedicht rund ist und wann nicht.
der mann kann nicht fremd und gleichzeitig bekannt sein...das geht nicht. solltest du in der formulierung nochmal ändern. ich weiß, was du mit den zeilen meinst, aber logisch ist es eben nicht
wieder einmal herrlich gelacht und bildlich vor mir gesehen aber...
ZitatAls Ritter Franz von Hohentann sich auf den Weg zum Klo besann, stahl er sich vom Turnierplatz fort und strebte eilends zum Abort.
hier hast du einen kleinen fehler drin.... er ist ja bereits auf dem weg zum klo, da kann er sich ja nicht mehr wegstehlen..verstehst du? man kölnntes es evt. so schreiben:
"...sich auf dem Weg, des Klos besann..."
dann ist verständlicher, dass er auf dem weg zum turnier ist und dabei mal dringend muss.
Du magst recht haben, aber auch du solltest darauf achten nicht beleidigend zu werden in deinen Äußerungen. Sorry, aber einiges von dem, was du sagst geht genau so unter die Gürtellinie, wie der text selbst.